Tag Archives: Privatsphäre

Merkel weiß, warum sie schweigt: NSA-Spionage in Deutschland ist völlig legal

10 Jul

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  |  

Bundeskanzlerin Angela Merkel (hier mit Ronald Pofalla, bei der Kabinetts-Sitzung im Kanzleramt in Berlin) sagte: Deutschland ist eigentlich souverän - doch das stimmt nicht, und die Kanzlerin müsste es wissen. (Foto: DWN/Laurence Chaperon)

Bundeskanzlerin Angela Merkel (hier mit Ronald Pofalla, bei der Kabinetts-Sitzung im Kanzleramt in Berlin) sagte: Deutschland ist eigentlich souverän – doch das stimmt nicht, und die Kanzlerin müsste es wissen. (Foto: DWN / Laurence Chaperon)

 

Wegen der Nato-Mitgliedschaft und der bis heute nicht widerrufenen Proklamation des Bündnis-Falls nach dem 11. September 2001 bleibt die Souveränität Deutschlands eingeschränkt. Die Amerikaner agieren vollkommen legal: Sie können in Deutschland alles und jeden abhören. Die Bundesregierung weiß das natürlich auch. Ihre Erregung ist eine bemerkenswerte schauspielerische Leistung.

Quelle : http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/07/07/merkels-erregung-ist-kuenstlich-nsa-spionage-in-deutschland-ist-voellig-legal/

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Schön zu sehen,wie das Kartenhaus um Frau Merkel & Co langsam den Geist aufgibt.Frage mich nur,was es noch an Informationen und veröffentlichte Lügen geben muss,damit die Leute da draußen,endlich mal wach werden ?????

In diesem Sinne ….

Fernseher an, Privatsphäre aus LG: Fernseher spioniert die Kunden aus

22 Nov
DATENSCHUTZ
Die Illusion der Privatsphäre: Auch wenn die Smart Ad-Funktion ausgeschaltet ist, kann das TV-Gerät private Daten senden: (Screenshot: Doctor Beet)Die Illusion der Privatsphäre: Auch wenn die Smart Ad-Funktion ausgeschaltet ist, kann das TV-Gerät private Daten senden: (Screenshot: Doctor Beet)

Trojanische Wasserkocher Russland: Spionage-Chips in Bügeleisen gefunden

11 Nov
ÜBERWACHUNG
Tadellos gebügelt sind die Anzüge der Staatsgäste in Russland (hier Präsident Wladimir Putin mit König Willem und Königin Maxima). Doch die Bürger sollten ihre Haushaltsgeräte einmal aufschrauben und nachsehen, ob sich darin nicht Chips zum Anzapfen des häuslichen WLAN finden. (Foto: dpa)Tadellos gebügelt sind die Anzüge der Staatsgäste in Russland (hier Präsident Wladimir Putin mit König Willem und Königin Maxima). Doch die Bürger sollten ihre Haushaltsgeräte einmal aufschrauben und nachsehen, ob sich darin nicht Chips zum Anzapfen des häuslichen WLAN finden. (Foto: dpa)

EU ordnet Drosselung von Staubsaugern in allen Haushalten an

24 Okt
FEUCHTE LAPPEN
Eine neue Verordnung der EU bestimmt: Staubsauger müssen zum Energie-Sparen gedrosselt werden. Die Regelung gilt für jeden Privathaushalt. (Foto: dpa)Eine neue Verordnung der EU bestimmt: Staubsauger müssen zum Energie-Sparen gedrosselt werden. Die Regelung gilt für jeden Privathaushalt. (Foto: dpa)

Der Traum der Deutschen von der Erlösung durch die Politik

6 Okt

  |  Veröffentlicht: 06.10.13, 02:12

Die Mehrheit der Deutschen erwartet vom Staat alles und wagt es nicht, den Staat als Bürger herauszufordern. Der Publizist Konrad Adam hält es für verhängnisvoll, dass man Wahlen in Deutschland am leichtesten mit dem Slogan „Keine Experimente!“ gewinnen kann. Die Zivilcourage wird dadurch nicht gefördert.

