Tag Archives: Russland

Nato-Experte: „Aus Sicht der USA ist Deutschland ein besetztes Land“

14 Jul

In Berlin nur Vasallen?

 

Die Nato, wie sie sich gerne selbst sieht: Der Oberkommandierende, US-General Philip Mark Breedlove, mit den Verteidigungsministerinnen Deutschlands und der Niederlande, Ursula von der Leyen und Jeanine Hennis-Plasschaert. (Foto: dpa)

Die Nato, wie sie sich gerne selbst sieht: Der Oberkommandierende, US-General Philip Mark Breedlove, mit den Verteidigungsministerinnen Deutschlands und der Niederlande, Ursula von der Leyen und Jeanine Hennis-Plasschaert. (Foto: dpa)

Der Historiker und Nato-Experte Daniele Ganser ist der Auffassung, dass Deutschland aufgrund seiner Einbindung in das Militärbündnis nichts anderes ist als ein Vasallenstaat der USA. Die Amerikaner haben stets die Europäer gegeneinander ausgespielt. Doch möglicherweise hat Washington überzogen: Das Bündnis ist wegen Russland zerstritten, die Amerikaner wegen der Spionage-Affären diskreditiert.

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Damit es nun auch endlich den letzten Unwissenden erreicht ….
In diesem Sinne ….

70. Jahrestag der Befreiung Leningrads: Gauck schreibt an Putin

27 Jan

70. Jahrestag Befreiung Leningrads Gauck Brief Putin

lk/dpa  |  Veröffentlicht: 27/01/2014 10:51 CET

BERLIN – Bundespräsident Joachim Gauck hat zum 70. Jahrestag der Befreiung Leningrads an Russlands Präsidenten Wladimir Putin geschrieben. „Ich kann nur mit tiefer Trauer und mit Scham an den Vernichtungskrieg Nazi-Deutschlands gegen die Sowjetunion denken“, schrieb Gauck in dem am Montag veröffentlichten Brief. Die mehr als zweijährige Belagerung Leningrads – des heutigen Sankt Petersburgs – sei Teil der „verbrecherischen Kriegsführung“ gewesen, „welche die nationalsozialistische Führung gerade im Kampf gegen die Sowjetunion ganz bewusst betrieb“.

Tiefe Wunden im deutsch-russischen Verhältnis

Deutschland sei sich seiner geschichtlichen Verantwortung für das Leid bewusst, das den Leningradern angetan worden sei, schrieb Gauck. Der Zweite Weltkrieg habe tiefe Wunden im Verhältnis zwischen Deutschland und Russland hinterlassen. Deshalb sei jeder Schritt der deutsch-russischen Versöhnung besonders hoch einzuschätzen.

Gauck wird auch wegen seiner Vergangenheit als DDR-Bürger ein distanziertes Verhältnis zu Russland nachgesagt. Ein Staatsbesuch ist seit langem in der Planung, ein Termin steht aber noch nicht fest.

Übertragen von Quelle :

http://www.huffingtonpost.de/2014/01/27/70-jahrestag-befreiung-leningrads-gauck-brief-putin_n_4672230.html?utm_hp_ref=germany

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Wieder einmal soll das deutsche Volk den Rücken beugen.Das ewige Schuldvolk !!!!!Ich weiß nicht was schlimmer ist, das der Schuldbürger nicht mal langsam seinen Kopf erhebt und nach vorne blickt ? Oder das ein Landesverräter wie Gauck uns wieder die Vergangenheit um die Ohren haut ?

In diesem Sinne ….

Lawrow: USA wollen Russland wegen Snowden „eins auswischen“

14 Dez

 US-Abhörskandal

Edward Snowden in Moskau

Edward Snowden in Moskau

© AFP/ Wikileaks

11:50 14/12/2013
MOSKAU, 14. Dezember (RIA Novosti).
Einige US-Behörden sind laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow wegen der Asylgewährung für den flüchtigen „Whistleblower“ Edward Snowden noch immer nicht gut auf Russland zu sprechen.

„Ich glaube, dass es – zwar nicht im Weißen Haus oder im US-Außenministerium, aber wahrscheinlich in irgendwelchen anderen Unterabteilungen der amerikanischen Administration – Leute gibt, die uns dafür gern eins auswischen würden“, sagte Lawrow am Samstag in einem Interview für den TV-Sender Rossiya-24.

