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Pentagon veröffentlicht Joint Vision 2020

24 Jun

Neue Perspektiven für den militärischen Informationskrieg, aber keine Ansätze für eine Rüstungskontrolle

Der Vorsitzende der Joint Chiefs Of Staff, somit der Chef des Generalstabes der einzelnen Waffengattungen der US-Streitkräfte und damit der ranghöchste US-Militär unterhalb der politischen Ämter, General Henry H. Shelton, hat letzte Woche (am 30. Mai 2000) die jüngste Militärdoktrin der USA‚ die Joint Vision 2020 der Öffentlichkeit vorgestellt. Dabei handelt es sich um den „Masterplan“ der US-Streitkräfte für die nächsten zwanzig Jahre.

„The overall goal of the transformation described in this document is the creation of a force that is dominant across the full spectrum of military operations – persuasive in peace, decisive in war, preeminent in any form of conflict.“

Diese Streitkräfte sollen dann – ganz explizit – noch „tödlicher“ sein, als die bisherigen:

„If our Armed Forces are to be faster, more lethal, and more precise in 2020 than they are today, we must continue to invest in and develop new military capabilities. This vision describes the ongoing transformation to those new capabilities. As first explained in JV 2010, and dependent upon realizing the potential of the information revolution, today’s capabilities for maneuver, strike, logistics, and protection will become dominant maneuver, precision engagement, focused logistics, and full dimensional protection.“

Rein terminologisch kommt der Begriff „Information War“ nicht vor, sondern es wird der Begriff „information operations“ verwendet, dem – und das ist neu – praktisch der Stellenwert einer eigenen Waffengattung zugewiesen wird:

„… operations within the information domain will become as important as those conducted in the domains of sea, land, air, and space.“

Analytisch bleibt die JV2020 unscharf, wobei jedoch alle Bereiche des Infowar-Spektrums abgedeckt werden und die Forderung nach einer uneingeschränkten Informationsüberlegenheit (information superiority) im Raum steht:

die „klassische“ elektronische Kriegsführung, erweitert um bereits vorhandene oder neue erwartete technische Möglichkeiten

eine „verbesserte“ C2 (command und control)-Kriegsführung

intelligence operations

„Netzkrieg“ im öffentlichen Raum, also im wesentlichen klassische Propaganda und Desinformation in den neuen elektronischen Medien.

„Netzkrieg“ oder „Cyberwar“ in militärischen elektronischen Netzen.

Besonders bedeutsam sind jene Passagen, die die aktuelle Bedrohungswahrnehmung des US-Militärs widerspiegeln. Diese sind in hohem Maße alarmistisch, um nicht zu sagen: paranoid, was sich gegenwärtig ja auch in der Debatte um die nationale Raketenverteidigung der USA (NMD) und in der behaupteten Proliferation von Massenvernichtungswaffen quasi in der Aktentasche manifestiert. Die vereinigten „Schurkenstaaten“ dieser Welt würden sich zunehmend asymmetrischer Methoden bedienen, um die militärische, politische und ökonomische Vormacht der USA in Frage zu stellen.

„… we should expect potential adversaries to adapt as our capabilities evolve. We have superior conventional warfighting capabilities and effective nuclear deterrence today, but this favorable military balance is not static. In the face of such strong capabilities, the appeal of asymmetric approaches and the focus on the development of niche capabilities will increase. By developing and using approaches that avoid US strengths and exploit potential vulnerabilities using significantly different methods of operation, adversaries will attempt to create conditions that effectively delay, deter, or counter the application of US military capabilities. The potential of such asymmetric approaches is perhaps the most serious danger the United States faces in the immediate future – and this danger includes long-range ballistic missiles and other direct threats to US citizens and territory.
… To complicate matters, our adversaries may pursue a combination of asymmetries, or the United States may face a number of adversaries who, in combination, create an asymmetric threat. These asymmetric threats are dynamic and subject to change …“

Nachdem hier wieder einmal trefflich Äpfel mit Birnen vermischt wurden – Interkontinentalraketen gehörten nach allgemein gültiger Interpretation bislang nicht zum Inventar asymmetrischer Maßnahmen -, bleibt abzuwarten, wie sich die Bedrohungswahrnehmung und die Kriegführungswünsche des US-Militärs im Cyberspace weiterentwickeln werden. Der Trend jedenfalls geht eindeutig in Richtung Eskalation.

