Tag Archives: Historiker

Nato-Experte: „Aus Sicht der USA ist Deutschland ein besetztes Land“

14 Jul

In Berlin nur Vasallen?

 

Die Nato, wie sie sich gerne selbst sieht: Der Oberkommandierende, US-General Philip Mark Breedlove, mit den Verteidigungsministerinnen Deutschlands und der Niederlande, Ursula von der Leyen und Jeanine Hennis-Plasschaert. (Foto: dpa)

Die Nato, wie sie sich gerne selbst sieht: Der Oberkommandierende, US-General Philip Mark Breedlove, mit den Verteidigungsministerinnen Deutschlands und der Niederlande, Ursula von der Leyen und Jeanine Hennis-Plasschaert. (Foto: dpa)

Der Historiker und Nato-Experte Daniele Ganser ist der Auffassung, dass Deutschland aufgrund seiner Einbindung in das Militärbündnis nichts anderes ist als ein Vasallenstaat der USA. Die Amerikaner haben stets die Europäer gegeneinander ausgespielt. Doch möglicherweise hat Washington überzogen: Das Bündnis ist wegen Russland zerstritten, die Amerikaner wegen der Spionage-Affären diskreditiert.

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Damit es nun auch endlich den letzten Unwissenden erreicht ….
In diesem Sinne ….

Wieso trägt ein Historiker die Reichskriegsflagge?

9 Nov

Ein Anstecker am Revers eines Historikers in der Sendung «Die Schweizer» verwirrt die TV-Zuschauer. Die SRG spricht von einem «problematischen» Symbol.Quelle

Die Sendung «Die Schweizer» verpasste dem Fernsehpublikum eine geballte Ladung Geschichte. Historische Kleider und Uniformen hier, eine Hellebarde da. Das historische Relikt, das am Revers des eingeblendeten Historikers Jean-Jacques Langendorf glitzerte, machte den einen oder anderen Fernsehzuschauer dann aber doch stutzig. «Trägt der Historiker von #dieschweizer einen Pin der preussischen Reichkriegsflagge?», twittert etwa User Sebastian Süess. Laut Rechtsextremismus-Experte Samuel Althof erinnert der Pin tatsächlich an die Reichkriegsflagge. «Diese Fahne wurde im Lauf der Geschichte für verschiedene Zwecke verwendet. Um welche Version es sich genau handelt, hängt unter anderem von der Anordnung der Farben und der Zeichen ab. Diese ist auf dem Fernsehbild schlecht zu erkennen.» Heute werde die Flagge oft mit Rechtsextremismus in Verbindung gebracht, weil Neonazis sie eine zeitlang benutzt hätten – als Ersatz für die verbotene Hakenkreuzflagge. «Heute ist sie in rechtsextremen Kreisen aber nicht mehr so verbreitet.» Dem Historiker Langendorf eine solche Gesinnung zu unterstellen, wäre laut Althof falsch. «Es symbolisiert aber zumindest eine konservative Haltung.» Dass Langendorf den Anstecker bei seinem Fernsehauftritt getragen hat, sei «unvorsichtig» von ihm gewesen. «Ein Historiker muss wissen, dass er die Aufmerksamkeit damit auf eine andere Ebene lenkt.» «Problematisches Symbol»  Auch dem Schweizer Fernsehen ist das ungewöhnliche Symbol nicht entgangen. Man habe erst nach der Aufzeichnung des Interviews mit Herrn Langendorf festgestellt, dass er «am Revers einen Anstecker mit dem schwer erkennbaren Wahrzeichen der deutschen Armee von 1921 bis 1935 – der Reichswehrflagge – trug», heisst es bei der SRG-Medienstelle auf Anfrage von 20 Minuten. «Dieses Symbol des Militarismus, gegen die damalige Weimarer Republik, verwenden heute einzelne erzkonservative Kreise in Europa und mittlerweile auch deutsche Neonazis.» Die Fachaussagen des Militärhistorikers Langendorf über die Schlacht am Morgarten und das 14. Jahrhundert stellten jedoch keinen Bezug zum «problematischen Symbol» her, so Mediensprecher Daniel Steiner. Langendorf selber war für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Es ist nicht das erste Mal, dass ein solches Symbol im Schweizer Fernsehen für Aufregung sorgt. Im Frühling war es SVP-Nationalrat Oskar FreysingerOskar Freysinger SVP, VS NationalratProfil anzeigenauf MerklisteVerbunden mit Aucun lien d’intérêt weitere Verbindungen anzeigen , der die Reichkriegsflagge in einem «Reporter» zur Schau stellte – im Grossformat an der Decke seines Zuhauses. Freysinger gab damals zu Protokoll, er habe die Flagge aus rein ästhetischen Überlegungen gekauft – er habe sie «irgendwie schön» gefunden. Vorwürfe aus der Politik, wonach die Flagge Ausdruck einer rechtsextremen Gesinnung sei, wies er zurück.

