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Es gibt keine guten Gewaltkriminellen — Schluss mit dem linken Terror

28 Dez

27. Dezember 2013 | 10.10 Uhr

Wenn es gegen Rechts- extremismus geht, steht diese Gesellschaft quer durch alle Parteien und Milieus zusammen. Wenn aber, wie jüngst in Hamburg, linksradikale Gewaltkriminelle Straßenschlachten veranstalten, wirken Politik und Zivilgesellschaft wie gelähmt. Das muss sich ändern. Von Klaus Kelle

Stellen wir uns einmal vor, in einer deutschen Großstadt würden einige Tausend Rechtsradikale aufmarschieren. Sie würden Polizisten mit Steinen, Knüppeln und Brandsätzen angreifen und 20 von ihnen schwer verletzen. Sie würden Scheiben einschlagen, Autos beschädigen, brennende Barrikaden errichten. Sie würden Geschäfte plündern und eine völlig unbeteiligte Familie mit zwei kleinen Kindern in ihrem Auto angreifen. Eine Welle der Empörung würde zu recht durch unser Land schwappen.

Der Bundespräsident würde mahnend seine Stimme erheben, ein „Aufstand der Anständigen“ würde proklamiert, vermutlich angeführt von Claudia Roth. Die Zivilgesellschaft würde sich mit Kerzen am Ort des Geschehens versammeln und allerorten wären Aufrufe durch alle politischen Lager zu vernehmen, dem entsetzlichen Treiben durch entschlossenes Handeln unseres Staates Einhalt zu gebieten, damit sich Geschichte nicht wiederholt.

Wenige Tage vor Weihnachten haben sich in Hamburg Szenen wie eingangs beschrieben ereignet, aber die wünschenswerten Reaktionen bleiben aus. Denn die Gewalttäter waren keine Rechts-, sondern Linksradikale. Politiker von zwei unserer etablierten Parteien haben inzwischen öffentlich die Frage aufgeworfen, ob nicht die Polizei schuld sei, die durch ihre bloße Anwesenheit die zahlreichen vermummten und bewaffneten friedlichen Protestierer provoziert habe.

Es ist ein Trauerspiel, wie unfähig unsere Gesellschaft geworden ist, auf die Herausforderungen extremistischer Krimineller angemessen zu reagieren. Und es ist ein Treppenwitz, dass fast zeitgleich die neue Familienministerin Manuela Schwesig ankündigte, die „Extremismusklausel“ abschaffen zu wollen, also die Aufforderung an Initiativen gegen Rechts, die staatliche Zuschüsse haben wollen, sich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu bekennen. So, als ob ein Bekenntnis zur freiheitlichen Demokratie geradezu eine Zumutung wäre.

Ich verabscheue Extremismus in jeder Form, sei es durch das braune Rassistenpack, sei es durch sogenannte Antifa-Aufmärsche wie in Hamburg, die sich nur durch fehlende Uniformen von den Nazi-Schlägerhorden der SA in der Weimarer Republik unterscheiden.

Wann begreifen unsere politischen Repräsentanten, dass beide Feinde unserer Gesellschaft mit gleicher Konsequenz bekämpft werden müssen? Das Zentralorgan der linksextremistischen Gewaltkriminellen „Indymedia“ schrieb in einer Nachbetrachtung der Hamburger Krawalle: „Irgendwann werden wir schießen müssen.“ Wollen wir abwarten, bis das passiert?

Ihre Meinung? Schreiben Sie unserem Autor: kolumne@rheinische-post.de

Übertragen von Quelle :

http://www.rp-online.de/politik/deutschland/kolumnen/politisch-inkorrekt/es-gibt-keine-guten-gewaltkriminellen-aid-1.3910381

Jeder zehnte Hauptverdiener ist von Armut bedroht

26 Nov

Phänomen „Working Poor“

Montag, 25.11.2013, 15:17

Jeder zehnte Hauptverdiener in Deutschland ist von Armut bedroht

Arm trotz Arbeit – das Phänomen betrifft nicht nur Leiharbeiter oder Teilzeitbeschäftigte, sondern oft auch die, die eine Familie ernähren müssen. Jeder zehnte Hauptverdiener in Deutschland ist von Armut bedroht – besonders, wenn er in bestimmten Branchen arbeitet.

In Deutschlands Familien ist knapp jeder zehnte Hauptverdiener trotz Vollzeitjob von Armut bedroht. Am meisten betroffen sind Beschäftigte im Gastgewerbe. Dort ist rund jeder dritte Familienernährer armutsgefährdet, wie eine jüngst veröffentlichte Untersuchung der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung zeigt. Weit überdurchschnittlich betroffen seien auch Beschäftigte im Bereich Kunst, Unterhaltung und Erholung sowie in Heimen und im Sozialwesen, wo jeder fünfte Hauptverdiener unter der Armutsgefährdungsschwelle liegt.

Am Bau sind gut acht Prozent und im Handel 12,5 Prozent armutsgefährdet. In der Energieversorgung, bei Banken und Versicherungen, in der öffentlichen Verwaltung, der chemischen Industrie oder im Fahrzeug- und Maschinenbau betrifft dies dagegen weniger als drei Prozent, wie die Analyse des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung ergab.

Nicht nur Leiharbeiter tragen ein hohes Armutsrisiko

In den vergangen Jahren sei in Deutschland die Quote der sogenannten „Working Poor“ – der Arbeitsarmut – deutlich gewachsen. Zwar tragen atypisch Beschäftigte wie Leiharbeiter ein besonders hohes Armutsrisiko, allerdings stehen sie damit keineswegs alleine da. „Die Zahlen legen nahe, dass Arbeitsarmut auch unter Familienernährern und ihren Familien ein Problem ist“, erklärte WSI-Forscher Eric Seils. Und dies in einigen Branchen auch trotz Löhnen von mehr als 8,50 Euro.

