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Pentagon veröffentlicht Joint Vision 2020

24 Jun

Neue Perspektiven für den militärischen Informationskrieg, aber keine Ansätze für eine Rüstungskontrolle

Der Vorsitzende der Joint Chiefs Of Staff, somit der Chef des Generalstabes der einzelnen Waffengattungen der US-Streitkräfte und damit der ranghöchste US-Militär unterhalb der politischen Ämter, General Henry H. Shelton, hat letzte Woche (am 30. Mai 2000) die jüngste Militärdoktrin der USA‚ die Joint Vision 2020 der Öffentlichkeit vorgestellt. Dabei handelt es sich um den „Masterplan“ der US-Streitkräfte für die nächsten zwanzig Jahre.

„The overall goal of the transformation described in this document is the creation of a force that is dominant across the full spectrum of military operations – persuasive in peace, decisive in war, preeminent in any form of conflict.“

Diese Streitkräfte sollen dann – ganz explizit – noch „tödlicher“ sein, als die bisherigen:

„If our Armed Forces are to be faster, more lethal, and more precise in 2020 than they are today, we must continue to invest in and develop new military capabilities. This vision describes the ongoing transformation to those new capabilities. As first explained in JV 2010, and dependent upon realizing the potential of the information revolution, today’s capabilities for maneuver, strike, logistics, and protection will become dominant maneuver, precision engagement, focused logistics, and full dimensional protection.“

Rein terminologisch kommt der Begriff „Information War“ nicht vor, sondern es wird der Begriff „information operations“ verwendet, dem – und das ist neu – praktisch der Stellenwert einer eigenen Waffengattung zugewiesen wird:

„… operations within the information domain will become as important as those conducted in the domains of sea, land, air, and space.“

Analytisch bleibt die JV2020 unscharf, wobei jedoch alle Bereiche des Infowar-Spektrums abgedeckt werden und die Forderung nach einer uneingeschränkten Informationsüberlegenheit (information superiority) im Raum steht:

die „klassische“ elektronische Kriegsführung, erweitert um bereits vorhandene oder neue erwartete technische Möglichkeiten

eine „verbesserte“ C2 (command und control)-Kriegsführung

intelligence operations

„Netzkrieg“ im öffentlichen Raum, also im wesentlichen klassische Propaganda und Desinformation in den neuen elektronischen Medien.

„Netzkrieg“ oder „Cyberwar“ in militärischen elektronischen Netzen.

Besonders bedeutsam sind jene Passagen, die die aktuelle Bedrohungswahrnehmung des US-Militärs widerspiegeln. Diese sind in hohem Maße alarmistisch, um nicht zu sagen: paranoid, was sich gegenwärtig ja auch in der Debatte um die nationale Raketenverteidigung der USA (NMD) und in der behaupteten Proliferation von Massenvernichtungswaffen quasi in der Aktentasche manifestiert. Die vereinigten „Schurkenstaaten“ dieser Welt würden sich zunehmend asymmetrischer Methoden bedienen, um die militärische, politische und ökonomische Vormacht der USA in Frage zu stellen.

„… we should expect potential adversaries to adapt as our capabilities evolve. We have superior conventional warfighting capabilities and effective nuclear deterrence today, but this favorable military balance is not static. In the face of such strong capabilities, the appeal of asymmetric approaches and the focus on the development of niche capabilities will increase. By developing and using approaches that avoid US strengths and exploit potential vulnerabilities using significantly different methods of operation, adversaries will attempt to create conditions that effectively delay, deter, or counter the application of US military capabilities. The potential of such asymmetric approaches is perhaps the most serious danger the United States faces in the immediate future – and this danger includes long-range ballistic missiles and other direct threats to US citizens and territory.
… To complicate matters, our adversaries may pursue a combination of asymmetries, or the United States may face a number of adversaries who, in combination, create an asymmetric threat. These asymmetric threats are dynamic and subject to change …“

Nachdem hier wieder einmal trefflich Äpfel mit Birnen vermischt wurden – Interkontinentalraketen gehörten nach allgemein gültiger Interpretation bislang nicht zum Inventar asymmetrischer Maßnahmen -, bleibt abzuwarten, wie sich die Bedrohungswahrnehmung und die Kriegführungswünsche des US-Militärs im Cyberspace weiterentwickeln werden. Der Trend jedenfalls geht eindeutig in Richtung Eskalation.

(Dr. Georg Schöfbänker ist Leiter des Österreichischen Informationsbüros für Sicherheitspolitik und Rüstungskontrolle in Linz)

Übertragen von Quelle : http://www.heise.de/tp/artikel/6/6840/1.html
die komplette PDF Datei findest du hier :
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Sehr gute Zusammenfassung via Video findet ihr hier :
Videoquelle : http://www.youtube.com/watch?v=lFG8Pc716ms
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Wer sich über die Pläne der USA für die Entwicklung zu einer einzigen Weltmacht auf der ganzen Erde informieren möchte , kann dies hier tun . Wer den Joint Vision 2020 Plan gelesen und verstanden hat, wird wissen was auf uns zukommt und das alles in die Realität umgesetzt wird , komme was wolle . Die Menschen auf dieser Erde haben es in der Hand ob sie in einer absoluten Versklavung oder in Freiheit leben wollen . Joint Vision kann nicht der Weg in die Freiheit sein ….
In diesem Sinne

Zivilisten werden Freiwild – Obama lockert Vorschriften zur Tötung von Zivilisten mit Drohnen

8 Dez
HEIMLICHE KRIEGE
US-Präsident Barack Obama ist eine große Enttäuschung für Bürgerrechtler und Menschenrechts-Organisationen: Er hat den heimlichen Krieg mit Drohnen zum Regelfall gemacht. (Foto: dpa)US-Präsident Barack Obama ist eine große Enttäuschung für Bürgerrechtler und Menschenrechts-Organisationen: Er hat den heimlichen Krieg mit Drohnen zum Regelfall gemacht. (Foto: dpa)

US-Präsident Barack Obama hat die Vorschriften für gezielte Tötungen mit Drohnen gelockert: War es früher für die US-Armee Pflicht, beim Einsatz von Drohnen gegen Terroristen „sicherzustellen“, dass es keine zivilen Toten gibt, heißt es nun, dass zivile Opfer möglichst zu „vermeiden“ sind. Ein feiner, für viele möglicherweise tödlicher Unterschied.

Quelle :   http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/

Jetzt amtlich: Deutschland schuldlos am Weltkrieg

4 Dez

gefunden auf : http://astrologieklassisch.wordpress.com/2013/12/04/jetzt-amtlich-deutschland-schuldlos-am-weltkrieg/

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DIE SCHLAFWANDLER                                                                                                                                                      Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog

Von Martin Ebel

Ein Porträt des Schriftstellers Christopher Clark. Er trägt einen dunklen Anzug und eine rote Krawatte.

Christopher Clark´s „The Sleepwalkers. How Europe Went to War in 1914“ erscheint jetzt auch auf Deutsch. (Picture Alliance / dpa / Arno Burgi)

Das Buch „Die Schlafwandler“ des Australiers Christopher Clark liegt jetzt auch auf Deutsch vor, hat hymnische Besprechungen geerntet, aber auch Widerspruch. Das Deutsche Kaiserreich, so Clark, hat nicht mehr zum Ausbruch des Weltkrieges beigetragen als die anderen vier Großmächte Frankreich, England, Russland und Österreich-Ungarn.

