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Der Fluch des billigen Geldes: Es gibt keinen Ausstieg

11 Okt

  |  11.10.13, 02:33

Ende Januar 2014 wird Janet Yellen den bisherigen Fed-Chef Ben Bernanke ablösen. Mit dieser neuen Personalie wird die Bernanke-Politik für die Banken fortgesetzt. Alles spricht dafür, dass Yellen den Geldhahn noch weiter aufdrehen wird. Es ist wie bei den Drogen: Die Süchtigen brauchen immer neuen Stoff. Die Zentralbanken wissen nicht, wie sie den Geist wieder in die Flasche bekommen sollen.

Ben Bernanke und seine Nachfolgerin Janet Yellen: Das Tempo bestimmt die Druckerpresse. (Foto: dpa)

Ben Bernanke und seine Nachfolgerin Janet Yellen: Das Tempo bestimmt die Druckerpresse. (Foto: dpa)

Die Geldpolitik von Bern Bernanke bestand bisher darin, jeden Monat für 45 Milliarden Dollar Staatsanleihen und für 40 Milliarden Dollar Hypothekenpapiere aufzukaufen, um die langfristigen Zinsen zu drücken.

Insgesamt erhöhte die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) die Bilanzsumme innerhalb einiger Jahre auf 3,5 Billionen US-Dollar. Die Schulden der USA betragen indessen 16,7 Billionen US-Dollar.

Bernankes Rechtfertigung für die Politik der Fed lautet, ohne seine Interventionen wäre die Erholung der US-Konjunktur noch schwächer verlaufen, als sie derzeit sei. Zugleich hatte Bernanke seine geldpolitischen Eingriffe an die Entwicklung am US-amerikanischen Arbeitsmarkt begründet. Das Staatsanleihen-Ankauf-Programm sollte so lange weiter gehen, bis die Arbeitslosenquote auf 6,5 Prozent gefallen sei. Doch die strukturellen Defizite auf dem US-Arbeitsmarkt könne die Fed gar nicht beeinflussen, räumte Bernanke zuletzt ein. Derzeit liegt die Arbeitslosenquote bei 7,3 Prozent.

Im Mai dieses Jahres musste Bernanke eingestehen, dass er selbst keinen risikofreien Ausstieg aus dieser Geldpolitik mehr sieht. Denn eine Ausstiegsstrategie hierfür existiert im Grunde nicht.

Doch langsam wird es einigen mulmig beim Geld-Drucken.

So hatte Obama bei der Nominierung von Janet Yellen am Mittwoch gesagt, die Fed könnte noch in Ende des Jahres ihre Anleihekäufe reduzieren.
Doch Obama hat in dieser Sache nicht das letzte Wort.

Das haben jene, die das Schulden-Karussell am Laufen halten.

Der Internationalen Währungsfonds (IWF) intervenierte prompt: Wenn die Federal Reserve (Fed) beginnen sollte, die Staatsanleihenkäufe zurückschrauben würde und die langfristigen Zinsen für die Ausgabe der US-Bonds (Staatsanleihen) auch nur um einen einzigen Prozentpunkt erhöhte, könnten die US-Staatsanleihen-Portfolios einen Verlust von 2,3 Billionen Dollar erreichen, berichtet die FT über entsprechende Projektionen des IWF.

Mit der Übergabe von Bernanke an Janet Yellen wird also die bisherige expansive Geldpolitik weitergehen, hier.

Janet Yellen hatte Bernankes Politik als Vizepräsidentin der Fed stets mitgetragen. Sie war und ist die eigentliche Verfechterin der ultra-lockeren Geldpolitik. Es sind Schritte, denen sie offenbar stets zustimmte. Was sie unter dem Strich einbrachten wird auch in den USA heftig diskutiert. Womöglich wurde eine Depression verhindert, jedoch das Risiko von Inflation und Blasenbildung befördert. Das Wirtschaftswachstum ist, trotz aller Maßnahmen von Bernanke und Yellen, immer noch schwach, eine effektive Schulden-Rückführung daher nicht wahrscheinlich. Nach wie wurde die Arbeitslosenzahl dadurch nicht durchgreifend gesenkt. Dagegen ist die Staatsverschuldung so stark angewachsen, dass den USA die Zahlungsunfähigkeit droht und nunmehr erbittert über die Erhöhung der Staatsschulden-Obergrenze gestritten wird.

 

Übertragen von Quelle : http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/10/11/der-fluch-des-billigen-geldes-es-gibt-keinen-ausstieg/

Deutsche Bank sieht große Gefahren für Weltwirtschaft

7 Sep

  |  05.09.13, 11:26 

Eine Eskalation der Syrien-Krise könnte den Ölpreis weiter in die Höhe treiben. Dies bedrohe die Weltwirtschaft ebenso wie ein massiver Anstieg der Zinsen, marode Staatshaushalte und ein Scheitern von Schwarz-Gelb bei der Bundestagswahl.