Das Problem mit Snowden habe aber nicht Moskau geschaffen, so der russische Chefdiplomat.

„Nicht wir haben Edward Snowden seinen Pass weggenommen – ein Dokument, das für Reisen durch die Welt unabkömmlich ist. Genauso wenig haben wir seine Marschroute bestimmt – das hat er selbst getan. Nicht wir haben wüste Schauermärchen wie die Zwangslandung der Präsidentenmaschine von Evo Morales abgezogen“, hieß es weiter.

Russland habe sich im „Fall Snowden“ in erster Linie von den geltenden Rechtsnormen leiten lassen.

„Wir haben mit den USA kein Auslieferungsabkommen, obwohl wir dies den Amerikanern jahrelang angeboten haben. Ich möchte kein Geheimnis daraus machen, dass dies in erster Linie der Herausgabe von Persönlichkeiten dienen würde, denen Russland schwere Verbrechen zur Last legt“, so der Minister im TV-Interview. Unter den betreffenden Personen seien auch Terrorverdächtige, die in den USA Zuflucht gefunden hätten und die „man uns nicht ausliefert und nie ausliefern wird“.

Übertragen von Quelle : http://de.ria.ru/russia/20131214/267475280.html

Russisches Außenamt: US-System für globalen Blitzschlag könnte Apokalypse heraufbeschwören

13 Dez

Russisches Außenamt: US-System für globalen Blitzschlag könnte Apokalypse heraufbeschwören

Russisches Außenamt: US-System für globalen Blitzschlag könnte Apokalypse heraufbeschwören © AFP/ Alexander Nemenov

MOSKAU, 12. Dezember (RIA Novosti).
 Das System für einen globalen Blitzschlag (Prompt Global Strike), das in den USA entsteht, kann nach den Worten des russischen Vizeaußenministers Sergej Rjabkow einen „Konflikt mit apokalyptischen Folgen“ provozieren.

„Wenn wir von den bereits existierenden ballistischen Raketen in konventioneller Ausstattung sprechen, dann ist das ein Weg in einen sich ausbreitenden Konflikt mit sehr schweren und im Grunde apokalyptischen Folgen“, sagte Rjabkow in einem Interview für die Tageszeitung Kommersant.

Auch die Entwicklung der so genannten Hyperschallplattformen als neue Klasse von Trägermitteln würde sich stark auf das strategische Kräftegleichgewicht und die Stabilität auswirken, so Rjabkow. Ihm zufolge ist noch nicht bekannt, welche technischen Daten und Einsatzmöglichkeiten diese Systeme haben werden. „Es steht uns noch bevor, einzuschätzen, wie sich die Entstehung solcher Systeme auf unsere Sicherheit auswirken kann.“ Jedenfalls müsste das US-Potenzial für einen globalen Blitzschlag bei den künftigen Diskussionen über Rüstungskontrolle berücksichtigt werden.

Das Prompt-Global Strike-Programm soll dem US-Militär Schnellschläge weltweit binnen einer Stunde möglich machen. Dafür sollen unter anderem nichtnukleare Präzisionswaffen mit großer Reichweite gebaut werden.

Übertragen von Quelle : http://de.ria.ru/security_and_military/20131212/267467015.html

Enthüllungsjournalist klagt an – Seymour Hersh: Obama täuschte Öffentlichkeit zu Syrien

13 Dez

Dienstag, 10.12.2013, 00:11

Pulitzerpreisträger Seymour Hersh wirft Barack Obama vor, die Öffentlichkeit wissentlich getäuscht zu haben

dpa  Pulitzerpreisträger Seymour Hersh wirft Barack Obama vor, die Öffentlichkeit wissentlich getäuscht zu haben

US-Präsident Barack Obama soll die Öffentlichkeit nach dem tödlichen Giftgaseinsatz in Syrien Ende August getäuscht haben – diesen Vorwurf erhebt einer der bekanntesten Journalisten der Vereinigten Staaten: Seymour Hersh. US-Geheimdienstdirektor Clapper widerspricht.

Der Enthüllungsjournalist Seymour Hersh kritisiert Obama in der „London Review of Books“ dafür, bewusst verschwiegen zu haben, dass auch die islamistische Rebellengruppe Al-Nusra-Front über Chemiewaffen verfüge. Mit dieser „Manipulation“ von Geheimdiensterkenntnissen habe die Schuld für den Giftgasangriff eindeutig Syriens Machthaber Baschar al-Assad zugeschoben werden sollen. Die US-Regierung wies die Vorwürfe am Montag zurück.

