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Dieser Schattenmann regiert mit vier Billionen Dollar die ganze Welt

14 Jan

Blackrock-Chef Laurence Fink

Dienstag, 14.01.2014, 07:58 · von FOCUS-Online-Redakteur 

Regulierung, Deutsche Bank, WMF, Blackstone, Laurence Fink

Für viele ist er der mächtigste Mann der Welt: Blackstone-Chef Laurence Fink bewegt ein Vermögen von vier Billionen Dollar / Bloomberg

Während die großen Banken im Scheinwerferlicht von Börsenkontrolle und Öffentlichkeit stehen, läuft ein großer Teil des Finanzgeschäfts im Verborgenen. Blackrock-Chef Laurence Fink lässt Unternehmen und Politiker nach seiner Pfeife tanzen – und bringt dabei deutsche Angestellte um den Job.

Laurence Douglas Fink ist der mächtigste Mann der Wall Street, doch nur wenige haben überhaupt von ihm gehört. Seine Freunde und Kollegen nennen ihn „Larry“. Fink hat sich mitten in Manhattan das größte Finanzimperium der Welt als Festung aus Glas und Mamor geschaffen. Der Name seines Unternehmens: Blackrock, der schwarze Fels.

Familie Lutz wohnt im schwäbischen Geislingen. Vater und Sohn arbeiten beide beim Haushaltswarenhersteller WMF . Beide kennen Larry Fink zwar nicht, sind sich aber sicher: Die gierigen Investoren haben „ihr“ WMF kaputt gemacht.

„Alles ist noch schlimmer geworden“

Schwarzer Fels gegen schwäbischen Angestellten – das ist das Ausgangs-Szenario der ARD-Doku „Die Story: „Geld regiert die Welt“. Der Film zeichnet nach, wie im Schatten der Bankenregulierung ein neuer Finanzkoloss heranwuchs, der nicht reguliert und nicht kontrolliert wird. Finanz-Guru Max Otte, der in der Dokumentation zu Wort kommt, sagt: „Nach der Bankenregulierung ist das Geld in die Schattenbanken und Fondsgesellschaften abgewandert.“ Und: „Alles ist noch schlimmer geworden.“ Denn die Öffentlichkeit wiege sich nun in Sicherheit. Wer kennt schon Finanzkonzerne mit den Namen Blackrock oder KKR?

Larry Finks Blackrock ist unvorstellbar groß. Größer als die Deutsche Bank Goldman Sachs oder JP Morgan . Sogar größer als sie alle zusammen. Der Finanzkonzern verwaltet vier Billionen Dollar. In Zahlen: 4.000.000.000.000 – das entspricht dem zehnfachen Haushalt der Bundesrepublik Deutschland. Mit diesem Geld hat sich Finks Imperium in neun deutsche Aktienunternehmen als größter Einzelaktionär eingekauft, darunter BASF ,Daimler ,Lufthansa und dieDeutsche Bank .

Blackrock macht Druck auf Regierungen und Unternehmen

Das Blackrock-System funktioniert so: Der Konzern sammelt überall auf der Welt Geld von Anlegern ein und investiert es auf dem ganzen Globus. Den Investoren wird in einem Image-Film versprochen: „Wir bewältigen Ihre Zukunft und helfen Ihnen beim Vermögensaufbau.“ Doch Ex-Angestellte wissen: Blackrock kann Druck auf Regierungen und Firmen jeder Größe ausüben.Dax -Bosse, die in Deutschland zu den Topverdienern gehören, tanzen bedingungslos nach seiner Pfeife.

Denn Larry Fink ist vernetzt: Er nennt EZB-Chef Mario Draghi seinen Freund und telefoniert regelmäßig mit US-Finanzminister Tim Geithner. Die Inhalte der Gespräche? Natürlich vertraulich.

Regulierung, Deutsche Bank, WMF, Blackstone, Laurence Fink

dpaBarclays hat das Angebot der US-Investmentbank BlackRock angenommen und verkauft ihr ihre Tochter Barclays Global Investors (BGI).

Fink ist die Spinne im Netz der Macht

Und so sitzt Fink wie eine Spinne im Netz der Macht – und spinnt seine Fäden bis nach Deutschland. Über Beteiligungen steuert er Wohnbaugesellschaften, die die Grundstücke nicht mehr renovieren – nur um Großaktionären wie Blackrock satte Gewinne ausschütten zu können. Für die Bewohner ist klar: Blackrock ist ein Blutsauger, dessen Verantwortliche hinter Gitter gehören.

Den Autoren der Doku passt es dann natürlich ins Konzept, dass Blackrock auch über 16 Milliarden Dollar in die Drohnen-Industrie investiert, den Genmais-Giganten Monsanto oder in Firmen, die in Indonesien Regenwald abholzen, um dort Palmöl in Monokulturen zu produzieren.