Der Historiker, nach Leopold von Rankes berühmter Anweisung, solle erforschen und beschreiben, „wie es eigentlich gewesen“sei. Kein Historiker wird heute bestreiten, genau das anzustreben. Und doch betrachten viele, unbewusst oder bewusst, das Gewesene  durch die Brille der eigenen Gegenwart, deuten oder verbiegen die Vergangenheit im Lichte aktueller Interessen. Ganz extrem so war es nach dem Ersten Weltkrieg, als die Schuld der Deutschen explizit im Versailler Vertrag festgehalten wurde und deutsche Historiker alles daran setzten, dies  zu widerlegen, während die Historiker der Alliierten das entgegengesetzte Ziel verfolgten. Später beherrschte eine Weile die These das Feld, alle Beteiligten seien in den Krieg „geschlittert“, bis sich in den 1960er-Jahren nach der sogenannten Fischer-Kontroverse auch in Deutschland die Position durchsetzte, Hauptverursacher sei der deutsche Militarismus  mit seinem Streben nach der Weltmacht gewesen.

Jetzt steht womöglich ein neuer Paradigmenwechsel an.

Das Buch „Die Schlafwandler“ des Australiers Christopher Clark, der in Cambridge lehrt, hat schon bei Erscheinen der Originalausgabe für Furore gesorgt, jetzt, kurz bevor sich der Kriegsausbruch zum 100. Mal jährt, liegt es auch auf  Deutsch vor, hat hymnische Besprechungen geerntet („Das Buch des Jahres“), aber auch Widerspruch. Denn wenn man wollte, könnte man daraus eine Relativierung der deutschen Kriegsschuld lesen: Das Deutsche Kaiserreich, so Clark, hat nicht mehr zum Ausbruch des Weltkrieges beigetragen als die anderen vier Großmächte Frankreich, England, Russland und Österreich-Ungarn.

Diese Lesart wäre keine falsche, aber eben eine verkürzte. Denn um Schuldfragen geht es Christopher Clark gerade nicht. Ihn interessiert, welche Kräfte beteiligt waren, ein Ereignis von nie da gewesener Zerstörungskraft zustande zu bringen, mit 20 Millionen Toten, ebenso viel Verwundeten und drei untergegangenen Imperien – und das so kein Beteiligter gewollt hatte. Dafür hat er nicht nur die vorhandene Forschungsliteratur ausgewertet, sondern auch ein schier unüberschaubares Quellenmaterial – ein, wie er betont, dennoch lückenhaftes und vielfach tendenziöses Quellenmaterial. Clark gelingt es, die     Jahre vor 1914 gleichsam multiperspektivisch in den Blick zu nehmen. Betrachtet man nämlich nur einen Player, ordnen sich alle Ereignisse nur in Bezug auf dessen Ziele, Interessen und Ängste. Erst die Gegenüberstellung von mindestens fünf Sichtweisen bringt den Betrachter der Wahrheit näher – auch wenn diese Wahrheit ungeheuer kompliziert ist.

„Julikrise ist das komplexeste Ereignis der heutigen Zeit“

Der multiperspektivische Zugang ist eine der großen Qualitäten dieses Buches, eine weitere die Fähigkeit, wie eine Kamera mal mit dem Weitwinkelobjektiv das Geschehen zu betrachten, mal ganz nah heranzuzoomen, in die Parlamentssäle und die Hinterzimmer der Macht, in die Intrigenstadel der Kabinette, wo Mehrheiten und  Entscheidungen nach manchmal recht unpolitischen Motiven zustande kamen. Je näher der Autor den Beteiligten kommt, desto detaillierter wird das Bild, aber auch desto verwirrender. Clark selbst vergleicht das Spiel der Großmächte mit einem Billardspiel, wo die Bahn jeder Kugel die Lage der anderen beeinflusst. Ein treffender und doch viel zu einfacher Vergleich: Denn hier ist jede Kugel „unrund“, keine Bahn berechenbar, da im Innern jeder Kugel antagonistische Kräfte miteinander ringen.

In jedem Staat gab es Kriegshetzer und Pazifisten im Machtzentrum, kämpften Militärs, Diplomaten, Parlamentarier, Minister und Monarchen um die richtige Politik. Viele Staaten hatten keine konsistente Strategie oder wechselten diese plötzlich. Dabei sandten sie missverständliche oder widersprüchliche Signale nach außen. Auch die öffentliche Meinung war ein Faktor in diesem Kräftespiel, die Massenpresse trat als Akteur erstmals entscheidend in Aktion.

„Die meisten Konflikte, welche die Welt im Laufe der letzten Jahrzehnte gesehen hat, sind nicht hervorgerufen worden durch fürstliche Ambitionen oder ministerielle Umtriebe, sondern durch leidenschaftliche Erregung der öffentlichen Meinung, die durch Presse und Parlament die Exekutive mit sich fortriss.“

Der deutsche Reichskanzler Bernhard von Bülow, der dies 1909 vor dem deutschen Parlament sagte, unterschlug dabei, dass die genannte Presse oft von der Regierung gefüttert, gelenkt und instrumentalisiert wurde – auch in den Ländern, wo sie mehr oder weniger frei war, war sie ein Instrument der Politik. Selbst Affären konnten die Weltpolitik beeinflussen; der österreichische Generalstabschef Conrad war auf zwanghafte Weise in eine verheiratete Frau verliebt, ein gewichtiges Motiv für seine Kriegstreiberei gegen Serbien:

„Nur als siegreicher Kriegsheld wäre er, so glaubte Conrad, imstande, die gesellschaftlichen Hindernisse aus dem Weg zu räumen und den Skandal zu überstehen, der mit der Heirat einer prominenten, geschiedenen Frau verbunden war. In einem Brief an Gina fantasierte er von der Rückkehr von einem „Balkankrieg“, den Lorbeerkranz des Siegers auf dem Haupt, wie er alle Warnungen in den Wind schlägt und sie zu seiner Frau macht.“

Die Aufmerksamkeit der Franzosen wiederum war noch im Juli 1914, als es schon Spitz auf Knopf stand, viel stärker als vom drohenden Krieg  gefesselt vom Prozess gegen Madame Caillaux, die Frau des ehemaligen französischen Ministerpräsidenten, die den Chefredakteur des „Figaro“erschossen hatte, weil dieser ihren Mann durch die Veröffentlichung von Liebesbriefen diskreditieren wollte. Kurz: Kein Detail ist zu gering, um nicht von Christopher Clark in seinem Buch „Die Schlafwandler“auf seine Bedeutung für den Ausbruch des Ersten Weltkrieges geprüft und letztlich für wichtig befunden zu werden.