(Dr. Georg Schöfbänker ist Leiter des Österreichischen Informationsbüros für Sicherheitspolitik und Rüstungskontrolle in Linz)

Übertragen von Quelle : http://www.heise.de/tp/artikel/6/6840/1.html
die komplette PDF Datei findest du hier :
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Sehr gute Zusammenfassung via Video findet ihr hier :
Videoquelle : http://www.youtube.com/watch?v=lFG8Pc716ms
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Wer sich über die Pläne der USA für die Entwicklung zu einer einzigen Weltmacht auf der ganzen Erde informieren möchte , kann dies hier tun . Wer den Joint Vision 2020 Plan gelesen und verstanden hat, wird wissen was auf uns zukommt und das alles in die Realität umgesetzt wird , komme was wolle . Die Menschen auf dieser Erde haben es in der Hand ob sie in einer absoluten Versklavung oder in Freiheit leben wollen . Joint Vision kann nicht der Weg in die Freiheit sein ….
In diesem Sinne
Video

Uranwaffen – Die tödlichste Gefahr der Gegenwart (Mit Nina Hagen, Frieder Wagner,…)

2 Sep

Vielen lieben Dank werte Frau Hagen und werter Herr Frieder Wagner für das sehr informative Video.

Dieses Video habe ich mit einbezogen,da es scheinbar in Syrien ebenfalls eine große Rolle spielt und in den Medien nicht veröffentlicht wird.

Zum Thema Syrien , bitte weiterlesen …

Syrien – Warum wird der Einsatz von Uranmuniton und Napalm durch die USA in den Medien totgeschwiegen?

Mainstream-Medien und Politik sind sich wieder einmal einig, dass es nur einen Schuldigen geben kann im Falle des Giftgasanschlags in Syrien mit über 1.300 Toten. Interessant dabei ist, dass die Kriegsanlässe der letzten 100 Jahre immer ähnlich geartete Vorwände hatten, z.B. Pearl Harbour, Tonkin-Zwischenfall, die Irakkriege, Afghanistan, die zu unsagbaren Leid bei der Zivilbevölkerung geführt haben aber zu einem Bombengeschäft für die Rüstungsindustrie wurden. (über alle diese kriegerischen Auseinandersetzungen wird in meinem Buch „Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen“ berichtet Zum Shop).

So hatte z.B. am 10. Oktober 1990 eine damals 15-jährige Kuwaiterin vor dem Menschenrechtsausschuss des US-Kongresses unter Tränen erklärt, sie habe freiwillige Arbeit im Al-Adnan-Krankenhaus in Kuwait-Stadt geleistet und sagte wörtlich: „Ich habe gesehen, wie die irakischen Soldaten mit Gewehren in das Krankenhaus kamen…, die Säuglinge aus den Brutkästen nahmen, die Brutkästen mitnahmen und die Kinder auf dem kalten Boden liegen ließen, wo sie starben.“ Nach dem Golfkrieg (1990) stellte sich heraus, dass die Organisation Citizens for a Free Kuwait die PR-Agentur Hill & Knowlton für 10 Millionen US-Dollar beauftragt hatte, die erfundene Geschichte, die als „Brutkastenlüge“ bekannt wurde, publik zu machen.

Auch der ehemalige US-Außenminister Colin Powell hat, wie später selbst zugegeben, die UNO getäuscht, indem er Dokumente vorgelegt hatte, die den angeblichen Beweis dafür liefern sollten, dass der Irak im Besitz von Massenvernichtungswaffen war. Sehr schön zu sehen in der Dokumentation: War made easy – wenn Amerikas Präsidenten lügen (WDR, 2012)

Der Friedensnobelpreisträger und selbsternannter Retter der westlichen Demokratie, Barack Obama, will entweder, wie sein Vorgänger George W. Bush, mit der „Koalition der Willigen“, oder im Alleingang den Militäreinsatz in Syrien wagen. Als oberster Vertreter der Atommacht USA, zeigt er, wie alle seine Vorgänger mit dem Zeigefinger auf die vermeintlich Bösen in der Welt und übersieht dabei, dass drei andere Finger seiner Hand auf ihn selbst zeigen.