Bei den Giftgasangriffen vom 21. August kamen nach US-Angaben nahe Damaskus insgesamt 1400 Menschen ums Leben. „Wir wissen, dass das Assad-Regime verantwortlich ist“, sagte Obama in einer Fernsehansprache. Auch andere westliche Geheimdienste zeigten sich überzeugt, dass der Befehl von der syrischen Führung ausging. Russland, ein traditioneller Verbündeter Assads, machte dagegen die Rebellen verantwortlich. Eine UN-Untersuchung bestätigte Mitte September den Einsatz des Nervengases Sarin durch Boden-Boden-Raketen, äußerte sich aber nicht zur Frage der Schuld.

Nach dem Einsatz drohten die USA und Frankreich mit einem Militärschlag, um Assad für den Einsatz der Chemiewaffen zu bestrafen. Daraufhin stimmte Assad einem von Russland ins Spiel gebrachten Plan zur Vernichtung seiner Chemiewaffen zu. Gemäß einer vom UN-Sicherheitsrat verabschiedeten Resolution muss das Arsenal bis Mitte 2014 vollständig vernichtet sein.

Verlage lehnten Hershs Text angeblich ab

Hersh deckte einst das Massaker von My Lai im Vietnamkrieg und die US-Folter im irakischen Gefängnis Abu Ghraib auf. An der Quellenlage in seinem jüngsten Artikel gebe es allerdings erhebliche Zweifel, hieß es am Montag aus Regierungskreisen in Washington. Große US-Medien sollen die Veröffentlichung abgelehnt haben, daraufhin sei Hersh zur „London Review of Books“ gegangen. Die britische Literaturzeitschrift veröffentlichte den Text am Sonntag auf ihrer Internetseite.

Laut Hersh lagen den US-Geheimdiensten Informationen vor, dass die Al-Nusra-Front in der Lage war, Saringas herzustellen. „Al-Nusra hätte nach dem Angriff ein Verdächtiger sein müssen, aber die Regierung hat sich aus den Geheimdienstinformationen die Rosinen herausgesucht, um einen Angriff gegen Assad zu rechtfertigen“, schreibt Hersh. Er beruft sich unter anderem auf ein Geheimdienstdokument von Juni, in dem von chemischen Kampfstoffen in den Händen islamistischer Rebellen die Rede gewesen sein soll.

US-Geheimdienst widerspricht

Das Büro von US-Geheimdienstdirektor James Clapper wies die Vorwürfe zurück. „Die Erkenntnisse zeigen eindeutig, dass nur das Assad-Regime für den Chemiewaffenangriff am 21. August verantwortlich gewesen sein kann“, sagte Sprecher Shawn Turner. „Es gibt keine Beweise, um die anderslautenden Behauptungen von Herrn Hersh zu unterstützen.“ Die Unterstellung, dass Geheimdiensterkenntnisse bewusst verschwiegen worden seien, sei „einfach falsch“.

Übertragen von Quelle : http://www.focus.de/politik/ausland/krise-in-der-arabischen-welt/syrien/seymour-hersh-klagt-an-enthuellungsjournalist-obama-taeuschte-oeffentlichkeit-zu-syrien_id_3469220.html

Obamas Rückzieher und das Projekt einer Neuen Weltordnung

10 Dez

15.09.2013

Richard K. Moore

»Wir stehen kurz vor einer weltweiten Umgestaltung. Wir brauchen jetzt nur noch die richtige größere Krise, und die Länder werden die Neue Weltordnung akzeptieren.«

David Rockefeller

»Die Amerikaner wären heute empört, wenn Truppen der Vereinten Nationen in Los Angeles einmarschierten, um die öffentliche Ordnung wiederherzustellen, morgen werden sie dankbar sein.«

Henry Kissinger

Wie Kissinger andeutete, wird die neue Ordnung Henry Kissinger nicht in Form eines Putsches in der Dritten Welt mit offener militärischer Gewalt eingeführt werden. Vielmehr wird ein allgemeines Umfeld der Art geschaffen werden, dass die Neue Weltordnung (NWO) als Rettung der

Menschheit begrüßt werden wird. Es wäre eine große Überraschung, sollte tatsächlich ein anderer Weg beschritten werden. Bisher war es immer übliche Praxis des amerikanischen Establishments, bei weltweiten »Großprojekten« dieser Art dafür zu sorgen, dass die öffentliche Meinung jubelnd hinter ihm steht.