So ist es auch mit der ungemein farbigen Galerie von Persönlichkeiten, bei deren Betrachtung man den Eindruck gewinnt, dass, wenn eine einzige gefehlt hätte, die Geschichte anders verlaufen wäre – insofern stellt Clarks Buch die Anwendung des „Schmetterlingseffekts“auf die Geschichtswissenschaft dar. Ein Unternehmen, das zu lähmender Langeweile führen könnte – wenn der Autor nicht ein so brillanter Disponent seines Materials und ein so glänzender Stilist wäre. Wer sich auf die fast 900 Seiten einlässt, der wird über Tage oder Wochen, je nach Lesetempo, in eine Story von ungeheurer Dramatik verwickelt. Natürlich weiss jeder Leser, wie die Geschichte ausgehen wird; aber spannend bleibt sie, weil in Clarks Darstellung bis zuletzt die Möglichkeit eines anderen, eines friedlichen Ausgangs erhalten bleibt. Und das ist kein literarischer Kunstgriff; noch in den letzten Tagen hätte sich dieser Krieg vermeiden lassen.

Attentat auf den österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand

Die Wochen zwischen dem Attentat auf den österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand und dem Kriegsausbruch nehmen einen großen Teil der „Schlafwandler“ein, zu Recht, weil sich hier zuspitzte und radikalisierte, was in den Jahren zuvor angelegt war. Aber auch, weil eben auch jetzt noch eine Alternative zum großen Morden bestand. Es hätte nicht dazu kommen müssen.

Zwar war Europa durch zwei Bündnisse geteilt, die auf eine Konfrontation hinausliefen: Hier die Entente mit England und Frankreich sowie dem verbündeten Russland, dort der Dreibund Deutsches Reich, Österreich-Ungarn und Italien. Es gab aber zwischen England und Russland erheblich größere Interessenkonflikte als zwischen England und Deutschland. Die Aufrüstung der deutschen Flotte, die oft als ein Kriegsgrund genannt wird, war laut Clark nicht so wichtig; England konnte sich seiner bleibenden maritimen Übermacht sicher sein. Viel beunruhigender war für das Empire das aggressive Vorgehen der Russen in Persien und in China, Weltgegenden, die weit von Europa entfernt waren, die aber die Kolonialmächte, als ihre vitalen Interessen ansahen. England hätte also eine andere, an Deutschland angelehnte und gegen Russland gerichtete Außenpolitik betreiben können. Indes beschreibt Clark dezidiert, wie Deutschland mit seiner unablässig wachsenden Wirtschaft als gefährlicher Konkurrent auf dem Kontinent von einer Fraktion im Außenministerium regelrecht inszeniert wurde. Bei Kriegsausbruch hatte diese  Fraktion die Übermacht.

„Die britische Außenpolitik hatte sich – genau wie die amerikanische Außenpolitik des 20. Jahrhunderts – stets auf Szenarien der Bedrohung und Invasion gestützt. Mitte des 19. Jahrhunderts hatten die Ängste vor einer französischen Invasion regelmäßig die politischen Eliten gelähmt; in den neunziger Jahren hatte Russland, dessen Kosakenhorden jeden Moment in Indien und Essex einmarschieren konnten, in der britischen politischen und öffentlichen Vorstellung Frankreich verdrängt. Jetzt war Deutschland an der Reihe.“

Die treibende Kraft dieser Politik war Edward Grey, von 1905 bis 1916 Außenminister des britischen Königreichs. Clark widmet ihm eines seiner hinreißenden Porträts, die, ohne zu menscheln, die Kabinettspolitik jener Jahre anschaulich machen.

Grey war ein großer Naturliebhaber

„Grey war ein Außenminister, der kaum etwas über die Welt außerhalb Großbritanniens wusste, niemals großes Interesse an Reisen gezeigt hatte, keine einzige Fremdsprache sprach und sich in Gesellschaft von Ausländern unwohl fühlte.  Als junger Mann hatte er kaum Anzeichen für Wissensdurst, politische Ambitionen oder Ehrgeiz gezeigt. Er vertrödelte seine Jahre am Balliol Kollegs in Oxford, wo er den größten Teil seiner Zeit darauf verwendete, Tennis-Champion zu werden, bevor er mit einer Drei in Jura sein Examen machte. Das Fach hatte er gewählt, weil es dem Vernehmen nach einfach war. Als Erwachsener pflegte er stets das Bild eines Mannes, für den Politik eine lästige Pflicht war, nicht eine Berufung. Grey war ein großer Naturliebhaber, Vogelbeobachter und Angler. Um die Jahrhundertwende war er bereits weithin bekannt als Autor eines zur Recht gefeierten Aufsatzes über das Angeln mit Fliegen. Sogar als Außenminister neigte er dazu, seinen Schreibtisch für einen Ausflug aufs Land zu verlassen, und mochte es überhaupt nicht, wenn er früher als absolut notwendig nach London gerufen wurde. Dennoch entwickelte Grey einen starken Machthunger und eine Bereitschaft, konspirative Methoden einzusetzen, um an die Macht zu gelangen und sie zu behalten. Verschwiegenheit und eine Vorliebe für diskrete Machenschaften hinter den Kulissen blieben ein Wahrzeichen seiner Arbeit als Außenminister. Er sorgte dafür, dass sich die britische Politik in erster Linie auf die „deutsche Gefahr“konzentrierte.“

Natürlich waren dann die Schüsse in Sarajevo am 28. Juni 1914 das entscheidende, kriegsauslösende Ereignis. Aber selbst sie waren vermeidbar; die serbische Regierung wusste, dass sich eine Gruppe von Attentätern über die Grenze nach Bosnien-Herzegowina aufgemacht hatte, sie hatte auch eine Warnung nach Wien geschickt, aber so vage, dass sie keine Reaktionen auslöste (wäre sie konkreter gewesen, hätte sich die Regierung als Mitwisser kompromittiert). Aber das Attentat war nur das letzte Element einer fatalen Folge von Ereignissen, Missverständnissen, Fehlern und aktiver Kriegstreiberei. Deshalb beginnt Christopher Clark seine „Schlafwandler“mit einem anderen Attentat: Am 11. Juni 1903 stürzte eine Gruppe Offiziere den unbeliebten serbischen König Alexander. Es war mehr als ein Putsch, es war ein Massaker. Der König und seine Königin hatten sich in einer Geheimkammer hinter dem Schlafzimmer versteckt, kamen aber, als der dazu gezwungene Adjutant Petrovic ihn rief, heraus, nachdem er sich des Ehrenworts der Offiziere versichert hatte.

„Der König erschien, vor Angst zitternd, die Brille auf der Nase und notdürftig mit dem roten Hemd bekleidet, in seinen Armen die Königin. Das Paar wurde in einem Kugelhagel aus nächster Nähe niedergeschossen. Petrovic, der einen versteckten Revolver in einem aussichtslosen Versuch zog, seinen Herrn zu schützen, wurde ebenfalls getötet. Es folgte eine Orgie sinnloser Gewalt. Die Leichen wurden, laut der späteren Aussage des traumatisierten italienischen Barbiers des Königs, dem man den Befehl erteilte, die Körper abzuholen und sie für das Begräbnis einzukleiden, mit Säbeln zerstochen, mit einem Bajonett aufgerissen, teilweise ausgenommen und mit einer Axt zerhackt, bis sie zur Unkenntlichkeit verstümmelt waren. Der Leichnam der Königin wurde zum Geländer des Schlafzimmerfensters geschleppt und, so gut wie nackt und völlig blutverschmiert, in den Garten geworfen. “