Zu diesen drei Fingern gehört z.B. der Einsatz von Uran-Munition, die seit dem Golfkrieg 1991 von den USA und ihren Verbündeten verwendet wird. Im Irak und im Balkan wurden beispielsweise mehrere Tausend Tonnen dieses toxischen und radioaktiven Materials verschossen und dadurch als ultrafeiner Staub aus Nanopartikeln in der Umwelt verteilt. Die Folgen für die Zivilbevölkerung in den jeweiligen betroffenen Ländern und für die verseuchten Soldaten sind verheerend: Krebserkrankungen, Nerven- und Hirnschädigungen, schwerste Missbildungen bei Kindern und genetische Schäden. Beispielsweise wird über 100.000 Soldaten das „Golfkriegssyndrom“ attestiert, was im direkten Zusammenhang mit der Verwendung von Uranmunition steht.

Über dieses Thema wurde der Mantel des Schweigens durch Politik und Medien gelegt. Einer der wenigen, die sich dieses Themas annahmen, ist der Grimme-Preis-Träger und Träger des europäischen Fernsehpreises, Frieder Wagner. Nachdem er angefangen hatte, über den Einsatz von Uranmunition Dokumentationen, wie „Deadly Dust- Todesstaub“ zu drehen, blieben für ihn nach 30-jähriger Tätigkeit für die öffentlich-rechtlichen Anstalten weitere Aufträge aus.

Ebenfalls zu diesen drei Fingern gehört der Einsatz von Brandbomben, wie beispielsweise Napalm, das seit dem Vietnamkrieg, international geächtet und völkerrechtswidrig sowie durch das Zusatzprotokoll der UN-Waffenkonvention verboten worden ist. Was aber die USA nicht daran hindert, eine ähnlich Form, die sich in ihrer Wirkung nur unwesentlich vom Napalm unterscheidet, beispielsweise in den geführten Irakkriegen einzusetzen. Das bestätigte z.B. die San Diego Union Tribune vom 05.08.2003 und das ARD-Magazin Monitor vom 07.08.2003. Damit steht die US-Regierung im krassen Gegensatz zu ihrer Behauptung, dass sie nur chirurgische Eingriffe in den Kriegsgebieten, die die Zivilbevölkerung schonen sollen, tätigen. Wegen der Flächenwirkung der Brände ist eine Unterscheidung zwischen militärischen und zivilen Zielen nicht zu leisten. Das Verbrennen bei lebendigem Leib, ist besonders grausam und gehört zu den qualvollsten Todesarten.

KenFM am 21. August 2011 über Uranmunition - Teaser!

 

Es wird mittlerweile selbst im Internet alles unternommen, dass diese Bilder nicht an die Öffentlichkeit gelangen, da ansonsten der Rückhalt in der Bevölkerung kippen könnte, wie das im Fall des Vietnamkriegs sehr schön zu sehen war. Wie lässt es sich sonst erklären, dass die Dokumentation: „Das wahre Gesicht des Golfkrieges“, die Ende der 90er-Jahre im Fernsehen lief, nicht mehr im Internet zu finden ist. Grund könnte unter anderem sein, dass über die oben geschilderten Ereignisse berichtet wurde. In diesem Zusammenhang wurde auch ein Bild von einem irakischen Soldaten gezeigt, der seinen Panzer verlassen wollte und an welchem man die Auswirkungen des eingesetzten Brandgels im sich auflösenden Gesicht erkennen konnte. Bleibt abzuwarten, ob diesmal die Weltbevölkerung nicht nur aufwacht, sondern auch erkennt, dass hier die gleichen Mechanismen am Werke sind und dass im Falle eines Krieges wieder mehrere Hunderttausend unschuldige Menschen, für 1.300 sterben müssen.

Quelle :http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2013/09/02/syrien-warum-wird-der-einsatz-von-uranmuniton-und-napalm-durch-die-usa-in-den-medien-totgeschwiegen/

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Es ist eine absolute Sauerei ,das Obama in Syrien ein Exempel statuieren will.Wer geht endlich mal hin und zeigt Obama ein Exempel in Bezug auf die Kriegsverbrechen die er und seine Vorgänger an den Menschen verübt haben.Inzwischen müsste jeden klar sein,das die Regierungen von Amerika die größten Verbrecher sind,die diese Welt je gesehen hat.

In diesem Sinne …..

 

 

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