Als armutsgefährdet gelten laut Definition Beschäftigte und ihre Familien, wenn ihnen weniger als 60 Prozent des mittleren bedarfsgewichteten Nettoeinkommens zur Verfügung steht. Bei der Berechnung wird dabei auch berücksichtigt, wie groß der Haushalt ist und wie alt die einzelnen Familienmitglieder sind.

Forscher plädieren für Mindestlohn

Die Forscher sehen einen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn, wie er derzeit auch in den Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD diskutiert wird, als wichtigen Schritt in die richtige Richtung. Ein Mindestlohn allein könne aber das Problem der Arbeitsarmut nicht lösen. Notwendig sind laut Seils darüber hinaus Reallohnsteigerungen im unteren Lohnsegment.

Union und SPD sind sich grundsätzlich einig, dass es einen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn geben soll. Die wichtigste Frage, wann und in welcher Höhe er eingeführt wird, war aber bislang offen.

Übertragen von Quelle :http://www.focus.de/finanzen/news/arbeitsmarkt/working-poor-seine-familie-zu-ernaehren-macht-jeden-zehnten-arm_id_3430764.html

Kriegsschuldfrage 1914: Historiker fordern das Umschreiben von Schulbüchern

10 Nov

Michael Grandt

Es ist schon eine kleine Sensation, dass renommierte Forscher jetzt von der Alleinschuld-These des Deutschen Reiches abweichen. Sie fordern sogar öffentlich, dass unsere Schulbücher umgeschrieben werden müssen, und betreiben somit politisch unkorrekten Geschichtsrevisionismus.

Der 100. Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkrieges nähert sich in großen Schritten. Politisch korrekte Historiker werden natürlich nicht müde, darauf hinzuweisen, dass das Deutsche Reich, respektive der deutsche Kaiser Wilhelm II. und sein Generalstab diesen Krieg vom Zaun gebrochen hätten. Kurz: Deutschland sei schuld und Hauptverantwortlicher am Ersten Weltkrieg.Genauso sahen es auch die alliierten Sieger im Vertrag von Versailles, wo dies festgeschrieben und seither zur unumstößlichen Diktion geworden ist. Seit 1946 lernen das die Kinder in unseren Schulen – und seither mussten wir bezahlen.

96 Jahre lang umsonst bezahlt?

 Am Sonntag, den 3. Oktober 2010 war es dann soweit: Der Erste Weltkrieg war, 96 Jahre nach seinem Ausbruch, auch für Deutschland zu Ende. Bis zu diesem Zeitpunkt musste der deutsche Steuerzahler als »Verursacher« des Ersten Weltkrieges Reparationen sprich Wiedergutmachung an die Alliierten bezahlen.Die letzte Rate betrug 69,9 Millionen Euro. Im Bundeshaushalt 2010 wurde dieser Betrag unter Punkt 2.1.1.6 als »Bereinigte Auslandsschulden (Londoner Schuldenabkommen)« verklausuliert.

Die Reparationszahlungen nach dem Ersten Weltkrieg wurden im Versailler Vertrag im Jahr 1919 festgelegt. Adolf Hitler hatte die Zahlungen einst gestoppt, doch nach 1945 übernahm die Bundesrepublik Deutschland dann die »Schulden« und zahlte bis zum Jahr 1983.

Die Restzahlung von 125 Millionen Euro für Zinsen auf Auslandsanleihen war erst nach der deutschen Wiedervereinigung fällig. Seit 1996 stotterte der deutsche Steuerzahler die Schuld aus dem vor knapp 100 Jahren ausgebrochenen Krieg ab. Die letzte Rate war 20 Jahre nach der Wiedervereinigung fällig.

Keine Alleinschuld Deutschlands

 Umso erstaunlicher ist es, dass jetzt renommierte Historiker sogar öffentlich fordern, die Schulbücher umzuschreiben, da das Deutsche Reich nicht die Alleinschuld an der »Urkatastrophe« des 20. Jahrhunderts mit 20 Millionen Toten trage.

In der Sendung Wer war schuld? – Der Weg in den Ersten Weltkrieg (History LIVE/Phoenix)diskutierten unter anderen Prof. Christopher Clark (University of Cambridge), Prof. Sönke Neitzel(London School of Economics and Political Science) und Prof. Wolfram Wette über den Ausbruch des Ersten Weltkrieges.

Fazit: Die Alleinschuld Deutschlands ist historisch nicht zu belegen.

Schulbücher umschreiben

 Während mir Prof. Wette nach wie vor besessen von der deutschen Kriegsschuld zu sein scheint, argumentierten Prof. Clark und Prof. Neitzel in der Diskussion, dass nicht ein einzelner Staat als Hauptschuldiger identifiziert werden könne, sondern ein Geflecht aus verschiedenen Ursachen und Ereignissen zum Ersten Weltkrieg führte. Darin eingebunden waren viele europäische Staats- und Regierungschefs und deren Militärführungen.

Auf die Frage des – für mich erstaunlich – neutralen Guido Knopp, ob denn aufgrund der neuen Erkenntnisse die Schulbücher umgeschrieben werden müssten, antworteten Prof. Clark und Prof. Neitzel mit einem klaren »Ja«.

Nichts Neues – und doch neu?