Beinahe gab es schon 1913 Krieg

Unter der neuen Monarchie behielten die Attentäter ihr Netzwerk bei, die Regierung war zu schwach, ihre Aktivitäten zu unterbinden, und das Nebeneinander von offizieller Beschwichtigungspolitik und andauernden Provokationen durch Freischärler war ein Grund für die verschlechterten Beziehungen zu Österreich-Ungarn.  Wenn es überhaupt einen Bösewicht gibt, in Clarks Vorweltkriegsszenario, dann ist das Serbien. Dem Leser kommt manches aus unguter Erinnerung an die 1990er-Balkankriege bekannt vor: Das Großmachtstreben („wo ein Serbe lebt, ist Serbien“), die Missachtung anderer Ethnien bis hin zu Gräueln und Massakern in eroberten Gebieten, der Opfer- und Todeskult, aber auch die ständige Irreführung der Nachbarn. Serbien hatte 1912 mit Bulgarien Krieg gegen die Türkei geführt, 1913 dann mit Bulgarien um die Beute gestritten; dabei waren auch Teile Albaniens besetzt worden, das nach dem Willen der Großmächte ein unabhängiger Staat werden sollte. Weil die Serben ihre Besatzungstruppen nicht abzogen, wäre es beinahe schon 1913  zum Krieg gekommen, erst ein Ultimatum Österreichs zwang die Serben zum Einlenken.

Aus dieser Erfahrung – die Serben verstehen nur eindeutige Drohungen – resultiert auch das Ultimatum nach dem Attentat am 28. Juni 1914. Österreich verlangte, mit eigenen Beamten an der Untersuchung einer serbischen Beteiligung mitzuwirken (tatsächlich stammten die Waffen aus serbischen Staatsbeständen). Kurz überlegte Serbien, sich den österreichischen Forderungen zu beugen, wurde aber von seinem Verbündeten Russland  gedrängt, hart zu bleiben. Russlands eigenes Szenario sah nämlich einen Balkankrieg  vor, um seinem eigentlichen Ziel, die Meerengen am Bosporus zu kontrollieren, näherzukommen, ein Ziel, das im Frieden unerreichbar war.

Und hinter den Kulissen zogen die Franzosen die Fäden. Sie hatten das größte Interesse einer Revision der europäischen Landkarte: Sie wollten Elsass-Lothringen zurück, das sie 1870 verloren hatten. Das war aber nur möglich, wenn man Deutschland in einen Zweifrontenkrieg verwickelte. Dazu hatte Frankreich das Zarenreich infrastrukturell aufgerüstet: mit hohen Krediten und mit Eisenbahntrassen, die einen schnellen Truppentransport an die deutsche  Grenze ermöglichten. Im Balkan war ein „Zündmechanismus“, wie Clark es nennt, installiert, der dann allerdings ganz Europa zur Explosion brachte.   Österreich wollte nur gegen Serbien kämpfen, Russland nur gegen Österreich, Frankreich mit Russland gegen Deutschland – und mit England, das zwar mit Frankreich einen engen Bund geschlossen hatte, aber nur eingreifen würde, wenn Deutschland als Angreifer in Aktion trat (was dann auch geschah). So entstand aus Bündnissen ein Zwangssystem der Mobilmachung und Kriegserklärung, aus dem keiner mehr hinausfand, obwohl es bis zum Schluss möglich gewesen war und vielen Beteiligten auch möglich schien.

Autor erzählt lehrhafte Vorgeschichte

Lässt sich aus dieser Vorgeschichte, des Ersten Weltkriegs, die Christopher Clark in seinem Buch „Die Schlafwandler“erzählt, etwas lernen?  Ja – nämlich dass jedes Land gut fährt, jedem anderen seine legitimen Interessen zuzugestehen. Also im Grunde jene multiperspektivische Sicht zur Grundlage seines Handelns zu machen, die der Historiker Clark auf die Geschichte anwendet. Österreich-Ungarn etwa galt als todgeweihtes Reich, deshalb stand für die Alliierten gar nicht zur Debatte, dass es überhaupt ein Recht auf Genugtuung hatte. Ein Fehler meint Clark, bei dem das Habsburgerreich überhaupt viel besser wegkommt als im allgemeinen Bewusstsein. Es war wirtschaftlich im Aufschwung, institutionell auf dem Reformweg, und die vielen Völker lebten dort relativ gut, besser jedenfalls als die Minderheiten in Russland und viel besser, als es den Minderheiten in den nach 1918 gebildeten Nationalstaaten erging. Allerdings war es unstreitig ein verkrustetes, schwer manövrierbares Konstrukt mit teilweise absurden Erscheinungen. So schreibt Christopher Clark über die Sitzungen des cisleithanischen Parlaments, also des österreichischen Teils der Doppelmonarchie:

„Da es in Cisleithanien keine Amtssprache gab, gab es auch keine offizielle Sprache für die Parlamentssitzungen. Deutsch, Tschechisch, Polnisch, Ruthenisch, Kroatisch, Serbisch, Slowenisch, Italienisch, Rumänisch und Russisch waren allesamt zugelassen. Es wurden jedoch keine Dolmetscher zur Verfügung gestellt, und es gab keine Möglichkeit, den Inhalt der Reden, die nicht auf Deutsch gehalten wurden, aufzuzeichnen oder zu überwachen, sofern der fragliche Abgeordnete nicht von sich aus beschloss, dem Parlament eine übersetzte Fassung seiner Rede vorzulegen. Abgeordnete selbst aus den kleinsten Fraktionen konnten so unerwünschte Initiativen blockieren, indem sie lange Reden in einer Sprache hielten, die nur  eine Handvoll ihrer Kollegen verstanden. Ob sie tatsächlich auf die Punkte eingingen, die in dem aktuellen Antrag angesprochen wurden, oder einfach lange Gedichte in ihrer eigenen Nationalsprache vortrugen, ließ sich kaum überprüfen.“

Das absurde Theater zog vergnügungssüchtige Wiener und sogar Touristen an, und auch der junge Adolf Hitler saß öfter auf der Besuchergalerie und gab später an, hier seine Abneigung gegen den Parlamentarismus empfangen zu haben. Der Zweite Weltkrieg, den Hitler in gar nicht so ferner Zeit auslösen sollte, war ja nichts anderes als der Versuch, die Ergebnisse des Ersten zu revidieren. Schon deshalb ist die Frage, warum dieser Erste Weltkrieg ausbrach, von mehr als bloß historischem Interesse, und deshalb riskiert Clark auch immer wieder Ausblicke auf jüngere zeithistorische Ereignisse. Nicht zuletzt stellt er heraus, warum heutige Weltkrisen anders verlaufen. 1914 gab es keine funktionierenden internationalen Organisationen, weder UNO noch NATO oder G-20. Außerdem ist heute den Beteiligten eher bewusst, was auf dem Spiel steht. Deshalb ist der Kalte Krieg kalt geblieben, und deshalb hat sich auch die Finanzkrise halbwegs und vorübergehend beherrschen lassen. Die Beteiligten hatten, nach einem Wort des damaligen Finanzministers Steinbrück, „in den Abgrund“geblickt. Das war 1914 anders. Da schlossen die führenden Politiker und Militärs am Ende die Augen und marschierten los. Eben wie Schlafwandler.