Die viele Facetten der deutschen Geschichte: 2011 wurde vor dem Brandenburger Tor Charlie Chaplins Film "Der große Diktator" gezeigt. Mit dem zeitlichen Abstand wächst der Widerstand gegen Hitler. (Foto: dpa)

Die viele Facetten der deutschen Geschichte: 2011 wurde vor dem Brandenburger Tor Charlie Chaplins Film “Der große Diktator” gezeigt. Mit dem zeitlichen Abstand wächst der Widerstand gegen Hitler. (Foto: dpa)

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Wie würden Sie den Zustand unserer Demokratie in Deutschland bezeichnen?

Konrad Adam: Unbefriedigend. Dass es seit Adenauers Zeiten möglich ist, Wahlkämpfe unter dem Slogan „Keine Experimente!“ nicht nur zu führen, sondern auch zu gewinnen, ist ein äußeres Zeichen dafür, dass die Deutschen von der Politik lieber erlöst werden als an ihr teilhaben wollen.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Wie kommt es dass es in Deutschland kein ausgeprägtes Gefühl für die Wichtigkeit von nationaler Souveränität gibt?

Konrad Adam: Wir leben immer noch im Schatten der bekannten 12 Jahre, und dieser Schatten wird immer  länger. Johannes Gross hatte schon vor Jahren gespottet, dass der Widerstand gegen Hitler von Tag zu Tag anwachse. Was hätte er zu den heute landauf, landab herrschen Ausdrucksformen der political correctness gesagt!

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Mit der Nazizeit allein kann man es nicht erklären: Auch vielen jungen Deutschen fehlt dieses Gefühl. Manchmal hat man den Eindruck sie schämen sich richtig dafür, Deutsche zu sein – obwohl sie nicht genau wissen warum…

Konrad Adam: Man kann nicht nur, man muss das mit der Nazizeit erklären, die nicht nur im Geschichtsunterricht an deutschen Schulen eine Art Monopolstellung beansprucht. Krieg und Terror werden keineswegs nur um Geschichtsunterricht, sondern auch im Deutsch-, im Religions-, im Biologieunterricht zu alles beherrschenden Themen. Die jungen Deutschen wissen gar nicht mehr, dass es auch vor dem 30. Januar 1933 so etwas wie deutsche Geschichte gab. Joschka Fischers ominöses Vorhaben, Auschwitz zur Grundlegende der Bundesrepublik zu machen, hat sich auf grandiose Weise erfüllt.

Konrad Adam war früher Journalist für die FAZ und die Welt. Heute ist er Sprecher der AfD von Bernd Lucke. (Foto: dpa)

Deutsche Wirtschafts Nachrichten:Was meinen Sie mit Auschwitz als „Gründungslegende“? Ist es nicht so, dass das Verbrechen der Shoa so beispiellos war, dass Deutschland neu erfinden musste? Nach dem Völkermord an den europäischen Juden musste es doch eine Zäsur geben – durch den millionenfachen Mord und die Vertreibung der deutschen Juden war ja das Land auch ein anderes geworden?

Konrad Adam: In einem Interview hat Fischer seinerzeit daran erinnert, dass jeder Staat so etwas wie eine Gründungslegende brauche. Für die Franzosen sei das die Revolution, für die USA der Unabhängigkeitskrieg, für die Schweiz der Rütlischur usw. Und für Deutschland, meinte er könne das eben nur Auschwitz sein. Ein Massenverbrechen als Identifikationspunkt der Nation: Das ist meiner Meinung nach ein unsinniger, weil irrealer Gedanke.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Die Deutschen haben ein besonderes Verhältnis zur Freiheit. Und damit meinen wir keineswegs nur die FDP. Woher kommt das?

Konrad Adam: Tocqueville, ein genauer Beobachter, unterscheidet das Freiheitsverständnis der Franzosen von demjenigen der Engländer: Die einen hätten nicht gern einen über sich, die anderen gern einen unter sich. Auf die Deutschen angewandt, müsste man wohl ergänzen: Die Deutschen sehnen sich danach, einen über sich zu haben. Sie sind nur dann glücklich, wenn sie auf Anweisung handeln können. Der ganze Kampf gegen den autoritären Charakter hat daran so gut wie nichts geändert, im Gegenteil: Keiner ist eher zur Unterwerfung bereit als der dezidiert Anti-Autoritäre. In der Glanzzeit der Grünen war der Satz „Joschka hat gesagt . . .“ so viel wert wie ein Führerbefehl.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Wieso sind die Deutschen so staatsgläubig? Gerade die Erfahrungen der Nazizeit müssen sie doch eines Besseren belehrt haben…