Das ist bei uns nicht verboten, sondern Meinungsfreiheit, Quelle

Übertragen von Quelle  http://schweizerkrieger.wordpress.com/2013/11/09/wieso-tragt-ein-historiker-die-reichskriegsflagge/

Historiker stößt Debatte über 1914 an Weltkriegsforscher zweifelt an deutscher Alleinschuld

4 Okt

Vor fast 100 Jahren begann der Erste Weltkrieg

War das Deutsche Kaiserreich alleine schuld am Ersten Weltkrieg? Und damit am Tod von 17 Millionen Menschen? Nun stellt ein australischer Historiker infrage, was lange als Gewissheit galt. Er erklärt das „wohl komplexeste Ereignis aller Zeiten“.
Deutschland hat den Ersten Weltkrieg angezettelt und trägt die Hauptschuld für die Ur-Katastrophe des 20. Jahrhunderts. Das galt unter Historikern über Jahrzehnte als gesichert. Mit dem „Griff nach der Weltmacht“, wie der Hamburger Historiker Fritz Fischer sein Standardwerk zur Kriegsschuld in den 1960er Jahren nannte, habe Kaiser Wilhelm II. nach den gescheiterten Kolonialabenteuern die Vormachtstellung des Deutschen Reichs in Kontinentaleuropa angestrebt. Die Deutschen stolperten oder schlitterten nicht in den Krieg – sie entschieden sich für ihn, lautete Fischers These.Jetzt stellt der Historiker Christopher Clark diese Lesart infrage – und hat damit Monate vor dem 100. Jahrestag des Weltkriegsbeginns im kommenden Sommer eine Debatte über die Kriegsursachen ausgelöst. Innerhalb kurzer Zeit nach Erscheinen der deutschen Übersetzung ist Clarks 900-Seiten-Wälzer „Die Schlafwandler“ ein Bestseller.

Clark, der bereits eine preisgekrönte Preußen-Geschichte verfasst hat, bricht mit seinem neuen Buch den Konsens auf: Nicht nur Deutschland – alle Mächte Europas zündeten an der Lunte, mit der sich schließlich der Konflikt entlud.

Das wohl komplexeste Ereignis aller Zeiten

Ob in Berlin, Moskau, St. Petersburg, London oder Wien: Monarchen und Militärs, Minister und Diplomaten trieben ihr Spiel so lange, bis ihnen am Ende die militärische Konfrontation als unausweichlich erschien. Mit einfachen Erklärungen kann Clark, der im britischen Cambridge lehrt, nicht helfen: Die Julikrise von 1914, die zur Mobilisierung von Europas Bataillonen und schließlich zum globalen Krieg führte, sei das wohl komplexeste Ereignis aller Zeiten.

Der Australier hat in seiner akribischen Quellenstudie die Mentalität der Herrscher im alten Europa nachgezeichnet. Er beschreibt, wie Vorurteile und Misstrauen die Politik bestimmten, Intrigen und Geheimdiplomatie die labile Vorkriegs-Balance aushöhlten.

Anschlag auf österreichischen Thronfolger war nicht zwangsläufig

Der Krieg, den der Terroranschlag auf den österreichischen Thronfolger, Erzherzog Franz Ferdinand, und dessen Frau am 28. Juni 1914 in Sarajevo auslöste, erscheint bei Clark nicht als zwangsläufiges Ereignis. Wenn nur einer der beteiligten Staaten die Notbremse gezogen hätte, wäre die Tat des serbischen Nationalisten Gavrilo Princip heute eine Fußnote der Geschichte, meint er. Das Sterben von mehr als 17 Millionen Menschen hätte verhindert werden können.

Clark beschreibt, wie Deutschland, Österreich-Ungarn, Frankreich, Russland und Großbritannien (dazu kommen Italien und das Osmanische Reich) in einem Wirrwarr aus Versprechungen, Drohungen, Plänen und Prognosen gefangen waren. Ob der deutsche Kanzler Bethmann Hollweg oder seine Kollegen in Paris oder Moskau: Clark schildert, wie die Staatsmänner die Interessen ihrer Regierungen in den Vordergrund stellten und sich kaum für die Konsequenzen ihres Handelns interessierten.

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Historiker stößt Debatte über 1914 an   Serbien wird zum Katalysator des Konflikts

So war es wohl kein Wunder, dass die Schüsse von Sarajevo genügten, um das europäische Gebilde vor 1914 in Stücke zu reißen. So blickt Clark zunächst auf die serbischen Schreckensgespenster. Am Anfang seiner Schilderung steht ein Königsmord am Belgrader Hof im Jahr 1903. Hinter den blutigen Ereignissen stehen jene serbischen Nationalisten, deren Anschlag später den Krieg auslösen wird. In den folgenden elf Jahren wird der Vielvölkerstaat Serbien als Zankapfel der europäischen Mächte zum Katalysator des Konflikts.