WEITERFÜHRENDE INFORMATION

Christopher Clark: Die Schlafwandler. Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog. Aus dem Englischen von Norbert Juraschitz. DVA, München 2013. 896 S., 39.99 Euro  

Übertragen von Quelle : http://www.deutschlandfunk.de/die-schlafwandler-wie-europa-in-den-ersten-weltkrieg-zog.700.de.html?dram:article_id=270753

Historiker stößt Debatte über 1914 an Weltkriegsforscher zweifelt an deutscher Alleinschuld

4 Okt

Vor fast 100 Jahren begann der Erste Weltkrieg

War das Deutsche Kaiserreich alleine schuld am Ersten Weltkrieg? Und damit am Tod von 17 Millionen Menschen? Nun stellt ein australischer Historiker infrage, was lange als Gewissheit galt. Er erklärt das „wohl komplexeste Ereignis aller Zeiten“.
Deutschland hat den Ersten Weltkrieg angezettelt und trägt die Hauptschuld für die Ur-Katastrophe des 20. Jahrhunderts. Das galt unter Historikern über Jahrzehnte als gesichert. Mit dem „Griff nach der Weltmacht“, wie der Hamburger Historiker Fritz Fischer sein Standardwerk zur Kriegsschuld in den 1960er Jahren nannte, habe Kaiser Wilhelm II. nach den gescheiterten Kolonialabenteuern die Vormachtstellung des Deutschen Reichs in Kontinentaleuropa angestrebt. Die Deutschen stolperten oder schlitterten nicht in den Krieg – sie entschieden sich für ihn, lautete Fischers These.Jetzt stellt der Historiker Christopher Clark diese Lesart infrage – und hat damit Monate vor dem 100. Jahrestag des Weltkriegsbeginns im kommenden Sommer eine Debatte über die Kriegsursachen ausgelöst. Innerhalb kurzer Zeit nach Erscheinen der deutschen Übersetzung ist Clarks 900-Seiten-Wälzer „Die Schlafwandler“ ein Bestseller.

Clark, der bereits eine preisgekrönte Preußen-Geschichte verfasst hat, bricht mit seinem neuen Buch den Konsens auf: Nicht nur Deutschland – alle Mächte Europas zündeten an der Lunte, mit der sich schließlich der Konflikt entlud.

Das wohl komplexeste Ereignis aller Zeiten

Ob in Berlin, Moskau, St. Petersburg, London oder Wien: Monarchen und Militärs, Minister und Diplomaten trieben ihr Spiel so lange, bis ihnen am Ende die militärische Konfrontation als unausweichlich erschien. Mit einfachen Erklärungen kann Clark, der im britischen Cambridge lehrt, nicht helfen: Die Julikrise von 1914, die zur Mobilisierung von Europas Bataillonen und schließlich zum globalen Krieg führte, sei das wohl komplexeste Ereignis aller Zeiten.

Der Australier hat in seiner akribischen Quellenstudie die Mentalität der Herrscher im alten Europa nachgezeichnet. Er beschreibt, wie Vorurteile und Misstrauen die Politik bestimmten, Intrigen und Geheimdiplomatie die labile Vorkriegs-Balance aushöhlten.

Anschlag auf österreichischen Thronfolger war nicht zwangsläufig

Der Krieg, den der Terroranschlag auf den österreichischen Thronfolger, Erzherzog Franz Ferdinand, und dessen Frau am 28. Juni 1914 in Sarajevo auslöste, erscheint bei Clark nicht als zwangsläufiges Ereignis. Wenn nur einer der beteiligten Staaten die Notbremse gezogen hätte, wäre die Tat des serbischen Nationalisten Gavrilo Princip heute eine Fußnote der Geschichte, meint er. Das Sterben von mehr als 17 Millionen Menschen hätte verhindert werden können.

Clark beschreibt, wie Deutschland, Österreich-Ungarn, Frankreich, Russland und Großbritannien (dazu kommen Italien und das Osmanische Reich) in einem Wirrwarr aus Versprechungen, Drohungen, Plänen und Prognosen gefangen waren. Ob der deutsche Kanzler Bethmann Hollweg oder seine Kollegen in Paris oder Moskau: Clark schildert, wie die Staatsmänner die Interessen ihrer Regierungen in den Vordergrund stellten und sich kaum für die Konsequenzen ihres Handelns interessierten.

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Historiker stößt Debatte über 1914 an   Serbien wird zum Katalysator des Konflikts

So war es wohl kein Wunder, dass die Schüsse von Sarajevo genügten, um das europäische Gebilde vor 1914 in Stücke zu reißen. So blickt Clark zunächst auf die serbischen Schreckensgespenster. Am Anfang seiner Schilderung steht ein Königsmord am Belgrader Hof im Jahr 1903. Hinter den blutigen Ereignissen stehen jene serbischen Nationalisten, deren Anschlag später den Krieg auslösen wird. In den folgenden elf Jahren wird der Vielvölkerstaat Serbien als Zankapfel der europäischen Mächte zum Katalysator des Konflikts.

Clark widmet dem österreichisch-serbischen Streit viel Platz. Er weist auf Möglichkeiten hin, wie der Kriegsausbruch doch noch hätte verhindert werden können. So habe Erzherzog Franz Ferdinand noch eine Reform der Donaumonarchie angestrebt.

Schlafwandler: „wachsam, aber blind“

Doch nicht nur in Wien, auch in Paris oder London sieht Clark schwere Versäumnisse. Frankreich sei vor allem darauf bedacht gewesen, Deutschland in Schranken zu halten. Großbritannien betrieb die Existenzsicherung des Empires. Die Allianzen mit Russland und Frankreich dienten diesem Ziel. Und wirklich ernst genommen wurden die Deutschen nicht: Der Kaiser galt als tollpatschiger Möchtegern, starke Worte aus Berlin wurden als Bluff eingestuft.

Dem deutschen Reich wurde eine untergeordnete Rolle zuerkannt, wie Clark am Beispiel des britischen Außenministers Edward Grey, eines notorischen „Deutschlandhassers“, zeigt. Nicht die Entscheidung Berlins, die deutsche Kriegsflotte auszubauen, habe die Entente-Mächte Russland, Frankreich und Großbritannien gegen Deutschland und Österreich-Ungarn zusammengeschweißt. Sorgen habe vor allem die schnelle Industrialisierung Deutschlands und die Eroberung neuer Märkte bereitet.

Doch von Schuldzuweisungen hält Clark wenig. Ihn interessiert, wie die Mechanismen der Macht zum Desaster führten. Die Protagonisten von 1914 seien Schlafwandler gewesen, schreibt er am Ende, „wachsam, aber blind“, unfähig, die Realität der Kriegsgräuel zu erkennen, die vom 28. Juli 1914 an ihren Lauf nahmen.

Übertragen von Quelle : http://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/tid-33895/wer-zettelte-den-ersten-weltkrieg-an-historiker-stellt-deutschlands-kriegsschuld-infrage_aid_1119586.html

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Die Wahrheit findet ihren Weg  und mich stimmt es froh ….