 Das alles ist nichts Neues, denn schon einige Jahre nach dem Ersten Weltkrieg veröffentlichte die deutsche Reichsregierung die Akten des deutschen Auswärtigen Amtes von 1870 bis 1914. Mit diesen 40 Bänden konnte sie überzeugend die Alleinschuld Deutschlands am Kriegsausbruch widerlegen. 1950 erklärten führende französische und deutsche Historiker bei einer Tagung: »Die Dokumente erlauben es nicht, einer Regierung oder einem Volk im Jahre 1914 einen vorsätzlichenWunsch nach einem europäischen Krieg zuzuschreiben.«

Dennoch lautete Artikel 231, der so genannte »Kriegsschuldartikel« im Versailler Vertrag: »Die alliierten und assoziierten Regierungen erklären und Deutschland erkennt an, dass Deutschland und seine Verbündeten alsUrheber für alle Verluste und Schäden verantwortlich sind, die die alliierten und assoziierten Regierungen und ihre Staatsangehörigen infolge des Krieges, der ihnen durch denAngriff Deutschlands und seiner Verbündeten aufgezwungen wurde, erlitten haben.«

Genau das Gegenteil belegt Hans Fenske, der bis 2001 als Professor für Neue und Neueste Geschichte in Freiburg lehrte, in seiner Studie Der Anfang vom Ende des alten Europa. Auch seinen fundierten Recherchen nach kann weder von einer Alleinschuld Deutschlands am Kriegsausbruch 1914 die Rede sein, noch von Kriegstreiberei auf deutscher Seite.

Wenn du weiterlesen möchtest,kannst du das gerne über folgenden Link tun :

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/michael-grandt/kriegsschuldfrage-1914-historiker-fordern-das-umschreiben-von-schulbuechern.html

Übertragen von derselben Quelle ,siehe Link

Thewes rechnet ab Jetzt ist es raus: Der Staat zahlt seine Schulden nie zurück

31 Okt

Donnerstag, 31.10.2013, 06:40· von FOCUS-Redakteur (Berlin)

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU)

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU)

Die Koalitionsverhandlungen von CDU, CSU und SPD haben gerade erst begonnen. Doch eine – historische – Entscheidung steht bereits fest: Die hohen Staatsschulden sollen für immer bleiben.
Eigentlich haben wir es immer schon geahnt: Die hohen Staatsschulden können wir nie zurückbezahlen. Und unsere Politiker wollen das wohl auch gar nicht. Wichtig ist nur, dass wir Steuerzahler weiterhin brav die Zinsen aufbringen und niemand den schier unerschöpflichen Geldfluss in Frage stellt – so wie in Griechenland. Denn dann gibt es Probleme: Politik funktioniert dann nicht mehr so richtig und die Wirtschaft auch nicht.Im Fall Griechenlands haben die Deutschen allerdings prima helfen können. Unser Staat hat sich Geld geliehen, was er – Krise hin, Krise her – unbegrenzt kann und hat es dann als Hilfe an die Griechen verliehen. Weil wir selbst allein im Bund eine Billion Euro an Schulden aufgetürmt haben, sieht das zwar ein bisschen komisch aus; zumal die gleiche Schuldsumme noch einmal bei Ländern und Kommunen dazu kommt. Aber das scheint alles beherrschbar.

Vor allem im Moment. Denn wir zahlen historisch niedrige Zinsen, im Schnitt weniger als drei Prozent. Die mehr als ein Billion Bundesschulden kosten Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) etwas mehr als 30 Milliarden Euro Zinsen im Jahr. Noch 2008 hatte sein Ministerium mit rund 47 Milliarden gerechnet.

Dicke Hose 

So wie sich manche Zeitgenossen bei niedrigen Zinsen ein viel zu teures Auto leisten, so verleitet die aktuelle Lage auch Schäuble und die große Koalition zur Fortsetzung der Politik auf Pump. Statt den Schuldenberg ab zutragen, wollen Union und SPD die sich abzeichnenden Überschüsse der nächsten Jahre lieber für neue Ausgaben verwenden.Zwar will Schäuble erstmals seit 1969 (!) keine Haushaltslöcher mehr durch neue Kredite stopfen. Den alten Schuldenberg will er jedoch nicht abtragen. Das haben Spitzenbeamte des Finanzministeriums zwar schon seit Jahren erwogen. Erstmals aber hat das mit Schäuble ein führender und verantwortlicher Politiker offiziell ausgesprochen – in der aktuellen FOCUS-Ausgabe sagt Schäuble: „Wenn mich junge Menschen fragen, wann wir endlich ganz ohne Schulden sind, dann sage ich: Hoffentlich nie. Denn Schulden verschwinden nur nach einer Währungsreform.“

Entscheidend, so Schäuble, sei das Verhältnis zwischen Schuldenstand und wirtschaftlicher Leistungskraft. Und da die Wirtschaft künftig kontinuierlich wachse, der Kreditberg aber nicht mehr, werden die Schulden in der Relation zur Leistungskraft der deutschen Steuerzahler immer kleiner.

Hoffen auf die Zukunft

Das stimmt. Aktuell ist der öffentliche Schuldenberg etwa so groß wie 80 Prozent unseres Bruttoinlandsproduktes. In den nächsten zehn Jahren soll dieser Wert auf weniger als 60 Prozent sinken. Die Schulden-Billion soll aber bleiben.

Jedes Jahr werden 250 bis 300 Milliarden Euro davon umgewälzt. Das bedeutet: Die entsprechenden Kredite werden zurückgezahlt – durch neue Kredite, die der Staat aufnimmt. Noch zahlt der Bund für die neuen Kredite weniger Zinsen als für die alten. Doch das kann sich wieder ändern. Wenn in einigen Jahren die ersten Staatsanleihen eine kostspieligere Anschlussfinanzierung erfordern, kann der gleiche Schuldenberg auch wieder 60 statt 30 Milliarden Euro im Jahr kosten. Um 30 Milliarden Euro zusätzlich aufzutreiben, müsste der Bundesfinanzminister zum Beispiel den Solidaritätszuschlag verdreifachen – oder die Mineralölsteuer fast verdoppeln.

Die Kinder zahlen

Die Entscheidung, die in diesen Tagen hinter den verschlossenen Türen der Koalitionsrunden fällt, bedeutet auch das Eingeständnis, dass wir den Schuldenberg nicht nur unseren Kindern, sondern auch den Enkeln und Urenkeln hinterlassen. Klar: Wenn wir jedes Jahr zehn Milliarden Euro tilgen würden, wäre die Bundesschuld auch erst in mehr als hundert Jahren verschwunden. Aber ohne Tilgung zahlen wir und unsere Nachfahren in den gleichen hundert Jahren für eine Billion Euro Bundesschuld mindestens drei Billionen Euro Zinsen – auch wenn die Inflation die Rechnung abmildert.