Clark widmet dem österreichisch-serbischen Streit viel Platz. Er weist auf Möglichkeiten hin, wie der Kriegsausbruch doch noch hätte verhindert werden können. So habe Erzherzog Franz Ferdinand noch eine Reform der Donaumonarchie angestrebt.

Schlafwandler: „wachsam, aber blind“

Doch nicht nur in Wien, auch in Paris oder London sieht Clark schwere Versäumnisse. Frankreich sei vor allem darauf bedacht gewesen, Deutschland in Schranken zu halten. Großbritannien betrieb die Existenzsicherung des Empires. Die Allianzen mit Russland und Frankreich dienten diesem Ziel. Und wirklich ernst genommen wurden die Deutschen nicht: Der Kaiser galt als tollpatschiger Möchtegern, starke Worte aus Berlin wurden als Bluff eingestuft.

Dem deutschen Reich wurde eine untergeordnete Rolle zuerkannt, wie Clark am Beispiel des britischen Außenministers Edward Grey, eines notorischen „Deutschlandhassers“, zeigt. Nicht die Entscheidung Berlins, die deutsche Kriegsflotte auszubauen, habe die Entente-Mächte Russland, Frankreich und Großbritannien gegen Deutschland und Österreich-Ungarn zusammengeschweißt. Sorgen habe vor allem die schnelle Industrialisierung Deutschlands und die Eroberung neuer Märkte bereitet.

Doch von Schuldzuweisungen hält Clark wenig. Ihn interessiert, wie die Mechanismen der Macht zum Desaster führten. Die Protagonisten von 1914 seien Schlafwandler gewesen, schreibt er am Ende, „wachsam, aber blind“, unfähig, die Realität der Kriegsgräuel zu erkennen, die vom 28. Juli 1914 an ihren Lauf nahmen.

Übertragen von Quelle : http://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/tid-33895/wer-zettelte-den-ersten-weltkrieg-an-historiker-stellt-deutschlands-kriegsschuld-infrage_aid_1119586.html

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Die Wahrheit findet ihren Weg  und mich stimmt es froh ….

In diesem Sinne …

Video

Historiker Wolfgang Eggert über Freimaurer und Zionistische Endzeit Sekte

1 Okt

Historiker und Autor Wolfgang Eggert spricht über eine messianische Sekte, die Schlüsselpositionen der internationalen Macht infiltriert habe und somit über Krieg und Frieden entscheide.

Sie arbeite tatsächlich auf das biblische Weltende „Armageddon“ zu. Diese messianisch-jüdische Sekte, die sich als „Vollstrecker Gottes“ versteht, fand sogar Zugang zum Weißen Haus.

Wöchentlich werden deren endzeitliche Schriftgelehrte hierher und ins Pentagon geladen, um in gespenstisch anmutenden Bibelsitzungen Zukunftsvisionen darzulegen.

Die taumelnde Supermacht USA, nur noch einen Schritt weit von einem nuklearen Schlagabtausch mit dem Iran entfernt um baldmöglichst den prophezeiten „Jüngsten Tag“ einzuläuten? Auch die Ereignisse um den 11. September erscheinen plötzlich in einem ganz anderen Licht als in den offiziellen Verlautbarungen dargestellt.

Sind sie mehr als bloß zufällige Bausteine auf dem Weg zum Armageddon? Die von Eggert recherchierten Fakten über religiöse Fundamentalisten, deren zentrales Ziel, für das sie andere Länder immer wieder in Kriege zerren, allen Ernstes die Errichtung eines dritten Tempels in Jerusalem ist, belegen den gefährlichen Einfluss dieser Sekte auf die Mächtigen der Welt und lassen uns einen erschreckenden Blick hinter die Kulissen der Macht werfen.

Wolfgang Eggert, Jahrgang 1962, studierte an den Universitäten von Berlin (FU) und München (LMU) Geschichte und Journalistik. Nach redaktioneller Ausbildung bei SAT1 und einer für VOX arbeitenden Produktionsgesellschaft beschäftigt er sich seit 18 Jahren intensiv mit politischen Übergriffen von Geheimdiensten und apokalyptischen Sekten — eine Arbeit, aus der heraus er das neue Forschungsfeld der „Messianischen Geschichtsschreibung“ entwickelte. „Erst Manhattan, dann Berlin“ ist sein achtes Buch zum Thema.

Übertragen von Quelle : https://www.youtube.com/user/Steuersklave?feature=watch

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