Konrad Adam: Nein, eben nicht. Weder das Verhalten noch das Denken hat sich entscheidend geändert. Nur das Vorzeichen vor der Klammer ist ausgetauscht worden: Das Gegenteil des absolut Bösen von damals ist das absolut Gute von heute, zu dem man sich umso lieber bekennt, als eine solche Aussage, und sei sie auch noch so platt, im Medienzirkus Aufmerksamkeit und Anerkennung verspricht. Dass das Leben überwiegend aus Grautönen besteht, zwischen denen die Auswahl zu treffen schwer fällt, kommt im Weltbild des antifaschistisch geläuterten Deutschen nicht vor.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: In Deutschland gibt es keine eigentliche Bürgerrechtsbewegung. Auch in der DDR waren sie Bürgerrechtler Individuen und keine Massenbewegung. Erst als der wirtschaftliche Druck unerträglich wurde, gingen die Leute auf die Straße. Fehlt es in Deutschland an Zivilcourage?

Konrad Adam: Ja. Einer der vielen hochdotierten Preise für Zivilcourage ist an Leute verliehen worden, die ihre antifaschistische Heldentat nachweislich erfunden hatten. Die Juroren hat das nicht weiter gestört, sie hielten an ihrer Entscheidung mit der Begründung fest, die Absicht sei ja doch so gut gewesen.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Welche Rolle spielt die deutsche Medienlandschaft? In Amerika gibt es eine fast fanatische Verehrung für die freie Rede in Deutschland gibt den öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Konrad Adam: Neben dem Glauben an den Wert der freien Rede haben die Amerikaner noch etwas anderes erfunden: die politisch korrekt verlogene Sprache. So sehr ich die Amerikaner für das Eine bewundere, so töricht und schädlich kommt mir vor, was sie der Welt mit ihrer Sprachpolizei und, eng damit verbunden, mit ihrer Quoten-Wirtschaft zugemutet haben.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Sind die Deutschen im Grunde froh wenn Ihnen die Entscheidungen abgenommen werden?

Konrad Adam: Ja. Wie anders hätten eine Partei wie die CDU und eine Vorsitzende wie Frau Merkel das Rennen machen können? Stresemann hat gemeint, die Deutschen würden nicht nur um ihr tägliches Brot bitten, sondern auch um ihre tägliche Illusion. Das gilt bis heute. Die zweifellos drängendste aller Fragen, der demographische Niedergang, wird von den Deutschen unter dem Etikett „Wandel“ behandelt – und kein Mensch widerspricht.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Die Parteien machen einen ausgesprochen verkommenen Eindruck. Wann hat diese Entwicklung eingesetzt, und mit welchem Ereignis?

Konrad Adam: Mit der von Gerhard Leibholz bestimmten Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts, die aus dem Parteienprivileg ein veritables Monopol gemacht hat. Leibholz war der Ansicht, dass die Parteien die Stimme des mündig gewordenen Volkes wären – inzwischen hat sich das Gegenteil herausgestellt, aber das Gericht kommt aus der Falle, die es sich selbst gestellt hat, nicht mehr frei.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Wie erklären Sie sich, dass die Grünen alle ihre Werte aufgegeben haben?

Konrad Adam: Die Grünen sind den Versuchungen des Parteienstaates erlegen. Die Realpolitiker haben ihnen die Fleischtöpfe der Macht schmackhaft gemacht, die wollen nun auch die Gründen nicht mehr missen: mit der Folge, dass sie alle Verrenkungen nachmachen, die ihnen die Alt-Parteien jahrelang vorgemacht haben.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Wie erklären Sie sich das Scheitern der Piraten? Die haben sich ja zu einem eigentlich sehr günstigen Zeitpunkt für die Bürgerrechte eingesetzt und eine Art zeitgenössische Definition dafür gefunden.

Konrad Adam: Die Bürgerechte umfassen aber doch mehr als das Recht auf Datenschutz. Mehr hatten und haben die Piraten allerdings nicht zu bieten. Internet und Transparenz – damit lassen sich Überraschungserfolge erzielen, aber keine Politik machen.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: In wie weit geht es im aktuellen politischen Konflikt in Deutschland auf den Kampf Staat gegen Privat? Erleben wir gerade einen Verteilungskampf zwischen all jenen, die Transferleistungen vom Staat erhalten, und dem privaten Sektor?

