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Schuldkultur und Nationalmasochismus

3 Dez

gefunden auf : http://volksbetrugpunktnet.wordpress.com/2013/12/02/schuldkultur-und-nationalmasochismus/

Veröffentlicht am 23.02.2013

Schuldkultur und Nationalmasochismus

Hintergründe zur Schuldkultur:
In der Bundesrepublik Deutschland (zum Teil auch in anderen Verwaltungsgebieten und Staaten) haben wir es mit einem über die Jahre gewachsenen und in der Gegenwart stark ausgeprägten Phänomen einer neuen politischen und auch zivilgesellschaftlichen Kultur zu tun.
Diese Kultur, die sich in Deutschland seit etwa 20-30 Jahren zu einer Nationalkultur entwickeln konnte, fußte und fußt in der tiefen Überzeugung einiger einflussreicher Gruppen und Einzelpersonen in Deutschland, die die Geschichte Deutschlands und der ganzen deutschen Nation, in einem einseitigen, auf die vermeintliche Schuld der eigenen Vorfahren reduziert und danach ihr Verhalten direkt oder indirekt ausrichten.
Umgangssprachlich entwickelte sich aus dem Begriff der Schuldkutur der ,,Schuldkult”.
Der Schuldkult in der BRD bezog sich während seines schleichenden Entstehungsprozesses zunächst nahezu auf die Epoche des Nationalalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges, wurde dann aber bis heute auch zunehmend auf Ereignisse der deutschen Geschichte vor 1933 und teils sogar nach 1945 ausgebaut.
Als ein wesentlicher Entwicklungsschub hin zu der Etablierung einer Schuldkultur war die Rede von Richard von Weizäcker zum 40-Jährigen Ende des Zweiten Weltkrieges (bzw. zumindest der Kapitunation der deutschen Streitkräfte) am 8. Mai 1985. In dieser Rede stellte er zum einen jede Schuld und Verantwortung der Sieger außer Frage und bürdete seinem eigenen Land gleichzeitig die fundamentale Alleinschuld an allem auf, was in der unkritischen Behauptung einer vermeintlichen grundsätzlichen, pauschalen Befreiung der Deutschen durch den Mai 1945 gipfelte. Eine Annahme die sich auf eines Stützte: Auf ungeteilte Schuldgläubigkeit.
Der unheilvolle Erfolg, bzw. Siegeszug der Schuldkultur stützt sich eben so wie bei der eigenen Geschichtsbetrachtung, wie auch bei den Themen EU und Multikulturalismus auf der schlichten aber effiktiven Tatsache, dass man Kritiker, Wissenschaftler mit gegenteiligen Argumenten nicht in den gesellschaftlichen Diskurs einbaut. Sie dürfen ihre zahlreichen fundierten Thesen und Argumente nicht in den großen Zeitungen abdrucken lassen, oder haben nicht die Möglichkeit in politischen ,,Talkshows” zu sprechen. Dadurch ergibt sich sich dauerhaft eine Manipulation des Volkes.
Von dieser Manipulation lebt letztendlich auch der Schuldkult.Der Bruch demokratischer Spielregeln.

Übertragen von Quelle : http://volksbetrugpunktnet.wordpress.com/2013/12/02/schuldkultur-und-nationalmasochismus/

Videoquelle : http://www.youtube.com/watch?v=PHxxr8nGyHs

Hollande-Berater: „Nicht Frankreich, Deutschland ist das kranke Kind Europas“

30 Nov

Jacques Attali im Interview

Freitag, 29.11.2013, 11:00 · von FOCUS-Online-Autor  (Paris)

Armes Deutschland? Der französische Präsidentenberater Jacques Attali hält den starken Nachbarn für das künftige Sorgenkind Europas. Im Interview mit FOCUS Online erklärt Attali, weshalb er den deutschen Aufschwung für einen Erfolg auf tönernen Füßen hält.

Der Ökonom Jacques Attali, einer der einflussreichsten Wirtschaftsexperten Frankreichs und Bestsellerautor (insgesamt mehr als 60 Bücher), beriet bereits die Präsidenten Francois Mitterrand und Nicolas Sarkozy. Nun erstellt er Berichte für Francois Hollande. Im Interview reiht er sich nahtlos ein ins Kartell der Deutschland-Kritiker der letzten Zeit ein, was kein gutes Licht auf die deutsch-französischen Beziehungen wirft.

FOCUS:Die französischen Präsidenten sind ja nie besonders begabt gewesen, langfristig zu denken. Kommen daher nicht die Rekordverschuldung und der Reformstau in Ihrem Land?

Jaques Attali:Mir gefällt diese Art der Fragen nicht. Deutschland ist doch auf so manchem Gebiet weit weniger langfristig aufgestellt als Frankreich. Das zeigt die desaströse demografische Entwicklung Deutschlands.

FOCUS:In Frankreich schrammt das Wachstum derzeit nur knapp an der Rezession vorbei, während es in Deutschland wieder deutlich anzieht.

Attali:Frankreich befindet sich im Gegensatz zu Deutschland in einer guten Situation. Deutschland ist in einigen Punkten das kranke Kind Europas.

FOCUS:Das müssen Sie uns erklären, da doch Deutschland den Euro stabilisiert und in fast allen wirtschaftlichen Kriterien viel besser dasteht als Frankreich.

Attali:Die geringe deutsche Arbeitslosigkeit ist ein Witz, wenn Leute für fünf Euro pro Stunde arbeiten. Das deutsche Bankensystem ist bankrott, weshalb die Regierung auch keine Kontrolle durch eine europäische Instanz will. Deutschland ist ein veraltendes Land mit katastrophalen Grundschulen und sinkender Produktivität, weil die meisten Exportprodukte gerade kopiert werden”.