Wir sollten zumindest einmal darüber nachdenken, ob es wirklich sinnvoll ist, sich dauerhaft mit dem Schuldenberg einzurichten.

Kleine Krieger

27 Okt

Montag, 14.10.2013, 00:00· von, Bestseller-Autor

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Der niederländische Autor Leon de Winter auf der Buchmesse 2013 in Frankfurt mit seinem neuen Buch „Ein gutes Herz“

Exklusiv im FOCUS: Bestseller-Schriftsteller Leon de Winter warnt vor der Entmännlichung unserer Gesellschaft
Als unser Sohn zur Welt kam, nahmen meine Frau und ich uns vor, ihn nicht zu einseitig wie einen Jungen zu erziehen. Auch wir waren vom Zeitgeist angesteckt und wollten uns von traditionellen Rollenbildern lösen.Unser Sohn würde Puppen bekommen und keine Spielzeugpistolen. Doch sowie er krabbeln konnte und die Welt zu entdecken begann, interessierte er sich brennend für Maschinen und Waffen. Gaben wir ihm eine Puppe, hatte er sie binnen 15 Sekunden zerlegt. Wir haben uns bemüht, weibliche Interessen in ihm anzuregen, doch darin sind wir kläglich gescheitert.

Manche Leserin mag jetzt entrüstet einwenden, so etwas wie weibliche Interessen gebe es gar nicht. Ich wäre mir da nicht so sicher, zumal ich zu der Überzeugung gelangt bin, dass man sehr wohl von männlichen Interessen sprechen kann.

Als unser Sohn sein Abschlusszeugnis in Empfang nahm, wurden in der Aula der Schule versammelten Eltern die 25 besten Schüler vorgestellt. Vierundzwanzig waren Mädchen, und der eine Junge war, wie soll ich es ausdrücken, damit keinem der Geschlechter Unrecht getan wird? Der am wenigsten jungenhafte Junge.

Unser Sohn gehörte also nicht zu den Schlauesten. Das trifft zwar keineswegs zu, doch dass die Schule ihn (und allem Anschein nach auch fast alle anderen Jungen seiner Altersstufe) nicht sonderlich interessierte, war unverkennbar. Was ihn interessierte, waren Action, Aggressivität, Gewalt, Bombenwerfer.

Noch einmal: Von den 25 besten Schülern waren 24 Mädchen. Mit dieser Schule konnte irgendetwas nicht stimmen, dachte ich. Doch als ich daraufhin Vergleiche mit anderen Schulen anstellte, kam ich zu dem Ergebnis, dass das, was ich beobachtet hatte, durchaus kein Einzelfall war und Mädchen oft als die besseren Schüler abschnitten. Ich entdeckte ein für mich neues Problem, von dem in den Medien kaum die Rede ist und das die Politik weit beiseitegeschoben hat.

In der letzten Ausgabe der Washingtoner Monatszeitschrift „The Atlantic“ findet sich ein Artikel der US-amerikanischen Philosophin Christina Hoff Sommers mit dem Titel „How to Make School Better for Boys“ (von Hoff Sommers stammt eines der wichtigsten Bücher darüber, wie Jungen in der heutigen Zeit aufwachsen: „The War Against Boys“).

In dem Artikel fordert Hoff Sommers dazu auf, der eigenen Lernweise von Jungen, ihrem Spieltrieb, ihrem Bedürfnis, etwas mit den Händen zu machen, Rechnung zu tragen. Sie verweist dabei auf die Erfolge amerikanischer Schulen, an denen es spezielle Programme für Jungen gibt.

Formulieren wir zuerst einmal das Problem in aller Deutlichkeit: Hat die Ausrichtung der Schulen in unseren westlichen Wohlfahrtsgesellschaften unbeabsichtigt dazu geführt, dass Jungen große Schwierigkeiten haben?

Ich bin geneigt, diese Frage mit einem Ja zu beantworten. Frauen waren lange in ihren Entwicklungsmöglichkeiten benachteiligt. Der Feminismus forderte ihre Gleichberechtigung, und die Gesellschaft gab dem Raum. Aber ging der Ruf nach Gleichberechtigung so weit, dass in der für unsere Kinder so wichtigen Schulzeit evolutionär-biologische Unterschiede keine Rolle mehr spielen dürfen?

Wer Sohn und Tochter hat, weiß, dass sie sich grundlegend voneinander unterscheiden. Und diese Unterschiede sind nicht kulturell, sondern evolutionär bedingt, behaupte ich. Oder besser gesagt: zum Teil kulturell, aber überwiegend evolutionär bedingt.
ALLES AUF ANGRIFF! EIN AUTOR RECHNET AB
Mehr als eine Million Bücher hat de Winter in Deutschland verkauft, ein Werk („Der Himmel von Hollywood“) wurde verfilmt. Über Barack Obama und den ermordeten Regisseur Theo van Gogh schrieb der 59-Jährige kritische Artikel. Nun beklagt er den „weiblichen Staat“.
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„Unsere Schulen tun gerade so, als wären Jungen defekte Mädchen“
Leon de Winter gibt auf der Buchmesse in Frankfurt Autogramme
Leon de Winter gibt auf der Buchmesse in Frankfurt Autogramme
Der moderne Wohlfahrtsstaat hat psychosoziale Implikationen. In ihm kommt das Sanfte, Mütterliche, Fürsorgliche zum Tragen. Der Wohlfahrtsstaat ist ein weiblicher Staat. Das ist nur begrüßenswert. Allerdings stellt sich damit ein unvorhergesehenes Problem: Was machen wir mit jungenhaften Jungen, deren Biologie nach Bewegung, Aktivität, Intensität, Schnelligkeit und Gewalt schreit?Wir erwarten, dass heranwachsende Jungen den ganzen Schultag lang still sitzen und Informationen in sich aufnehmen. Aber vielen von ihnen gelingt das nicht.