Konrad Adam: Die Leistungsempfänger sind gegenüber den Leistungsträgern seit langem auf dem Vormarsch, inzwischen dürften sie in weiten Bereichen die Mehrheit erobert haben. So entsteht die Figur des Betroffenen, des Anspruchsberechtigten, der sich vom Bürger dadurch unterscheidet, dass er vom Staat nahezu alles erwartet, aber nichts für ihn tun will.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Die hemmungslose Schuldenmacherei treibt die Staaten weltweit zu immer stärkeren Eingriffen in die Privatsphäre. Weil die Staaten pleite sind müssen sie mit äußerster Härte Steuern eintreiben. Die Freiheit des Bürgers wird der Rettung der Eliten untergeordnet. Wo wird dieser Prozess enden – in einer Revolution oder in einer neuen Diktatur?

Konrad Adam: Vor der letzten großen Koalitionsregierung wollte die CDU die Mehrwertsteuer um einen, die SPD um zwei Prozentpunkte erhöhen. Herausgekommen ist eine Anhebung um drei Prozent. Dasselbe Schauspiel scheint sich jetzt zu wiederholen, aber wen bringt das auf, wer erinnert sich denn noch? Noch einmal Tocqueville: Jeder spürt das Übel, keiner hat den Mut und die Tatkraft, etwas Besseres zu suchen. Man hat Wünsche, Klagen, Sorgen und Freuden, die nichts Dauerhaftes schaffen, ähnlich den Leidenschaften von Greisen, die in der Impotenz enden.

Übertragen von Quelle : http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/10/06/der-traum-der-deutschen-von-der-erloesung-durch-die-politik/

G 20-Gipfel beschließt weltweiten Zugriff auf die Vermögen der Bürger

7 Sep

Im Schatten des Kriegsgetöses hat der G 20-Gipfel eine weitreichende Entscheidung getroffen: In Zukunft werden die Steuer-Daten jedes einzelnen Bürgers weltweit verfügbar gemacht. Vordergründig geht es um Steuerflucht. Tatsächlich geht es darum, dass die Staaten-Gemeinschaft die lückenlose Kontrolle über die finanziellen Verhältnisse jedes einzelnen Bürgers übernehmen wird. Der Gipfel markiert einen Meilenstein auf dem Weg zur umfassenden Enteignung der Bürger. So sieht die Lösung der Schuldenkrise aus, wie sie sich jene Politiker ausgedacht haben, die die Schulden zu verantworten haben.

Die Staats- und Regierungschefs sind beim g 20-Gipfel nicht zusammengetroffen, um über Syrien zu beraten: Es ging um einen weiteren Meilenstein zur Enteignung der Bürger im Zuge der außer Kontrolle geratenen, globalen Schuldenkrise. (Foto: G20)

Die Staats- und Regierungschefs sind beim g 20-Gipfel nicht zusammengetroffen, um über Syrien zu beraten: Es ging um einen weiteren Meilenstein zur Enteignung der Bürger im Zuge der außer Kontrolle geratenen, globalen Schuldenkrise. (Foto: G20)

Bei genauem Hinsehen entpuppt sich die weltweite Kriegs-Hysterie um Syrien als ein geschicktes Ablenkungsmanöver. Die öffentliche Meinung bezeichnete den G 20-Gipfel in Sankt Petersburg als Flop, bei dem es nicht gelungen sei, eine diplomatische Lösung für den Syrien-Konflikt herbeizuführen.

Die allgemeine Enttäuschung darüber, dass sich Obama und Putin auf dem Gipfel nicht auf einen gemeinsamen, noch massiveren Militärschlag gegen das Assad-Regime geeinigt haben, färbte auch auf die Beurteilung der finanzpolitischen Entscheidungen des informellen Gremiums der Mächtigen aus. Der Deutschlandfunk beklagt: „Auch bei wichtigen Wirtschaftsproblemen – den eigentlichen Themen des Treffens – sind die Ergebnisse eher enttäuschend.“

Die Begründung für dieses angebliche Scheiterns, die der DLF liefert, ist interessant. Sie zeigt nämlich in fataler Weise, dass die Tragweite der Entscheidungen nicht erfasst wurde.