In beiden Weltkriegen etwa inszenierte die vorherrschende wirtschaftliche Elite die Entwicklung hin zu den beiden Kriegen und verwendete große Mühe darauf, sicherzustellen, dass die ausgewählten Gegner vor der Welt als die eigentlichen Aggressoren dastünden. Als Folge davon zogen die jeweiligen Bevölkerungen enthusiastisch in den Krieg. Sie waren überzeugt, nicht nur in »Selbstverteidigung« zu handeln, sondern auch den »letzten aller Kriege« zu führen, der alle weiteren Kriege überflüssig machen werde, oder einfach »den Faschismus zu bekämpfen«. Gedankenkontrolle gehört zu den wirksamsten Werkzeugen zur Mobilisierung der Bevölkerung.

Was nun die wirtschaftlichen Verhältnisse angeht, so befördern die gleichen kapitalistischen Eliten eine auf Märchen beruhende Umweltschutzideologie im Allgemeinen und eine Klimahysterie im Besonderen, so dass einer begeisterten Bevölkerung eine bis ins Kleinste regulierende Technokratie als Sieg grünen Denkens verkauft werden kann. Im Zusammenhang mit der Strategie des Übergangs zur NWO bedeutete der bewusst herbeigeführte Zusammenbruch von 2008 das Ende der alten Wirtschaftsordnung. Wir befinden uns derzeit bereits in einer Art Planwirtschaft, in der immer mehr Haushalte souveräner Nationen von der Zustimmung der Zentralbanker abhängig sind.

Im September 2001 setzten die gleichen wirtschaftlichen Eliten ihr neues Verständnis von Bürgerrechten und des Völkerrechts durch. Im September 2008 gestalteten sie dann den Charakter der Wirtschaft neu. Derzeit erleben wir den September 2013, und es hat den Anschein, als wären

sie dabei, das Wesen der Geopolitik neu zu bestimmen.

In »Syrien und das Projekt einer Neuen Weltordnung« stellte ich dar, womit wir im Rahmen der üblichen Geopolitik in der näheren Zukunft zu rechnen hätten. Dabei wies ich darauf hin, dass wir es heute mit einer ähnlichen Situation miteinander konkurrierender und gegeneinander gerichteter Bündnissysteme wie vor dem Ersten Weltkrieg zu tun hätten. Ein Angriff der USA auf Syrien würde dabei mit Sicherheit zu einer gefährlichen Eskalation führen, die sich zu einem nuklearen Schlagabtausch entwickeln könnte – eine Koalition der Willigen steht bereit, amerikanische Kriegsschiffe liegen vor der syrischen Küste in Stellung, der Iran und Israel haben den zuckenden Finger am Abzug, und Obama ist entschlossen, an seiner »roten Linie« festzuhalten.

Aber zu meiner großen Überraschung explodierte die nächste Bombe nicht in Syrien: Sie ging in London hoch. Zum ersten Mal seit 400 Jahren versagte das britische Parlament dem Premierminister bei einem außenpolitischen »Abenteuer« die Gefolgschaft. Und eine noch größere Bombe explodierte in Washington. Obama machte in einer demütigen Rede einen Rückzieher hinsichtlich seiner »roten Linie«. Der Präsident machte nicht nur einen geschwächten und unentschlossenen Eindruck. Es schien auch, als gäbe das Weiße Haus die seit den Anschlägen vom 11. September 2001 vertretene Doktrin auf, nach eigenem Gutdünken überall intervenieren zu können.

Nachdem sie zuvor so schwerwiegende Argumente für die Notwendigkeit sofortigen Handelns vorgebracht und ihrer unerschütterlichen Entschlossenheit zu eben diesem Handeln Ausdruck verliehen hatten, hinterließen diese Rückzieher einen dramatischen Eindruck. Niemand hatte damit gerechnet. Darüber hinaus markieren sie eine deutliche Abkehr von der Politik und Geopolitik der Drohgebärde, die die Jahre nach den Anschlägen von 2001 geprägt hat.