Unsere Straßen sind so sicher wie nie zuvor in der Geschichte der Menschheit. Männer und Frauen können sich nackt an FKK-Stränden bewegen, ohne sexuelle Übergriffe fürchten zu müssen. Das heißt aber noch lange nicht, dass unsere Jungen plötzlich keine fiebrigen Träume voller Sex und Gewalt mehr kennen. In Millionen von Jahren sind in ihrer Biologie Kriegerqualitäten zur Ausreifung gelangt.

Unsere Schulen tun gerade so, als wären Jungen defekte Mädchen. Man legt sie an die Kette und zwingt sie, eine ihnen nicht gemäße Form von Aufmerksamkeit aufzubringen. Mit Aggressionen und Sexfantasien umzugehen, lernen Jungen daher nur durch das Spielen virtueller Spiele und das Anschauen von Actionfilmen.

Der Rhythmus des Schultags nimmt keine Rücksicht auf ihre Konzentrationskurve und ihren Bewegungsbedarf. Sie reagieren nicht auf dieselben Reize wie Mädchen. So verbringen sie einen normalen Schultag in einer Art Halbschlaf, bis endlich die letzte Stunde um ist und sie sich in virtuelle Welten verkriechen können, in denen sie Krieger oder Verbrecher sind.

Vielleicht wäre es sinnvoll, über die Rückkehr zu getrennten Jungen- und Mädchenschulen nachzudenken, wo man besser auf die geschlechtsspezifische Art des Informationserwerbs und das unterschiedliche Bedürfnis nach körperlicher Bewegung und Abenteuer eingehen könnte.

Worum es mir geht? Ich möchte verhindern, dass unsere Söhne wie Zombies vor ihren Computermonitoren hängen, um dort ihre tägliche Dosis (sexueller) Gewalt zu verarbeiten. Wie ich von Freunden und Bekannten höre, werfen halbwüchsige Jungen immer schneller das Handtuch, wenn es um das Erreichen einer Position in ihrem sozialen Umfeld geht. Sie geben früh auf und ziehen sich zurück. Sie leben in ihren Computern und Smartphones, denn in der realen Wirklichkeit stoßen sie auf Unverständnis, Abwehr und weibliche Werte.

In unseren postmodernen europäischen Ländern haben wir die Idee vom Krieger begraben. Das hat sich binnen kurzer Zeit vollzogen. Auf anderen Kontinenten ist man noch nicht so weit. Mir scheint, dass der konservative Islam gerade wegen der klaren Rollenbilder, denen der Gläubige folgen kann, eine so große Anziehungskraft auf junge Muslime ausübt. Im Islam kann der Mann noch Krieger sein, ist der Mann noch Mann und die Frau noch Frau, auf der Grundlage uralter Rollenbilder, wie sie im Koran, im Hadith, in der Scharia angegeben sind.

Kennen islamische Kämpfer, die aus dem Krieg nach Hause zurückkehren, so etwas wie eine posttraumatische Belastungsstörung? Gibt es in islamischen Ländern Jungen mit ADHS? Dort legitimiert das Konzept des Dschihad junge Kämpfer, Krieg zu führen und Feinde zu enthaupten, Beute zu machen und Frauen zu nehmen, die sie in ihre Gewalt gebracht haben. Damit kann kein Computerspiel mithalten.

In modernen, befriedeten Gesellschaften werden junge Männer ständig darauf hingewiesen, dass ihre Triebe nicht toleriert werden und Ideen von Ehre und Heldentum keine Wertschätzung genießen. Die Evolution hat sie zu Stammeskriegern gemacht, aber in unserer Kultur sollen sie diesen Krieger verstecken. Also lernen sie, die Triebe zu verbergen. Gut und schön. Lieber Ruhe als Gewalt auf der Straße. Aber die Triebe regen sich dennoch.

Dank moderner Technologien, die intensive virtuelle Welten anbieten, bleibt heranwachsenden Jungen in unserer Kultur das Ausleben der Triebe nicht ganz verwehrt. Das ist immerhin etwas. Die weit gehende Entmännlichung der Gesellschaft hat aber zur Folge, dass es große Gruppen verunsicherter Jungen gibt, die ihre Identität und damit ihre Zukunft nicht in den Griff bekommen. Von Eltern, deren Söhne vor der Frage stehen, welchen Beruf sie ergreifen sollen, höre ich immer wieder das Gleiche: Ihre Söhne wissen nicht, für was sie sich entscheiden sollen, weil sie sich für nichts interessieren.

Die Triebe sollten nicht negiert, sondern kanalisiert werden. Sie sollten in gesellschaftlich sinnvolles Verhalten münden, in Gefühle von Stolz und Ehre, in den Wunsch, kompetitiv zu sein und Verantwortung zu tragen.

Unsere Töchter stürzen sich heute auf alle Möglichkeiten, die ihnen die Gesellschaft bietet – ein wohltuender Fortschritt im Vergleich zur Diskriminierung vergangener Zeiten. Nur frage ich mich, ob wir in unserer Euphorie über das Vorankommen der Mädchen nicht die Jungen vernachlässigt haben. Was mich betrifft, dürfen Jungen ruhig wieder Jungen sein. Und mit Spielzeuggewehren spielen.

Übertragen von Quelle : http://www.focus.de/kultur/buecher/tid-34315/kultur-und-leben-medien-kleine-krieger_aid_1127638.html

Deutschland: Ein Land spart sich kaputt

18 Okt

Deutschland: Ein Land spart sich kaputt

http://www.format.at/articles/1342/img/368085_e.jpg?1382080841

  • Egal ob Rathäuser, Kanalisation, Krankenhäuser, Schulen oder Polizeistationen – allerorten bröckelt der Putz. Auch die deutschen Straßen sind in katastrophalem Zustand, genauso wie das Bildungssystem.