So heißt es im DLF:

„Wirtschaftspolitisch wird dieser Gipfel also nicht in die Geschichtsbücher eingehen. Da helfen auch die von Bundeskanzlerin Angela Merkel als Erfolg verkauften Fortschritte im Kampf gegen die Steuerhinterziehung wenig. Dass man nun einen internationalen Standard entwickeln will, um Steuerdaten über Ländergrenzen hinweg automatisiert auszutauschen, ist zwar zu begrüßen. Google, Apple und Co. stärker zur Kasse bitten zu wollen, grenzt hingegen mehr an Populismus als an große Weltpolitik. Denn bei G20 sitzen die größten Wirtschaftsnationen der Erde alle im selben Boot: Sie stehen für 90 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung. Hier verdienen die großen multinationalen Konzerne ihr Geld. Dass sie hier auch Steuern zahlen sollen, ist also keine Sensation, sondern eine Selbstverständlichkeit.“

Hier irrt der DLF. Dieser Gipfel wird sehr wohl in die Geschichtsbücher eingehen, jedoch aus einem sehr unerfreulichen Grund.

Was der DLF als „Fortschritt im Kampf gegen die Steuerhinterziehung“ sogar noch mit einem positiven Unterton versieht, ist eine fundamentale Veränderung der Weltwirtschafts-Ordnung.

Es ist erstaunlich: Dieselben Medien, die faktisch rund um die Uhr gegen die nun ins allgemeine Bewusstsein gerückte, flächendeckende Überwachung durch die internationalen Geheimdienste Protest-Sendungen ausstrahlen, erkennen nicht, dass hier erstmals ein praktischer Anwendungsfall eben dieser umfassenden Überwachung beschlossen wurde.

Genau auf diese Naivität und Oberflächlichkeit setzten die Zentralplaner der neuen Weltwirtschaftsordnung.

Es ist nämlich ganz und gar nicht „zu begrüßen“, dass die Finanz-Eliten beschlossen haben, die Steuerdaten der Bürger künftig „über Ländergrenzen hinweg automatisiert auszutauschen“.

Dieser scheinbar harmlose Beschluss ist der Beschluss, den globalen, gläsernen Bürger zu schaffen.

Automatisiert und über Ländergrenzen hinweg.

Man könnte auch sagen: Intransparent und ohne jede demokratische Kontrolle.

Das Schlussdokument des Gipfels lässt erkennen, dass die Vorbereitungen zum Zugriff auf die Geld-Angelegenheiten offenbar schon weit gediehen sind.

So heißt es unter Punkt 51 des Dokuments:

„Wir rufen alle anderen Staaten auf, sich uns zum frühestmöglichen Zeitpunkt anzuschließen. Wir sind entschlossen, einen automatischen Austausch von Informationen zu einem globalen Standard zu erheben. Wir müssen die Vertraulichkeit und den richtigen Gebrauch der ausgetauschten Informationen sicherstellen. Wir unterstützen vollständig die Zusammenarbeit der OECD mit den G 20-Staaten, die darauf abzielt, einen solchen Standard für den automatischen Austausch der Information bis spätestens Februar 2014 zu präsentieren. Die technischen Modalitäten eines effektiven, automatischen Austauschs sollen bis spätestens Mitte 2014 parallel finalisiert werden. Wir erwarten, dass wir Ende 2015 mit dem automatischen Austausch der Informationen über Steuer-Angelegenheiten zum Ende des Jahres 2015 beginnen werden. Wir ersuchen das Globale Forum (der OECD, Anm. d. Red.), einen Mechanismus zur Überprüfung und Kontrolle der Implementierung des neuen globalen Standards zum automatischen Austausch von Informationen zu errichten.“

Dieser Beschluss macht deutlich, worum es geht: Hier wird die totale Überwachung der Steuerzahler beschlossen, und zwar auf globaler Ebene. Die Überwachung wird jenseits aller demokratischen Rechtssysteme erfolgen: Die OECD wird die Umsetzung überwachen. Das Konzept wird vom IWF mitgetragen, für den Chefin Christine Lagarde beim Gipfel anwesend war. Als Dank für die Beratungs-Leistung teilte der Gipfel erfreut mit, dass der Großteil der dem IWF versprochenen 461 Milliarden Dollar an den Fonds überwiesen wurde – in Form von Krediten der Staaten, darunter natürlich auch Deutschland.

Das monströse Konzept der automatischen Erfassung und Weitergabe der Vermögensdaten hat gravierende Folgen für den Bürger.