Beginnend unter Bush und Blair hatten die USA und Großbritannien in der ganzen Zeit nach den Anschlägen vom 11. September mehr oder weniger in einem Zustand des »nationalen Notstands« agiert. Normale verfassungsmäßige Verfahrensweisen wurden aufgrund der angeblich überalllauernden Terrorgefahr systematisch ignoriert, und auch das Völkerrecht fand gegenüber mutmaßlichen terroristischen Gruppen und Staaten, die Terroristen unterstützten, keine Anwendung mehr. Und dieser Trend in Richtung einer schier unbegrenzten Macht der Exekutive sowie einer stärkeren Aggressivität und Kriegslust in den internationalen Beziehungen hielt lange an.

Ich behaupte, diese Rückzieher, die überraschende Wendung, dass sich die Exekutive wieder an die Parlamente wendet, steht für eine symbolische Rückkehr zum Rechtsstaatsprinzip, für eine symbolische Rückkehr zu Konsultationen und Nachdenklichkeit im Gegensatz zur bisher vorherrschenden Cowboy-Manier. Und tatsächlich scheinen diese führenden Politiker »der Bevölkerung zuzuhören«. Dies alles deutet auf eine grundlegende Wende, einen Umbruch im Verhalten der beiden geopolitisch aktivsten Nationen und damit auf einen Umbruch in der Geopolitik im Allgemeinen hin.

Wenn man versteht, dass wir uns derzeit inmitten der turbulenten Schlussphase des Versuchs des amerikanischen Establishments und seiner Helfershelfer befinden, ihre Neue Weltordnung durchzusetzen, fallen eine Analyse und das Verständnis der Bedeutung der gegenwärtigen Entwicklungen sehr viel leichter.

Dass wir derzeit Zeuge zu sein scheinen, wie sich eine derartige grundlegende Wende auf weltweiter Ebene vollzieht, die von den wichtigsten Klientelstaaten initiiert wurde, die damit den Forderungen einflussreicher Interessen- und Lobbygruppen entsprechen, bedeutet, dass wir in eine neue Phase der Verwirklichung des Projekts der Neuen Weltordnung eingetreten sind. Hinter diesen Veränderungen steht die Absicht, eine Weltregierung einzusetzen, und der jetzige Umbruch deutet darauf hin, dass eine nukleare Konfrontation nicht mehr das Mittel der Wahl ist. Wir standen kurz vor dem Ausbruch einer Eskalation, die zunächst Syrien und dann den Iran und schließlich auch Israel und Russland zu erfassen drohte. Und jetzt ist auf einmal alles anders. Was für eine Erleichterung.

Und das ist der entscheidende Punkt: Es ist eine Erleichterung. Um diese neue Phase des NWO-Projekts zu verstehen, müssen wir noch einmal einen Schritt zurücktreten und das Szenario noch einmal als Ganzes betrachten. Jede krisenhafte Entwicklung, die auf die Anschläge vom 11. September 2001 folgte, und dazu gehören alle Interventionen und Regimewechsel, war inszeniert und manipuliert. Wir haben es hier mit einem klassischen Fall von »Erzeuge erst eine Krise und präsentiere dann die Lösung« zu tun. Oder in der Logik der »Schock-Doktrin«: Unter Krisenbedingungen kann man auch das durchsetzen und erreichen, was man unter normalen Umständen niemals erreicht hätte.

Auf der Bühne sehen wir Großmächte, die sich wieder an das Rechtsstaatlichkeitsprinzip halten und ihren Parlamenten den Vorrang bei der Gestaltung der Politik zurückgeben wollen. Der nächste folgerichtige Schritt in diesem Umbruchsszenario bestünde jetzt darin, die gleiche Entwicklung auf weltweiter Ebene zu vollziehen. Das hieße, die Großmächte erkennen das Primat der Vereinten Nationen (UN) an und stellen auch auf weltweiter Ebene und in den internationalen Beziehungen wieder die »Herrschaft des Rechts« her. Und das Gefühl, gerade noch einmal einer Konfrontation der Großmächte entkommen zu sein, erzeugt in der Öffentlichkeit ein Klima, das die Durchsetzung und Machtergreifung der seit Langem geplanten Weltregierung im Rahmen der Neuen Weltordnung begünstigt.