Der Investitionsstau in Deutschland ist gewaltig. Das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung in der Hans Böckler Stiftung (IMK) beziffert den Nachholbedarf auf rund 300 Milliarden Euro.

Zeitgleich mit der Autobahn wurde in Deutschland auch die Maut erfunden. Zehn Mark musste berappen, wer einmal über die am 24. September 1921 eröffnete Berliner AVUS fahren wollte – damals eine erhebliche Summe. Die Vierteljahreskarte kostete 1000 Mark. 92 Jahre später wird wieder über eine Maut diskutiert. Denn das mittlerweile auf über 12.000 Kilometer angewachsene Autobahnnetz mit Zigtausenden Brücken und Tunneln ist vielerorts marode. Erst 2011/2012 war auch die AVUS wieder dran: Für fast 30 Millionen Euro musste die löchrige Fahrbahn komplett neu aufgebaut werden.

Nicht viel besser als auf den deutschen Straßen sieht es in den Städten aus. Ob Rathäuser, Kanalisationen, Krankenhäuser, Schulen oder Polizeistationen, allerorten bröckelt der Putz von den Wänden. Doch 2012 fielen die Investitionen der Kommunen um fast elf Prozent unter 20 Milliarden Euro – zehn Jahre zuvor hatten die Gemeinden noch 24 Milliarden Euro verbaut.

Ein Land spart sich kaputt. Nirgendwo wird das deutlicher als bei den Bildungsausgaben. Der Industrieländerorganisation OECD zufolge ist Deutschland neben Japan und Spanien eines der drei OECD-Länder mit den niedrigsten Bildungsausgaben. Bis zum Abschluss der Berufsausbildung werden in Deutschland 57.000 Euro ausgegeben, bis zum Uni-Abschluss 106.000. Das ist rund ein Drittel weniger als in den vergleichbaren Industriestaaten.

Mega-Nacholbedarf

Straßen, Städte, Schulen. Egal unter welchen Farben die neue Bundesregierung segelt, sie wird Antworten auf die Frage finden müssen, wie der Standort Deutschland für die kommenden Generationen gesichert werden kann. Und woher das Geld dafür kommen soll. Denn der Investitionsstau ist gewaltig. Das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung in der Hans Böckler Stiftung (IMK) beziffert den Nachholbedarf auf rund 300 Milliarden Euro. Das entspricht der Summe, die der Bund in einem Jahr ausgibt – für alle Politikbereiche, von der Rente bis zur Rüstung. Für den Erhalt und den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur plant der Bund 2014 aber gerade einmal zehn Milliarden Euro ein.

Bei den Experten schrillen die Alarmglocken. „Die deutsche Wirtschaftspolitik ist zu wenig auf die Zukunft ausgerichtet“, sagt Henrik Enderlein, Professor für politische Ökonomie an der Hertie School Of Governance. Der Arbeitgeberverband BDA warnt: „Deutschland leidet an einer massiven Investitionsschwäche, im öffentlichen wie im unternehmerischen Bereich.“ Um staatliche Investitionen zu fördern, müssten vor allem bürokratische Hemmnisse wie die langen Verfahren zur Planung und Genehmigung von Infrastrukturprojekten dringend abgebaut werden.

Wie es um Deutschlands Zukunft bestellt ist, zeigt ein näherer Blick auf OECD-Daten, vor allem die Netto-Investitionen, bei denen der jährliche Wertverlust berücksichtigt wird. Mit einer Quote von unter drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) ist Deutschland eines der Schlusslichter im Vergleich der 34 OECD-Staaten. Seit der Jahrtausendwende ist die Netto-Investitionsquote des Staates im Durchschnitt sogar negativ. Die Ausgaben haben also noch nicht einmal den Ersatzbedarf, etwa an Straßen, gedeckt: Der deutsche Staat fährt auf Verschleiß.

Noch wird der Befund überdeckt von guten Wachstumsdaten und der höchsten Beschäftigung seit der Einheit. Um Kindern und Enkeln auch in Zukunft einen Job zu sichern und die Sozialsysteme zu finanzieren, müsste aber heute investiert und reformiert werden. Doch von Aufbruchstimmung ist das Land weit entfernt. In einer OECD-Analyse („Going for Growth“), die den Reformwillen in 34 Ländern untersucht, belegt Deutschland nur den 28. Platz.

Deutsches Bildungsdesaster

Was müsste getan werden, um die Zukunft zu sichern? Häufig unterschätzt wird der Bildungsbereich. Enderlein weist darauf hin, dass in Deutschland heute weniger junge Leute einen Hochschulabschluss haben als ältere, in der OECD ist das einmalig. Auch die Quote der Abiturienten und Studienanfänger ist eine der niedrigsten unter den Industrieländern. Nur 20 Prozent der jungen Erwachsenen erreichen ein höheres Bildungsniveau als ihre Eltern. Im OECD-Durchschnitt ist die Quote fast doppelt so hoch. Auch die „Breitenbildung“ weist erhebliche Lücken auf: 20 Prozent der Erwachsenen hierzulande können gerade einmal auf dem Niveau von Zehnjährigen lesen.

Welche Summe genau in Bildung investiert werden müsste, ist dem OECD-Bildungsexperten Andreas Schleicher zufolge aber schwer abzuschätzen: „Klar ist, dass der Anteil des in Bildung investierten Bruttoinlandsprodukts in Deutschland im OECD-Vergleich weiterhin deutlich unterdurchschnittlich ist.“ Insbesondere in den ersten Schuljahren, in denen wesentliche Grundlagen gelegt würden, gebe Deutschland vergleichsweise wenig aus. Und der Koordinator der PISA-Bildungsstudien wartet mit kaum vorstellbaren Zahlen auf: „Allein die volkswirtschaftlichen Kosten, die sich anhäufen, weil rund ein Viertel der deutschen Schüler nicht einmal das PISA Kompetenzniveau 2 erreichen, und damit ihr Potenzial später nicht ausschöpfen können, belaufen sich über deren Lebenszeit gerechnet auf mehr als 10.000 Milliarden Euro.“ Die hohen Kosten geringer Bildung seien „das Äquivalent einer permanenten Wirtschaftskrise“.