In diesem Sinne …

Yuan gegen Dollar Kampfansage an USA: China rüstet im Wirtschaftskrieg mit tonnenweise Gold auf

28 Sep

Auf die Welt kommt ein Wettlauf um die Goldreserven zu

Auf die Welt kommt ein Wettlauf um die Goldreserven zu

China fordert die USA heraus. Ein wichtiger Teil von Pekings Strategie: den Dollar als Leitwährung schwächen. Das Unternehmen läuft bereits. Am Ende könnte ein neuer chinesischer Goldstandard stehen.
China ist auf dem Weg zur Weltmacht. Nach OECD-Schätzungen wird es die USA 2016 wirtschaftlich überholt haben. Wirtschaftliche Macht bedeutet immer auch politische Macht. Ähnlich wie im 20. Jahrhundert das British Empire seine Vormachtstellung an die Vereinigten Staaten abgeben musste, vollzieht sich im 21. Jahrhundert ein Machttransfer zugunsten Chinas. Ein signifikanter Hebel liegt dabei in der Ablösung des Dollars als Leitwährung durch den Yuan. Aus chinesischer Sicht ergibt sich eine historische Chance, die Welt von Morgen zu gestalten.Bretton-Woods bezeichnet einen Stadtbezirk in dem Dorf Carroll im Bundesstaat New Hampshire. Aber der Name steht auch für eine Wegmarke der Vereinigten Staaten zur Weltmacht. Noch während des Zweiten Weltkriegs wurde eine internationale Währungsordnung geschaffen, die den Dollar als Leitwährung etabliert hat. Bekannt wurde diese Vereinbarung unter dem Namen Bretton-Woods-Abkommen. Der Dollar eroberte die Welt und ist bis heute das dominante Tauschmedium, insbesondere im Rohstoffhandel.

Schulden auf Rekordniveau

Selbst die Aufgabe der Golddeckung im Jahr 1971 hat den Status des Dollar nicht gefährdet. Der Greenback wandelte sich von der gedeckten Währung zu einer reinen Vertrauenswährung. Jeder US-Präsident trieb die Neuverschuldung nach oben und die Geldmenge vermehrte sich rasant. Der Höhepunkt war dann jedoch die jüngste Finanzkrise. Der amtierende US-Präsident, Barack Obama, hat mehr Schulden aufgenommen als seine 42 Vorgänger zusammen. Die Gesamtverschuldung der Vereinigten Staaten beträgt 16,7 Billionen US-Dollar.

Das „Heilmittel“ gegen diese ungeheuren Verbindlichkeiten ist ein alt bewährtes: Inflation. Es half bereits nach dem Zweiten Weltkrieg und soll auch gegen diesen Schuldenberg eingesetzt werden. Nur die Inflationsrate und die Dauer des Schuldenabtragens sind noch nicht bekannt. Die US-Notenbank ist dabei und wird alles tun, um dieses Ziel zu erreichen. In den anderen Industrienationen ist diese Vorgehensweise ebenfalls feststellbar.

China nutzt die Schwächen aus

Aber die Welt hat sich weitergedreht und 2013 ist nicht mehr 1944. Allen voran betrachtet China seine Zeit als gekommen und wird die Schwäche der amerikanischen Währung und Wirtschaft nutzen, um für sich den Platz an der Sonne einzufordern. Aber was wird China tun, um die eigenen Interessen durchzusetzen? Erste Hinweise können die bilateralen Handelsabkommen Chinas liefern. Sie werden zunehmend in Yuan abgeschlossen – der Dollar spielt hier keine Rolle mehr. Eine klare Kampfansage an den Greenback als internationale Handelswährung.

Ein anderer Hinweis: In der jüngsten Vergangenheit war in vielen Wirtschaftsmedien von einer Krise in den Schwellenländern zu lesen. Der Grund: Ankündigungen der Fed, die lockere Geldpolitik in der Zukunft leicht zu straffen. Als Reaktion darauf zogen Investoren ihr Geld aus den Schwellenländern ab. Die Auswirkungen waren massiv und selbst im philippinischen Hinterland noch zu spüren. Eben auch in jenen aufstrebenden Ländern zu denen China bereits seit Jahren intensive Handelsbeziehungen unterhält.

Wie sieht die neue Währungsordnung aus?

Es kann davon ausgegangen werden, dass spätestens nach den jüngsten Verwerfungen in diesen Ländern, die direkt mit der US-Geldpolitik zusammenhängen, die Frage nach dem Dollar als Leitwährung gestellt wird. Worauf dann auch die Frage nach dem „danach“ gestellt werden wird. Dies ist derzeit die globale, alles entscheidende Frage: Wie wird die neue internationale Währungsordnung ausschauen?

Eine nicht unwahrscheinliche Antwort darauf lautet: ein neuer chinesischer Goldstandard! Der Dollar oder unsere Währung der Euro sind reine Vertrauenswährungen – durch nichts gedeckt als durch den Glauben an Wirtschaftswachstum. In dem Moment, wo die bald größte Wirtschaftsnation der Welt ihre Währung mit Gold hinterlegt, wird ein beträchtlicher Teil der Weltgemeinschaft den Papierwährungen des Westens wegen der zunehmenden Entwertungsrisiken den Rücken zu kehren und auf diese neue Sicherheit umschwenken.

Der Dollar löste das Pfund ab, der Yuan wird auf den Dollar folgen

In einer recht ähnlichen Situation – jedoch mit weniger Beteiligten – war die Weltwirtschaft nach dem Ersten Weltkrieg. Damals war es das britische Pfund, das aufgrund der hohen Überschuldung des British Empire in den folgenden 20 Jahren durch den Dollar abgelöst wurde. In dieser Phase des Machttransfers vom Dollar auf den Yuan befinden wir uns bereits. Die Einführung eines chinesischen Goldstandards könnte am Ende dieses Prozesses stehen.

Für die USA ist diese Vorstellung ein Horrorszenario. Als Leitwährung und damit Haupthandelswährung ermöglicht der Dollar seit 1976 permanent, Leistungsbilanzdefizite zu finanzieren. Solange die Welt mit der Leitwährung bezahlt werden kann, welche man selbst druckt, entsteht Wohlstand in den USA ohne signifikante wirtschaftliche Aktivität. Darüber hinaus „wechseln“ Länder ihre durch den Handel erworbenen Dollars in der Regel in US-Schulden über den Kauf von Staatsanleihen und tragen zur Nachfrage nach Dollars mehrheitlich bei. Dies sind ihre Währungsreserven, die natürlich dominant in der Leitwährung angelegt werden. Dieses Privileg und die damit verbundene Wohlstandsmehrung und die Unterhaltung der Armee als Machtinstrument wären mit einem neuen chinesischen Goldstandard akut gefährdet.

Größter Goldproduzent der Welt

Allerdings wird die Einführung eines chinesischen Goldstandards nicht von heute auf morgen stattfinden. Einmal abgesehen davon, dass die chinesische Finanzinfrastruktur noch unterentwickelt ist, verfügt das Land noch nicht über die nötigen Goldreserven. Nach offizieller Lesart verfügte China 2009 über einen Bestand von 1054 Tonnen – im Vergleich zu den USA mit über 8000 Tonnen oder Deutschland mit 3395 Tonnen viel zu wenig. In den letzten Jahren dürfte das Land aber die Bestände aufgestockt haben. Worüber diese offizielle Statistik übrigens keine Auskunft gibt: China ist mittlerweile größter Goldproduzent der Erde.