Es ist noch nicht absehbar, wie die weitere Entwicklung unter diesem Szenario aussehen soll. Aber wir können mehr als sicher sein, dass noch weitere Überraschungen folgen werden. Was das weitere Vorgehen der USA, Großbritanniens und der Europäischen Union angeht, kann man davon ausgehen, dass sie einem schon fertiggestellten Drehbuch folgen, da alle diese Akteure auf die Weisungen einflussreicher wirtschaftlicher Interessen reagieren. Russland und China bleiben zwar unabhängige Akteure, aber ihr Eigeninteresse dürfte sie dazu bewegen, Initiativen zu unterstützen, die auf eine friedliche Kooperation zwischen den Großmächten hinauslaufen. Es ist damit zu rechnen, dass sich auf den kommenden Gipfeltreffen »große Neuigkeiten« ergeben werden.

Eine sehr zweckdienliche Lösung der Krise liegt bereits auf dem Tisch und wartet nur darauf, umgesetzt zu werden. Die Krisen in Syrien und Ägypten wurden manipuliert und sind lösbar. Die Versorgung der Söldner-Terroristen in Syrien mit Waffen kann eingestellt werden, und in Ägypten könnte die mit den USA verbündete Armee zügelnd eingreifen. Diese Dinge könnten im Gewande wie auch immer gearteter UN-Missionen daherkommen, so dass die Vereinten Nationen zum Helden des Tages würden.

Wie dies im Einzelnen ablaufen wird, bleibt der Spekulation überlassen. Aber mit dieser Art von Entwicklungen müssen wir in der nahen Zukunft rechnen. Ein weiteres Feld für spektakuläre Krisenlösungen bietet die internationale Schuldenkrise. Man könnte hier an einen allgemeinen Schuldenerlass denken, der mit der Ausgabe einer neuen, von den Vereinten Nationen herausgegebenen Währung verbunden werden könnte. Für denjenigen, der für die Entstehung der Probleme verantwortlich ist, ist es nicht allzu schwierig, sie auch wieder loszuwerden, und zwar auf eine Art und Weise, die den eigenen Interessen dient.

Im Grunde wird der Welt eine Geburtstagsüberraschung präsentiert: Frieden für unsere Zeit, die Herrschaft des Rechts, eine Ära internationaler Zusammenarbeit und die Chance, die drängendsten Probleme der Menschheit zu lösen. Wenn diese Visionen in den kommenden Wochen und

Monaten verbreitet werden, kann man sich die optimistische Stimmung leicht ausmalen, die von den weltweiten Medien in der krisengeschüttelten Bevölkerung hervorgerufen werden dürfte. Die Menschen werden dankbar die Neue Weltordnung annehmen, und mein Ziel war es, in diesem Artikel einige der Mittel und Werkzeuge darzulegen, mit denen dieses gewünschte Ergebnis erzielt werden könnte.

Wo Zuckerbrot ist, ist auch die Peitsche nicht weit. Die friedensverheißende Neue Weltordnung ist das Zuckerbrot, und die Peitsche hat die Form einer Verteufelung der alten Ordnung. Nehmen wir bspw. dieses Video einer Rede des früheren Oberkommandierenden der NATO in Europa, SACEUR Wesley Clark, die gegenwärtig im Internet die Runde macht. Dort sagte er zusammengefasst:

»Ein politischer Putsch nach den Anschlägen vom 11. September 2001: ›Einige abgebrühte Personen übernahmen die Kontrolle der amerikanischen Politik, und sie machten sich nicht einmal die Mühe, die übrigen von uns zu informieren.‹ Sechs Wochen nach den Anschlägen wurde Clark von einem Offizier aus dem Vereinigen Generalstab berichtet, man habe gerade ein Memorandum aus dem Verteidigungsministerium erhalten. Der Offizier erklärte: ›Wir werden in fünf Jahren die Regierungen von sieben Ländern angreifen und zerstören. Dabei beginnen wir mit dem Irak und nehmen uns dann Syrien, den Libanon, Libyen, Somalia, den Sudan und den Iran vor.‹«

Übertragen von Quelle : http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/richard-k-moore/obamas-rueckzieher-und-das-projekt-einer-neuen-weltordnung.html

Per Schlafwandel in den nächsten Weltkrieg?