Auch im Hochschulsektor sieht Schleicher großen Nachholbedarf, denn letztlich gebe es eine dramatische Verknappung bei den Spitzenqualifikationen. Notwendig sei ein nachhaltiger Finanzierungsansatz, „der die Nutznießer eines Studiums – den Staat in Form von höheren Steuereinnahmen, die Wirtschaft in Form von höherer Produktivität und die Studierenden in Form von höheren Gehältern – in angemessener Weise an der Finanzierung des Studiums beteiligt“.

Der Schlüssel zum Erfolg liegt einerseits in der Quantität der Bildungsausgaben. So pumpt Deutschland 10,5 Prozent seiner Ausgaben in den Bildungssektor, im Schnitt der OECD-Länder sind es aber 13 Prozent. Zum anderen kommt es aber auch auf die Qualität der staatlichen Ausgaben an. Derzeit fließt das meiste Geld des Staates in die Forschung und nicht an die Unis.

Dem Verfall ausgeliefert

Am augenscheinlichsten wird der Investitionsnotstand auf den Straßen – mitunter mit gravierenden Folgen. Ein heißer Juni-Tag in Bayern: Der Fahrer einer schweren Harley Davidson hat keine Chance. Wie eine Sprungschanze katapultiert ihn die Wölbung der Fahrbahndecke nach oben und schleudert ihn in die Leitplanke. Der 59-jährige Biker stirbt am Unfallort, der A93 bei Abensberg. Zum Verhängnis wurde ihm vordergründig die große Hitze, die die Betonplatten zusammenschob und aufsteigen ließ wie eine Teppichfalte. Doch Experten halten solche „Blow Ups“ nur für möglich, wenn die Platten oder Dübel schon beschädigt sind.

Große Teile der Straßen stammen aus den 60er- und 70er- Jahren. Und nach etwa 50 Jahren sind grundlegende Überholungen unvermeidlich, besonders bei Brücken. Hier stammen bei der Bahn sogar Tausende noch aus dem 19. Jahrhundert. Auf die Frage, warum zuletzt nicht mehr in die Sanierung investiert wurde, antwortete der Vorsitzende der Länderverkehrsminister-Konferenz, Reinhard Meyer (SPD) aus Schleswig-Holstein, entwaffnend offen: „Weil wir mindestens 20 Jahre verschlafen haben.“

Eine Bund-Länder-Kommission unter dem früheren Verkehrsminister von Sachsen-Anhalt, Karl-Heinz Daehre (CDU), hat festgestellt, dass jährlich 7,2 Milliarden Euro für die Instandhaltung von Straßen, Schienen und Wasserwegen fehlen. Die Summe schlüsselt sich so auf: Für die Erhaltung noch intakter Verkehrswege werden 4,55 Milliarden Euro benötigt, dazu kommt ein Nachholbedarf für Substanzschäden von 2,65 Milliarden Euro über die nächsten 15 Jahre. Hinzu kommen Neubauten, wofür die Kommission aber nur einen recht geringen Betrag unterstellte.

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Wer weiterlesen möchte kann dies gerne über folgenden Link tun :

http://www.format.at/articles/1342/931/368085/deutschland-ein-land

Übertragen von derselben Quelle , siehe Link

KoG: Was Ist Mit Der Kirche In Schweden Los?

17 Okt

Auch die lesbische Bischöfin will heiraten

Schwedische Bischöfe finden Mohammed genauso gut wie Jesus 

europenews.dk•  – 14 Oktober 2013: Als die Kandidaten für das Amt des Erzbischofs gefragt wurden, wer ein wahreres Abbild von Gott geben würde, Jesus oder Mohammed, antworteten sie ausweichend. Das war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte und dazu führte, dass Eva Hemberg, eine führende Theologin, der schwedischen Kirche, dieser jetzt den Rücken zukehrt. Laut einem Bericht der schwedischen Internetmagazins Fria Tider, hat Eva Hemberg genug von der schwedischen Kirche, die sie als zunehmend säkular, politisiert und intolerant beschreibt. Bei der Suche um einen Nachfolgen für den Posten des Erzbischofs in der schwedischen Kirche präsentierten sich die Kandidaten in der Öffentlichkeit, um verschiedene theologische Fragen zu diskutieren. Eine Frage lautete: “Ist Jesus ein wahreres Abbild Gottes als Mohammed”? Der einzige, der diese Frage mit einem klaren ‘Ja’ beantwortete war der gegenwärtigeBischof von Uppsala, die anderen schienen unentschlossen und antworteten ausweichend. Eva Hemberg, führende Theologin in der schwedischen Kirche kritisiert, dass keiner(außer einem) eine klare Antwort auf eine Frage geben konnte oder wollte, die noch vor ein paar Jahren mit einem deutlichen ‘ja’ beantwortet worden wäre. Die Schwedische Kirche habe sich vom Grundkonsens der Weltkirchen verabschiedet. “Als ich ordiniert wurde, wäre das undenkbar gewesen,” sagte Eva Hemberg, die die Kirche jetzt verlassen wird.

Kommentar von “Kopten ohne Grenzen“

Wir haben zu wenig Kenntnisse über die schwedische Kirche, als dass wir uns ein Urteil anmaßen könnten über die Glaubenszustände innerhalb dieser Kirche.