Denn die „Steuer-Informationen“, um die es geh, sind nichts weniger als alle Finanztransaktionen und Vermögensangelegenheiten eines jeden einzelnen Bürgers. Das beginnt beim Sparbuch, das dem Finanzamt über die Kapitalertragssteuer bekannt ist. Es geht über Versicherungen, Aktiengeschäfte, Unterhaltszahlungen, Reisekosten, Anschaffung von Büchern, Größe der privaten Wohnung, welches Auto ein Bürger besitzt, Leasing-Verträge, Telefon-Rechnungen, Kredite, Darlehen, Schenkungen, Erbschaftsangelegenheiten.

Unter der Aufsicht von IWF-Chefin Christine Lagarde wurde in St. Petersburg beschlossen, die Vermögensangelegenheiten aller Bürger automatisch zu erfassen und allen zugänglich zu machen, die sich selbst dazu autorisiert haben. (Foto: G20)

Unter der Aufsicht von IWF-Chefin Christine Lagarde wurde in St. Petersburg beschlossen, die Vermögensangelegenheiten aller Bürger automatisch zu erfassen und allen zugänglich zu machen, die sich selbst dazu autorisiert haben. (Foto: G20)

Alles, was der Bürger heute in seiner Steuererklärung angibt – und das ist so ziemlich alles, was das tägliche Leben betrifft – wird künftig in einem globalen Informationssystem all jenen zugänglich werden, die sich von staatlicher oder supranationaler Seite dafür aus welchen Gründen auch immer dafür interessieren.

Es kann in einem solchen System selbstverständlich keine Garantie eines Datenschutzes geben.

Es wird in einem solchen System grundsätzlich nur eine, gänzlich neue Form des Datenschutzes geben: Nämlich den Schutz anonymer, undemokratischer und intransparenter Apparate.

Woher nimmt das „Global Forum“ der OECD seine Legitimation?
Wer hat die G 20-Führer als Gremium autorisiert?
Wer hat den IWF zur globalen Finanz-Polizei ernannt?
Wer erstellt, überwacht und kontrolliert die vom diesem Super-Staat erstellte Technologie?

Auf diese Fragen gibt es eine klare Antwort.

Niemand.

Und es wird, ähnlich wie beim ESM, keinerlei demokratische oder parlamentarische Kontrolle geben. Es ist bezeichnend, dass in dem Dokument in diesem Zusammenhang nicht an einer einzigen Stelle vom Recht des Bürgers auf den Schutz der Privatsphäre oder von seinem Recht auf die freie und geschützte Verfügung seiner Daten die Rede ist. Der Begriff der „Vertraulichkeit“(confidentiality) bedeutet das Gegenteil: Der Super-Staat wird das umfassende Recht haben, dem Bürger jede Auskunft über den Umgang mit seinen Daten zu verweigern.

Wie ernst es den Staaten mit dieser Erschaffung eines undemokratischen Super-Staats ist, durfte als erstes Exempel Zypern erfahren. Dort wurde über Nacht eineZwangsabgabe eingeführt, die künftig als Modell für die Bankenrettungen verwendet werden wird. Die Enteignung der Sparer bei Banken-Pleiten kommt in dem Dokument wohlweislich nicht vor. Sie ergibt sich jedoch aus jenen Punkten in dem Dokument, dass die Beendigung der „to big too fail“-Problematik von Amts wegen bekanntgibt. Geplant ist eine globale Einlagensicherung, mit man in dem Kapitel über die „Internationalen Finanz-Architektur“ nachlesen kann.

 

Noch klarer wird die Ernsthaftigkeit des Vorhabens am zweiten Exempel, das die internationalen Finanz-Architekten in den vergangenen Jahren mit äußerster Brutalität statuiert haben: der Schweiz. Die Schweiz wurde von den USA und Deutschland als sicherer Hafen des Terrorismus Steuer-Oase ausgewählt und faktisch trockengelegt. Steuer-„Sünder“ wurden gejagt, angeprangert, verhaftet, in den USA über das Wochenende von den Behörden festgesetzt. Peer SteinbrücksSpruch von der „Kavallerie“, die man in die Schweiz entsenden müsse, ist in diesem Zusammenhang nicht komisch, wie die meisten Kommentatoren in abenteuerlicher Verkennung des Ernst der Lage meinten. Das Bild einer kriegerischen Truppe ist todernst. Die ersten Schäden zeigen sich: Die kleinen Kanonalbanken geraten wegen der Jagd auf Steuersünder ins Hintertreffen, die internationalen Großbanken profitieren (mehr hier).