FOCUS:Was offenbar nichts daran ändert, dass Deutschland noch immer viel bewunderter Exportweltmeister ist.

Attali:Das Land muss heute in einer solch guten Situation sein und sparen, um später halbwegs über die Runden zu kommen. Deutschlands Zukunft wird heikel bei einer solch geringen Geburtenrate.

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Jaques Attali

„Die Umfragewerte für Präsident Hollande spielen keine Rolle“

Präsident  Francois Hollande und sein Berater Jacques Attali

REUTERS : Präsident Francois Hollande und sein Berater Jacques Attali

FOCUS Online:Teilen Sie die Meinung Ihres Präsidenten Francois Hollande, dass die Krise vorbei ist?

Attali:Wir sind noch weit von einem Ende der internationalen Wirtschaftskrise entfernt. Ich glaube sogar, sie wird sich wieder zuspitzen, zu schlecht ist der Zustand der amerikanischen und europäischen Wirtschaft.

FOCUS Online:Monsieur Attali, Sie skizzieren hier ein marodes Deutschland. Doch Kanzlerin Angela Merkel sitzt fest im Sattel und wird vom Volk geachtet. In Ihrem Land dagegen ist die Chefin der Rechtsradikalen, Marine Le Pen, erheblich beliebter als der Staatspräsident. Wie passt das zusammen?

Attali:Die Umfragewerte für Präsident Hollande spielen keine Rolle. Es kann auch ein Zeichen guter Politik sein, nicht beliebt zu sein. Schauen Sie auf Gerhard Schröder und seine guten Reformen. Er wurde dann abgewählt. Hollande hat noch vier Jahre vor sich.

FOCUSOnline:Immerhin finden 40 Prozent der Franzosen Marine Le Pen sympathisch…

Attali:Das ist natürlich ein Problem. Die gesamte Gesellschaft muss auf die einfachen Antworten der Radikalen reagieren: “Ausländer raus. Aus dem Euro raus!”, wird dort skandiert. Es reicht nicht, diesen Gegner zu verteufeln. Man muss sich mit seinen Argumenten auseinandersetzen. Ich vergleiche die heutige französische Situation die Rechtsradikalen betreffend mit Deutschland 1933, kurz bevor die NSDAP gewählt wurde.

FOCUSOnline:Ein drastischer Vergleich. Warum wird Frankreich nicht fertig mit den Rechtsradikalen? Die Rechten haben immerhin seit Jahrzehnten mehr als 15 Prozent bei Wahlen.

Attali:Es gibt eine ähnliche Art von Extremismus auch in Deutschland. Es gibt etwa auch solche Tendenzen in der neuen Partei „Alternative für Deutschland“. Nur dass solche Extremisten wegen der deutschen Geschichte dort kritischer gesehen werden. Die Gefahr jedoch ist ähnlich groß wie in Frankreich. Wenn eine Demokratie sich nicht für langfristiges Wirtschaften interessiert, übernehmen die Extremisten.

Übertragen von Quelle : http://www.focus.de/politik/ausland/jacques-attali-im-interview-hollande-berater-nicht-frankreich-deutschland-ist-das-kranke-kind-europas_id_3441758.html

Keine Zwangsbehandlung für Hartz-IV-Empfänger per Eingliederungsbescheid

24 Okt

Veröffentlicht: 24. Oktober 2013 | Autor:  

Das Jobcenter Schleswig-Flensburg versuchte einen Empfänger von Leistungen nach demSGB II (Hartz IV) per Eingliederungsbescheid unter Sanktionsdrohung dazu zu zwingen, sich psychiatrisch behandeln zu lassen. Dass dies Grundrechte verletzt, meint auch das Sozialgericht Schleswig.

Heute traf hier vorab per Fax die Entscheidung im Eilverfahren gegen den Eingliederungsbescheid ein. (Beschluss SG Schleswig S 16 AS 158-13 ER)

Das Sozialgericht argumentiert darin wie folgt:

Für den Erfolg einer psychiatrischen Behandlung sei Freiwilligkeit ausschlaggebend, weshalb Zwang durch das Jobcenter nicht einmal geeignet sei jemandens Leistungsfähigkeit zu bessern.

Außerdem habe auch wer Hartz 4 bekommt das Recht, selbst zu entscheiden ob bzw. wann er sich ärztlich oder psychiatrisch behandeln lässt. Zwangsbehandlung zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit und damit Verbesserung der Eingliederung in Arbeit sei unverhältnismäßig und damit rechtswidrig.

Sollte das Jobcenter versuchen, Sie dazu zu zwingen, sich ärztlich oder therapeutisch gegen Ihren Willen behandeln zu lassen, so lassen Sie sich nicht darauf ein! Unterschreiben Sie keineEingliederungsvereinbarung und holen Sie sich anwaltliche Hilfe, um gegen einen etwaigen Eingliederungsbescheid (auch genannt: “Die Eingliederungsvereinbarung ersetzender Verwaltungsakt”) außergerichtlich sowie gerichtlich vorzugehen.

Anwaltliche Hilfe steht auch denen zu, die diese sich nicht leisten können. Weitere Informationen dazu, was zu tun ist, wenn Sie zu wenig Geld für den Anwaltsbesuch haben, finden Sie in den Artikeln zu Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe.

Übertragen von Quelle : http://hartz4hamburg.wordpress.com/2013/10/24/keine-zwangsbehandlung-fur-hartz-iv-empfanger-per-eingliederungsbescheid/

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