Aber wenn Kandidaten auf eine solche Frage von ausgebildeten Theologen nur noch so ausweichend geantwortet wird,wie der Artikel vorgibt,können wir mit dem baldigen Zusammenbruch der evangelischen Kirche als eine  christliche in Schweden rechnen.Diese ausweichenden Antworten zeigen allerdings eines ganz deutlich: Sie haben sich nicht mit diesem Propheten auseinandergesetzt. Sie kennen den Charakter Mohammeds nicht und sie wollen ihn auch nicht kennenlernen. Sie üben eine falsche Toleranz ein und vermengen die Unvereinbarkeit der mohammedanischen Lehre mit der des Christentums.Sie leisten völlig unberechtigt und auch wahrheitswidrig Vorschub für einen Chrislam, unter dem das Christentum, gegründet durch Jesus Christus als unseren einzigen Herrn, eingebunden in den Vater und den Hl. Geist nur noch eine marginalere Rolle spielen wird in Zukunft. Diese Aussagen dieser Kandidaten sind der lebende Beweis dafür, wie naiv und für das Christentum tödlich die Vorstellungen über den von Mohammed von seinem Gott diktierten Koran sind.

Sie sind die Totengräber des Christentums.

Sie sind die Judasse der heutigen Zeit.

Wer nicht einmal die elementarsten Kenntnisse über diese beiden Personen, der eine Religionsgründer, der andere Religionserneuerer hat, kann auch nicht mehr in der Lage sein, ein Christentum zu vertreten, welches sich allein auf Jesus im Vater und den Hl. Geist selbst berufen kann. Denn  die Jesu Lehre steht der Lehre Mohammeds diametral gegenüber. Auch die Lebenswege dieser beiden sind völlig unterschiedlich. Der eine verbreitet seine Religion durch Gewalt und Repressalien bis hin zum Krieg als Feldherr, indem er selbst das Schwert führt und sich bis zu seinem Tode sich  von seinen Kriegern beschützen lässt, der andere lässt sich um der Menschen willen am Kreuz töten und untersagt vor seiner Kreuzigung dem Petrus das Führen eines Schwertes und ersteht in Herrlichkeit.  An dieser Stelle brauchen wir nicht einzugehen auf den unterschiedlichen, ja sich gegenseitig ausschließenden Inhalt der Lehren dieser beiden. Jeder, der sich auch nur peripher mit den Charakteren dieser beiden auseinandergesetzt hat, hätte spätestens bei dieser Frage eine eindeutige Antwort zugunsten unseres Herrn Jesus Christus geben müssen, wenn er seine Seele nicht verleugnen wollte.

Diese Antworten zeigen aber auch noch ein zweites: Sie glauben im Grunde ihres Herzens nicht an einen historischen Jesus, der wahrhaft von Gott gezeugt, am Kreuze freiwillig für uns Menschen den Tod erlitt und wahrheift auferstanden ist. Sie glauben nicht an die Wunder, die Jesus gewirkt hat. Sie sind Christusverkünder der relativen Beliebigkeit. Sie glauben nicht mehr dem Wahrheitsgehalt des historischen Kerns des Neuen Testamentes. Sie haben ihren Glauben an Jesus verloren, leugnen die Hölle, haben ein Gottesbild der absoluten Liebe, die alle Menschen in den Himmel kommen lässt – egal wie sie sich hier auf Erden verhalten und streben aber das höchste Kirchenamt an. Die evangelische Kirche nicht nur in Schweden täte gut daran eine Glaubensbestandsaufnahme bei sich selbst vorzunehmen und zu hinterfragen und zu prüfen, ob sie Jesus in seiner historischen Ursprünglichkeit noch vertreten können, ob sie tatsächlich noch an die Hl. Dreieinigkeit glauben, ob sie tatsächlich noch an einen Jesus glauben, der die Feindesliebe nicht nur gepredigt, sondern auch gelebt hat.

Jesus sagte einmal: “Jeder nun, der sich vor den Menschen zu mir bekennen wird, den werde auch ich bekennen vor meinem Vater, der in den Himmeln ist. Wer aber irgend mich vor den Menschen verleugnen wird, den werde auch ich verleugnen vor meinem Vater, der in den Himmeln ist” (Mt. 10:32.33).

Diese Kandidaten haben dieses Bekenntnis zu Jesus in einer Situation vermissen lassen, als es nicht einmal um ihr Leben oder um ihre Gesundheit ging, sondern nur um die profane Erlangung eines hierarchisch besser besoldeten Postens innerhalb der Kirche. Diese Kandidaten sollten die Worte Jesu ernst nehmen. Wir dürfen konstatieren: Ein Kopte oder eine Koptin , der oder die  Jesus beim Angriff   von Mohammed geistig irregeleiteten Muslimen bekennen, ja bis in den Tod bekennen, sind uns zutiefst lieber als diese wachsweichen Kirchenvertreterkandidaten, die weder Fisch noch Fleisch sind und nur noch eine unüberbietbare relativistische und beliebige träge Glaubenslauheit an den Tag legen. Die koptischen und syrischen und die vielen anderen Märtyrer, die durch muslimischen Hass umgebrachten Menschen, die bei ihrem Glauben geblieben sind, sind uns lieber als Kirchenführer, die von echter tiefgreifender Liebe zu Jesus offensichtlich keine Ahnung haben.

Sind die Kirchen schon so weit gesunken,

dass jetzt die einfachen Gläubigen ihre Bischöfe mit der Lehre Christi bekanntmachen müssen,sie im Sinne Jesu von der frohen Botschaft konfrontieren müssen,um auf eine solche Frage die einzig mögliche Antwort geben zu können?

Wir geben zu, dass uns dieser Artikel geschockt hat.

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Wenn du weiterlesen möchtest , dann folge diesem folgenden Link :

http://koptisch.wordpress.com/2013/10/17/kog-was-ist-mit-der-kirche-in-schweden-los/

Übertragen von der gleichen Quelle , siehe Link !

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