Allerdings braucht der globale Super-Staat dafür keine Pferde mehr, das stimmt.

Dieser Krieg wird über die Computer geführt.

Angela Merkel hatte die Entwicklung in einem Redebeitrag im Deutschen Bundestag bereits 2011 angekündigt – ganz offen und ohne jede Beschönigung: Merkel hatte gesagt, dass:

„…wir in der globalen Verflechtung alle gemeinsam für Wirtschaftswachstum verantwortlich sind, und weil, das hat auch das G 20-Treffen in Cannes ausgedrückt. Und es wird sich in den nächsten Jahren – die Gruppe der G 20 auf der Ebene der Staats- und Regierungschefs hat sich, glaube ich, bewährt – es wird sich in den nächsten Jahren vieles verschieben im weltweiten Gefüge. Man sieht das zum Beispiel schon am internationalen Währungssystem. Wir werden zu einem multipolaren Währungssystem Schritt für Schritt kommen… Diese Tendenz ist erkennbar…“

Merkel nennt in diesem Statement den Hauptgrund für die Errichtung des Super-Staates: Der Grund ist die globale Schuldenkrise. Nur deshalb braucht die Welt auf Teufel komm‘ raus Wirtschaftswachstum – weil sonst die Zinsen und Zinseszinsen der in jeder Sekunde drückender werdenden Schuldenlast das ganze Gebäude zum Einsturz bringen würden.

Mit der globalen Kontrolle der Finanz-Angelegenheiten der Bürger hoffen jene Politiker, die für den Schulden-Wahnsinn verantwortlich sind, die Last der Staatsschulden auf die Bürger abzuwälzen. Das globale Kartell der Enteigner hofft, auf diesem Weg den Crash zu verhindern.

Angela Merkel ist von der SPD in den vergangenen Wochen verstärkt dafür kritisiert worden, dass sie die NSA-Affäre kleinredet.

Doch da tut die Opposition der Kanzlerin völlig unrecht.

Die Überwachung von Emails, Facebook-Postings und Telefonaten ist nämlich nichts im Vergleich zur globalen Überwachung der Vermögensverhältnisse eines jeden einzelnen Bürgers.

Im Zusammenhang mit diesem durch und durch sozialistischen Plan wird jedoch auch die Überwachung jedes einzelnen privaten Schritts der Bürger sinnvoll: Sie kann dazu dienen, den Bürgern nachzuweisen, dass sie dem Staat nicht jeden Cent an Steuern gezahlt haben, den der Staat von den Welt-Bürgern haben will.

Die vollständige Umkehr der Beweislast ist angestrebt. Der Bürger muss sich schuldig fühlen. Und er muss wissen, dass er überwacht wird. Auf diese Weise wird er nämlich von selbst jeden Cent beim Finanzamt melden, selbst, wenn er diesem gar nichts schuldet. Dies erspart dem Staat eine aufwändige Maschine zum Eintreiben der Steuern. Der Bürger soll in Angst und Schrecken versetzt werden – und somit die Steuerfahndung gleich in eigener Sache betreiben.

Der DLF hat aus den unscheinbaren und technisch verbrämten Beschlüssen des Gipfels den Schluss gezogen, dass der Gipfel „als alternative Weltregierung…keine belastbaren Ergebnisse gebracht“.

Das Gegenteil trifft zu.

Der Gipfel wird in die Weltgeschichte eingehen.

Er hat die Weichen für die globale Belastung der Bürger gestellt, die gezwungen werden sollen, die Staatsschulden aller Welt zu schultern und zu bezahlen.

Wenn das kein Meilenstein der Weltgeschichte ist!

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Übernommen von Quelle :http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/09/07/g-20-gipfel-beschliesst-globalen-zugriff-auf-die-vermoegen-der-buerger/

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Der NWO-Deibel zeigt nun auch langsam sein Gesicht un lässt nun auch die Allgemeinheit spüren,welche Macht er hat.Bald wird es nicht mehr nur eine Theorie sein,bald ist es die brutale Wahrheit ,wo viele auf erschreckender Wiese aufwachen müssen.

In diesem Sinne …

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