Die Deutsche Bank sieht derzeit sieben Gefahren für die Weltwirtschaft, darunter die Bundestagswahl am 22. September. (Grafik: Deutsche Bank)

Die Deutsche Bank sieht derzeit sieben Gefahren für die Weltwirtschaft, darunter die Bundestagswahl am 22. September. (Grafik: Deutsche Bank)

Die Deutsche Bank sieht derzeit sieben Gefahren für die Weltwirtschaft, sowohl in Europa, als auch in den USA und den Schwellenländern.

„Die Schwellenländer könnten verletzlicher werden“, so die Deutsche Bank in einer aktuellen Studie. Wenn die Fed das Gelddrucken tatsächlich verlangsame, könnte der Kapitalabfluss aus den Schwellenländern sich weiter verstärken. Seit dem 1. Mai sind die Währungen der Schwellenländer um 5,3 Prozent gefallen. In der Türkei, Südafrika, Brasilien und Indien lag die Abwertung sogar im zweistelligen Bereich.

Noch sei der Kapitalabfluss aus den Schwellenländern nur eine Abkühlung, kein Zusammenbruch, so die Deutsche Bank. Die Investoren fliehen sowohl aus Anleihen als auch aus Aktien dieser Länder. Stattdessen investieren sie wieder stärker in den entwickelten Ländern.

Ein zweites Problem für die Weltwirtschaft bestehe darin, dass die Zentralbanken die Zinsen nicht für längere Zeit niedrig halten können, so die Deutsche Bank.Steigende Zinsen könnten eine Erholung wegen der hohen Zinskosten für Unternehmen gefährden.

Ein drittes Problem, das die Deutsche Bank ausmacht, sind die Risiken für die US-Konsumenten. Ihnen drohen höhere Benzinpreise und steigende Hypothekenzinsen. Die Hypothekenzinsen sind in den USA zuletzt stark um einen ganzen Prozentpunkt gestiegen. Eine Erholung des Immobilienmarktes könnte dadurch verhindert werden.

Der Ölpreis ist in den vergangenen drei Monaten auch wegen des drohenden Syrien-Kriegs um 15 Prozent gestiegen. Dieser Anstieg ist im Benzinpreis noch nicht ganz eingepreist. Schon ein geringer Anstieg des Benzinpreises um 1 Prozent verringert den jährlichen Konsum der US-Haushalte um 1 Milliarde Dollar.

Das vierte Problem für die Weltwirtschaft ist die ungeklärte Lage der US-Staatsfinanzen. Die Schuldengrenze wird Mitte Oktober erneut erreicht werden. Republikanische Abgeordnete haben bereits gedroht, eine Erhöhung derSchuldengrenze zu blockieren, wenn keine Ausgabenkürzungen kommen. Die Demokraten und Regierung von Präsident Barack Obama sagen jedoch, Kürzungen seien unnötig und würden bereits gegebene Versprechen brechen.

Problem fünf ist die ungeklärt Nachfolge von Fed-Chef Ben Bernanke im Januar 2014. In den vergangenen 34 Jahren hat es nur drei Fed-Chefs gegeben, die massiven Einfluss auf die Entwicklung der Weltwirtschaft gehabt haben.

Gute Chancen haben der Obama-Berater Larry Summers und Fed-Vizechefin Janet Yellen. Zwar sind beide Keynesianer und glauben, dass die Regierung alles tun sollte, um die Nachfrage zu stimulieren. Doch sie unterscheiden sich auch in einigen wichtigen Punkten. So soll Yellen etwa der Inflation weniger Beachtung schenken.

„Die Bundestagswahl in Deutschland am 22. September wird möglicherweise keine klare Koalitionsregierung bringen“, so die Deutsche Bank. CDU und FDP könnten nicht ausreichend Stimmen für eine absolute Mehrheit bekommen. Dann müsse Bundeskanzlerin Angela Merkel mit der SPD koalieren. „Egal wie die Wahl ausgeht: Deutschlands Europa-Politik und Krisenbewältigung wird sich wahrscheinlich nicht ändern.“

Das siebte Problem für die Weltwirtschaft ist nach Ansicht der Deutschen Bank die anhaltende Krise im mittleren Osten. Wenn sie eskaliere, habe die Einfluss auf den Ölpreis. Die Region könnte destabilisiert werden. Aufgrund der Spannungen seien den Märkten schon jetzt 2,7 Millionen Barrel pro Tag entzogen worden. Wenn der Ölpreis steigt, werden auch viele andere Waren teurer und die wirtschaftliche Entwicklung gehemmt.

Übertragen von Quelle :http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/09/05/deutsche-bank-sieht-grosse-gefahren-fuer-weltwirtschaft/

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Na was ist das denn?Die Deutsche Bank will uns warnen ?Wozu?Wir wissen doch schon längst was das Ziel ist.Wir wissen wozu ihr einen weltweiten Finanzkollaps braucht ,also legt doch eure verlogene Maske ab und zeigt allen Menschen,wer wirklich dahinter steckt.Damit die Leute erkennen,das der Teufel viele Gesichter hat.

In diesem Sinne ….

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