Bald einen Vorrat von 10 000 Tonnen

Darüber hinaus wäre es ein Leichtes für das Land, ausländische Bestände über staatliche Investmentfonds aufzukaufen oder sich an ausländischen Goldunternehmen zu beteiligen. Es gibt bereits Schätzungen, dass China bis Ende dieser Dekade über rund 10 000 Tonnen Gold verfügt. Mit diesem Fundus ließe sich ein chinesischer Goldstandard einführen. Ein weiterer Grund für die dezente Anhäufung von Goldvorräten: China selbst ist mit rund zwei Billionen US-Dollar einer der Hauptgläubiger der USA. Aus chinesischer Sicht ist eine langsame und verdeckte Diversifizierung der Devisenreserven in Gold angebracht.

Im Fazit würde ein chinesischer Goldstandard das Währungsgefüge in der Welt vollständig verändern und die Dollar-Hegemonie beenden. China wäre unangefochten die wirtschaftliche und damit politische Macht. Im Zuge dessen wird es höchstwahrscheinlich zu einer drastischen Neubewertung desGoldpreises kommen. Die Bewertung einzelner Volkswirtschaften wird auch von ihren Goldvorräten abhängig sein. In diesem Zusammenhang ist auch die Rückführung des Bundesbankgoldes zu sehen. Es handelt sich keinesfalls nur um eine verwaltungstechnische Lappalie. In Zukunft wird es nicht um die Höhe des Goldpreises gehen, sondern darum, wer es physisch besitzt.
Zur Person
Jörg Rohmann ist Chefanalyst von Alpari Deutschland. Als Gastkolumnist schreibt er seit Februar 2013 an dieser Stelle regelmäßig für FOCUS Online zum Thema Devisen und Rohstoffe.
Warum Gold eine Angst-Währung ist
Verrückte Finanzwelt: Warum Gold eine Angst-Währung ist
Übertragen von Quelle :  http://www.focus.de/finanzen/news/gastkolumnen/rohmann/yuan-gegen-dollar-kampf-um-macht-china-zwingt-die-welt-in-einem-wettlauf-ums-gold_aid_1113667.html

Amoklauf und Absturz der jüdischen Weltlobby Erleben wir den Pendelschlag der Geschichte?

10 Sep

Es herrscht Krieg zwischen Aufklärung und Lüge. Die Lügen stürzen über USrael zusammen. Mit täglich über einer Milliarde Zuschauer ist RT zu einer neuen medialen Weltmacht herangereift. Mit einem Gewaltakt gegen Syrien versucht die jüdische Lobby ihr verbrecherisches Welt-Raubprogramm trotzig als nach wie vor durchsetzbar unter Beweis zu stellen.

Daniel Bushell enthüllt in seinem RT-Fernsehmagazin die geheimen Pläne der jüdischen Lobby zur Kolonialisierung der Welt

Daniel Bushell enthüllt in seinem RT-Fernsehmagazin The Truthseeker die geheimen Pläne der jüdischen Lobby zur Kolonialisierung der Welt. RT ist das russische Weltfernsehen in englischer Sprache. „Mit dem Auslandssender Russia Today (RT) hat Putin ein Anti-CNN geschaffen.“ (Spiegel, 33/2013, S. 134)

Nach dem Sieg über Hitler-Deutschland, dem letzten großen Widersacher des Welt-Bankstertums, schien der Aufstieg der jüdischen Welt-Lobby nicht mehr aufzuhalten zu sein. Die Ausraubung der Welt durch USrael nahm ungeahnte Ausmaße an. Die Handlanger der mächtigen jüdischen Welt-Lobby wurden immer frecher, prahlten sogar mit dem offiziellen Weltplan zur Ausraubung der Menschheit im Fernsehen: „… die Erweiterung der NATO dient demselben Zweck – Deutschland unter Kontrolle zu halten. Deshalb sind wir heute reicher. Wir sind in Korea, Japan und in Deutschland – für immer, und es zahlt sich aus … Wenn Sie zurückschauen und sehen, was über die Jahre alles geschah, dann sehen Sie, dass wir immer reicher, reicher und reicher wurden.“ [1]

Allerdings begann sich das Räuberglück spätestens seit dem Vietnam-Krieg für die Weltlobby zu verflüchtigen. Vietnam war sozusagen der erste imperiale Krieg USraels, der keine Beute einbrachte. Sie mussten, trotz aller Kriegsverbrechen, ohne Pfründe und mit großen Verlusten wieder abziehen. Und so ging es fortan mehr oder weniger weiter. 2001, nachdem die Lobby den Einsturz der New Yorker WTC-Türme und den des Gebäudes 7 organisiert hatte, fiel USrael in Afghanistan unter dem Vorwand der Terrorbekämpfung ein. In Wirklichkeit ging es darum, die unter der afghanischen Erde lagernden gewaltigen Kohle-, Erdöl- und Erdgas Vorkommen zu rauben. Daneben sollten die reichen Vorkommen an Lapislazuli-Edelsteinreserven vereinnahmt werden. Der amerikanische Konzern UNOCOL plante schon lange vor dem 11. September eine Gas- und Öl-Pipeline von Turkmenistan über Pakistan nach Afghanistan zu legen, um die afghanischen Rohstoffreserven auszubeuten. Es handelte sich damals um eine geplante Startinvestition von 4,5 Milliarden Dollar. Eine solche Investition bedurfte der Absicherung duch starke amerikanische Truppenpräsenz, und zufällig lieferte 9/11 den Vorwand dafür. Aber auch dieses Unternehmen ging schief. Heute besitzt China die Rechte für die Ausbeutung der afghanischen Rohstoffreserven und USrael muss wie ein geschlagener Hund aus dem Land abziehen.

Nur zwei Jahre nach Afghanistan vernichtete George W. Bush jun. den Irak, um die Ölreserven des Landes zu konfiszieren und auf dem Weltmarkt zur Stützung des Dollars zu verhökern. Dieser Krieg um die irakischen Ölquellen wurde deshalb so dringlich, weil viele Länder der Welt bereits ihre Devisenreserven von Dollar auf Euro umzuschichten begannen und Washington somit der imperiale Währungstribut aus der Dollar-Weltleitwährung fehlte. „Anleger, Fonds und Banken denken neu: Rein in den Dollar? Nein, rein in den Euro. Selbst die sonst eher bedächtigen Notenbanken schichten ihre Devisenreserven inzwischen Stück für Stück um – und setzen, wie in China, Russland, Taiwan oder Kanada, zunehmend auf den Euro.“ [2]

Und so begann das große Morden am 20. März 2003, der Irak-Krieg kostete über eine Million Zivilisten das Leben. Er wurde wiederum unter einem der üblichen Vorwände begonnen, wonach der kleine Irak, der bereits im 1. Irak-Krieg in die Steinzeit zurückgebombt worden war, mit Massenvernichtungswaffen die gesamte Welt bedrohe. Es war nur eine weitere der typischen usraelischen Kriegslügen, wie sich bald herausstellte.