1 Dez

gefunden auf : http://kosmischeurkraft.wordpress.com/2013/12/01/per-schlafwandel-in-den-nachsten-weltkrieg/

Vor genau 100 Jahren hatte niemand geglaubt, dass die Welt innerhalb von wenigen Monaten in einen verheerenden Krieg schlittern wird. Heute glaubt das auch keiner. Das kann ein fataler Denkfehler sein. Denn schon mehren sich die Zeichen, dass wir auch heute wieder schlafwandeln, statt kritisch die Entwicklungen zu beachten. Und dabei meine ich nicht die Konfrontation China-Japan, sondern die gespannte Lage vor unserer Haustür.

Anfang Januar 2013 hat der luxemburgische Premierminister vor versammelter Presse vor einem bevorstehenden Dritten Weltkrieg gewarnt. Er verglich das Jahr 2013 mit 1913, in dem die Menschen an Frieden glaubten, obwohl die Welt vor einem Krieg stand. Könnte es sein, dass der zu diesem Zeitpunkt dienstälteste Regierungschef in der Europäischen Union über diplomatische Informationen verfügte, die ihn zu der Warnung bezüglich eines möglichen neuen Weltkriegs veranlassten?

Welches mögliche Kriegsszenario Jean-Claude Juncker dabei vorschwebte, hat er der Presse nicht verraten. Der frühere sowjetische Staatspräsident Michail Gorbatschow war bereits vorher konkreter geworden, als er am 10. Dezember 2011 in München den Franz-Josef-Strauß-Preis der Hanns-Seidel-Stiftung erhielt. Er warnte vor der Stationierung von NATO-Raketenabwehrsystemen an Russlands Westgrenzen und deren Konsequenzen: »So, und jetzt rüsten wir (Russland) auf. Aber wenn man sich die Lage genau ansieht, sieht man, dass unsere Regierung richtig und angemessen handelt… Wir (Russland) sind bereit, Waffen einzusetzen, um unsere Sicherheit zu gewährleisten. Und was bedeutet das: Dritter Weltkrieg.«

Putin rüstet auf

Interessant ist es, Gorbatschows Warnung mit den Entwicklungen in den russischen Streitkräften zu vergleichen. Allein 2013 gab es folgende Meldungen aus Russland: Ministerpräsident Medwedew verkündet die größte Umrüstung der russischen Armee seit dem Zweiten Weltkrieg. Immer mehr Regimenter rüsten auf die neuen Interkontinentalraketen um. Russlands Luftwaffe wird mit neuen Jets und High-Tech-Waffen ausgestattet. Präsident Wladimir Putin ermahnt die Generalstäbe, die russische Armee müsse in drei bis fünf Jahren ein neues Niveau erreicht haben. Seit Frühjahr 2013 löst er – erstmals seit 20 Jahren – per Telefon in unregelmäßigen Abständen und unangekündigt Alarm für die verschiedensten Teileinheiten der Streitkräfte aus, um zu testen, wie schnell sie ihre Gefechtsbereitschaft herstellen können. Durch diese Alarmübungen soll die schnelle Einsatzfähigkeit der Truppen gesteigert werden.

Im Rahmen der massiven Neuausrüstung der Armee und Flotte baut das russische Verteidigungsministerium in den nächsten Jahren laut Generalstabschef Waleri Gerassimow rund 100 Flugplätze, Standorte für Langstreckenraketen aber auch Marinebasen. Die neuen Infrastrukturanlagen würden auf die neuesten Rüstungen zugeschnitten sein. Darüber hinaus sollen in den nächsten fünf Jahren moderne Übungsgelände für Gebirgsjäger, Landstreitkräfte, aber auch für die Kriegsmarine und die Luftwaffe gebaut werden. Mehr als 100 Truppenteile und Verbände werden mit neuen Trainingsanlagen ausgestattet, so der Generalstabschef. Ziel sei es, die Qualität der Kampfausbildung zu steigern.