Amerikas neue Kolonialpolitik sah und sieht vor, die Bodenschätze der durch „Präventivkriege“ eroberten und besetzten Länder auszubeuten und auf dem Weltmarkt zu verscherbeln. Dadurch sollen die Weltwährungen wieder verstärkt in die USA fließen. Der Irak sollte nur den Anfang machen, dessen Öl für diese Zwecke benötigt wurde: „Auf die Frage, warum eine Atommacht wie Nordkorea anders behandelt würde als der Irak, wo keine Massenvernichtungswaffen gefunden worden seien, antwortete Paul Wolfowitz, der jüdische Sicherheitsberater von Bush, wieder sehr offen: ‚Betrachten wir es einmal ganz simpel. Der wichtigste Unterschied zwischen Nordkorea und dem Irak ist der, dass wir wirtschaftlich einfach keine Wahl im Irak hatten. Das Land schwimmt auf einem Meer von Öl‘.“ [3]

Aber auch das Irak-Unternehmen ging in die Hose. Die US-Truppen mussten aus dem Land abziehen, ohne eine der Ölquellen versilbern zu können.

In petto hatte man aber immer noch die von der FED geschaffene Euro-Währung, die ihnen endlosen Tribut sichern sollte. Nur waren zu diesem Zeitpunkt die Finanzwetten und die in den Mitgliedsländern dazu benötigten Gesetze noch nicht ausreichend vorhanden. Es dauerte noch bis 2008, bis durch die von langer Hand geplante sogenannte Finanzkrise die Kassen USraels durch die Euro- und Bankenrettungen füllte

Doch in ihrer grenzenlosen Gier stellten sich die Finanztüftler selbst ein Bein. Sie schufen den Euro zwar als Tributwährung, übersahen aber, dass sie dadurch ihre eigene Machtgrundlage, den Dollar, in Gefahr brachten. Selbstverständlich wurden im Rahmen der Euro-Entstehung immer größere Summen für die Wall-Street fällig. Am Anfang waren es die Privatisierungs-Ausraubungen, später die sogenannten Euro-Rettungsprogramme. Die Idee mit der Eurowährung war, den Kontinent auf einmal ausrauben zu können, ohne den mühsamen Weg über jedes einzelne Land gehen zu müssen. Das war zwar die verlockendste Versuchung seit Anbeginn der Welt-Parasitengeschichte, barg aber auch gewaltige Risiken. Die Welt schichtete nämlich immer größere Mengen ihrer Währungsreserven in Euro um, so dass die benötigten Devisen zur Instandhaltung des Dollars nicht mehr alleine durch die Euro-Rettungsprogramme gedeckt werden konnten.

Und nun droht USrael im Nahen Osten ein machtpolitischer Super Gau. Die Menschen in Saudi Arabien schauen auf den Iran, wo freie Wahlen stattfinden, wo Frauen Wahlrecht haben und sich nicht von Kopf bis Fuß verschleiern müssen. Und sie schauen auf Syrien, wo die Frauen westliche Freiheiten genießen, wo die Menschen die vollen Menschenrechte in Anspruch nehmen.

Saudi Arabien und die Golf-Staaten fühlen sich deshalb in ihrer Existenz bedroht, seit ihre Bürger diese Freiheiten ebenfalls einfordern. In Saudi Arabien wird fast wöchentlich einem jungen Mädchen öffentlich der Kopf abgeschlagen, weil sie zum Beispiel einen Blick auf einen Mann geworfen haben soll. Wahlrecht für Frauen gibt es ebenso wenig wie das Recht, einen Autoführerschein zu machen. Die Saudis und die Menschen in den Golfstaaten verlangen deshalb, was die Menschen in Syrien und im Iran von ihren Regierungen freiwillig bekommen. Sie verlangen zumindest einige grundlegende Menschenrechte für den Anfang. Aber das reicht König Abdullah von Saudi Arabien schon, sich von Syrien und dem Iran bedroht zu fühlen. Saudi Arabien und Katar sind aus diesem Grund die Hauptgeldgeber und Waffenlieferanten für den Terror-Krieg in Syrien geworden.

Nachdem die USA die irakischen Ölquellen nicht vereinnahmen und konfiszieren konnten, sind sie auf das saudische Öl angewiesen, das Saudi Arabien den USA sozusagen zum Null-Tarif liefert. Im Gegenzug verpflichteten sich die USA, die terroristischen Interessen der Saudis in Syrien und in anderen Ländern der Region mit allen Mitteln zu unterstützen. Wie verlogen die westliche Politik ist, erkennt man daran, wie das absolut menschenfeindliche Regime Saudi Arabien im Verhältnis zu Russland medial dargestellt wird. Als kürzlich in Russland das Gesetz gegen Schwulenpropaganda zum Schutz der Kinder verabschiedet wurde, brach ein Sturm der künstlichen Entrüstung in der dekadenten westlichen Welt aus. „Putins neues Anti-Homosexuellen-Gesetz hat international Proteste und sogar Boykott-Forderungen hervorgerufen.“ [4] Wenn Schwule in Russland ihre unnatürliche Neigung öffentlich zeigen, können sie mit einer Strafe von umgerechnet 2.300 Euro rechnen. In Saudi Arabien aber werden Schwule sogar öffentlich geköpft, oder ihre Genitalien abgeschnitten:„Homosexualität in Saudi-Arabien ist gesellschaftlich tabuisiert und wird mit Gefängnis, Körperstrafen und bis hin zur Todesstrafe bestraft.“ [5] Hört man dazu irgendeine westliche Kritik, dass man den Schwulen in Saudi Arabien die Köpfe öffentlich abschlägt oder die Genitalien herausreißt? Natürlich nicht, denn Saudi Arabien fördert Israels Terror-Krieg gegen Syrien.

Zudem geht es im kolonialen Terror-Krieg USraels gegen Syrien um handfeste finanzielle Interessen. Es geht „um Einflussnahme auf die Neugestaltung des Landes nach einem voraussichtlichen Sturz des derzeitigen syrischen Regimes, obwohl man mit diesem bisher stets gut zusammenarbeiten konnte. Mehrere, seit längerem geplante, für den Westen wichtige Öl- und Gaspipelines stehen auf dem Spiel, die Saudi-Arabien und Qatar mit dem östlichen Mittelmeerraum und der Türkei verbinden und deshalb partiell durch syrisches Gebiet führen sollen.“ [6]

Wenn du weiterlesen möchtest,dann bitte über diesen Link :http://globalfire.tv/nj/13de/juden/amoklauf_der_weltlobby.htm

Übernommen von Quelle :http://globalfire.tv/nj/13de/juden/amoklauf_der_weltlobby.htm

Video

Standing Army: Die geheime Strategie der US-Militärbasen

9 Sep

Veröffentlicht am 25.04.2013
Fight Mainstream

Standing Army: Die geheime Strategie der US-Militärbasen

Im Laufe des vergangenen Jahrhunderts haben die USA wie sonst keine Weltmacht in der Geschichte zuvor die Erde mit einem Netz von Militärstützpunkten umspannt. Diese Basen haben das Leben von Millionen verändert und sind doch für viele ein Rätsel. Heute gibt es mehr als 700 US-Basen in rund 130 Ländern rund um den Globus. Fast jeder einzelne Krieg, der von den USA geführt wurde, hat neue Militärbasen hinterlassen. Die Dokumentation erklärt die Strategie dahinter.

Quelle :http://www.youtube.com/user/FightMainstream?feature=watch

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Sehr interessant,schaut es euch an .

In diesem Sinne

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