Konfliktfall Raketenabwehrschild

Zunächst sah es nach Frieden aus. US-Präsident Barack Obama und Wladimir Putin ratifizierten im Winter 2011 den New Start-Vertrag, mit dem sich beide Staaten verpflichteten, nur noch jeweils maximal 1550 strategische Atomsprengköpfe einsatzbereit zu halten und die Zahl der Trägersysteme dafür zu reduzieren. Im Oktober 2013 schlug Obama vor, diese Zahl noch einmal um ein Drittel auf 1000 Sprengköpfe zu kürzen. Aber Russlands stellvertretender Außenminister Sergei Ribakow lehnte ab: »Bevor wir darüber sprechen, ob wir die Zahl der Sprengköpfe weiter reduzieren, müssen wir eine akzeptable Lösung für das Raketenabwehr-Problem finden.«

Gemeint hat Ribakow das im Bau befindliche und über die osteuropäischenNATO-Staaten verteilte System von Abwehrraketen, das Europa vor dem Angriff feindlicher Atomraketen schützen soll. Im Kriegsfall könnte die NATO – so die Sichtweise des Kreml – Atomwaffen gegen Russland einsetzen, ohne den Gegenschlag fürchten zu müssen, da dieser von den Abwehrraketen abgefangen würde. Putin: »Wir dürfen es nicht zulassen, dass das Gleichgewicht der strategischen Abschreckung gestört wird.« William Engdahl hat bereits am 14.11. auf Kopp-Online auf Putins Verärgerung hingewiesen.

Die Ängste Russlands scheinen nicht unbegründet, denn neben dem jetzt begonnenen Bau des Raketenabwehrschirms halten die USA derzeit in fünf europäischen Ländern etwa 200 taktische Atomwaffen einsatzbereit, 20 davon auf dem Fliegerhort Büchel in Rheinland-Pfalz. Diese kleinen Nukes werden gerade mit Milliardensummen modernisiert (um höhere Effektivität und Treffgenauigkeit zu erzielen) und können auch von Kampfjets abgeworfen werden.

Kalter Krieg an den Grenzen

Putin hat auf die Baumaßnahmen der NATO mit der Lieferung von vier weiteren Flugabwehr-Langstreckenraketensystemen S-300 an seinen Bündnispartner Weißrussland reagiert. Drei davon sind bereits an der Grenze zur NATO aufgestellt. Demnächst soll auch ein russischer Luftwaffenstützpunkt mit Jagdflugzeugen vom Typ Su-27 in Lida in unmittelbarer Nähe der litauischen und der polnischen Grenze eingerichtet werden.

Zudem halten Russland und Weißrussland regelmäßig Militärübungen ab. »Das Erstarken der russischen Militärmacht wird zum Spannungsfaktor«, sagt Sicherheitsexperte Nikolas Gvosdev vom U.S. Naval War College.

Weitere Meldungen von der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti aus den letzten Tagen bestätigen diesen Trend: Das Verteidigungsministerium meldet die Übungsstarts von atomwaffenfähigen Interkontinentalraketen der Typen RS-12M Topol und RS-20W WojewodaDie Raketen seien von den Startplätzen Plessezk (Nordwestrussland) und Dombarowski (Südural) gestartet worden und zielgenau auf dem Schießplatz Kura auf der Pazifikhalbinsel Kamtschatka niedergegangen.

Darüber hinaus feuerten das Atom-U-Boot Brjansk in der Barentssee und das Atom-U-Boot Swjatoi Georgi Pobedonosez im Ochotskischen Meer ballistische Raketen auf Übungsziele in Nordrussland und auf Kamtschatka erfolgreich ab. Raketenverbände in Zentralrussland und am Ural zündeten zudem operativtaktische Raketen der Typen Iskander und Totschka-U, die die Übungsziele am Kaspischen Meer trafen, so das Verteidigungsministerium weiter.

Am Vorabend des Dritten Weltkriegs

Konfrontation also statt Abrüstung. Was mich persönlich dabei so nachdenklich macht, ist die Tatsache, dass weit über 100 Seher diese Ereignisse schon längst vorhergesagt haben. Ich habe diese Prophezeiungen in meinem neu erschienenen Buch Am Vorabend des Dritten Weltkriegs analysiert und geordnet. Da finden wir Hinweise auf die derzeitigen Unruhen in Frankreich und Südeuropa genauso wie das Auftauchen von ISON und drei weiteren Kometen am Sternenhimmel – und eben die zurück gekehrte Spannung zwischen West und Ost, die in einen neuen Weltkrieg führen kann, wenn, ja wenn wir wieder schlafwandeln wie vor 100 Jahren.

Quelle: Kopp-Online

Übertragen von Quelle : http://kosmischeurkraft.wordpress.com/2013/12/01/per-schlafwandel-in-den-nachsten-weltkrieg/

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