Arbeitsplätze in der Provinz fallen weg? Man nennt es Globalisierung!

„Geld regiert die Welt“ zeichnet die globalen Geldströme von Manhattan nach Geislingen eindrucksvoll nach, deckt auf , wie die mächtigen Finanzjongleure Politik und Konzerne beeinflussen. Sehr einfach machen es sich die Filmemacher aber, wenn sie Mieter oder Angestellte als Opfer des bösen Finanzkonzerns darstellen.

Die WMF-Mitarbeiter dürfen minutenlang darüber klagen, dass früher alles besser war und jetzt Gabeln und Messer in China statt in Geislingen gefertigt werden. Doch ist das die Schuld von Blackrock? Oder könnte man es auch einfach „Globalisierung“ nennen? Auch Firmen, die nicht von einem Finanzinvestor wie Blackrock kontrolliert werden, haben diesen Weg gewählt.

Larry Fink wird mit den Arbeitern aus Geislingen nie in Kontakt kommen. Er sitzt in seiner Felsenburg in Manhattan und verschiebt vier Billionen Dollar rund um den Globus. Ganz nebenbei ist sein Rat auch bei Kollegen gefragt: Fink handelte als einer der ersten mit Hypotheken-Papieren. Weil nur er weiß, wie toxisch die Kredite letztendlich waren, berät er nun viele Bankhäuser dabei, wie sie die giftigen Papiere am besten loswerden können. Nach außen ganz der freundliche Helfer, lenkt damit Fink von seinen Machenschaften im Schatten ab. Blackrock hat sich sogar mit hohem Rabatt einen Bestand an solchen Wertpapiere zugelegt, als die Banken sie in höchster Not abstoßen mussten.

Übertragen von Quelle :

http://www.focus.de/finanzen/boerse/blackstone-chef-laurence-fink-dieser-schattenmann-regiert-mit-vier-billionen-dollar-die-ganze-welt_id_3538131.html

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Sollte dies tatsächlich der Kopf der Hydra mit Namen “ Neue Weltordnung Ordnung “ sein ???

In diesem Sinne …..

Nun Lobbyist bei Daimler Von Klaeden: Staatsanwalt ermittelt gegen Merkel-Vertrauten

4 Nov
KORRUPTION
Eckart von Klaeden und Angela Merkel: Es ist nicht immer klar, wer in der Politik die Richtung vorgibt. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft. (Foto: dpa)Eckart von Klaeden und Angela Merkel: Es ist nicht immer klar, wer in der Politik die Richtung vorgibt. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft. (Foto: dpa)

Dank Draghi: Luxus-Autos bringen mehr Profit als Kleinwagen für das Volk

26 Okt
AUTOMOBILHERSTELLER
Das billige Geld der Zentralbanken nützt den Herstellern von Luxus-Autos wie Ferrari: Die Banken können ja nicht alles Geld in neue Derivate stecken. (Foto: dpa)Das billige Geld der Zentralbanken nützt den Herstellern von Luxus-Autos wie Ferrari: Die Banken können ja nicht alles Geld in neue Derivate stecken. (Foto: dpa)

Hunderttausenden Deutschen droht ein Rentenschock

15 Sep

Die Betriebsrente ist unsicher. Das zeigt eine Umfrage der „Welt am Sonntag“ unter den 30 führenden Konzernen Deutschlands. Jedes dritte Unternehmen hat seine Zusagen für Mitarbeiter schon reduziert.

Die Zwei-Klassen-Medizin ist in Deutschland schon lange Realität. Jetzt droht auch eine Zwei-Klassen-Rente. Eine besonders herbe Enttäuschung sind die Veränderungen bei der betrieblichen Altersversorgung, die hierzulande für viele zum festen Bestandteil ihrer Ruhestandsplanung geworden sind.

Jüngere Mitarbeiter werden gegenüber Älteren bei der Betriebsrentezunehmend schlechter gestellt, sei es, dass die Leistungen niedriger ausfallen oder dass das Risiko auf sie abgewälzt wird. Die Firmen beschönigen die Schlechterstellung der Jüngeren mit salbungsvollen Worten: „Vergangenes Jahr haben wir ein modernes und zukunftsfähiges System der betrieblichen Altersversorgung für alle neu eintretenden Tarifbeschäftigten eingeführt“, heißt es etwa beiDaimler.

Diese Verschlechterung bestätigt eine Umfrage, welche die „Welt am Sonntag“ unter Deutschlands führenden Unternehmen durchgeführt hat. Alle 25 Unternehmen, die auf die Anfrage antworteten, bieten eine arbeitgeberfinanzierte Betriebsrente an. Die einzige Ausnahme istHeidelbergCement, bei der nur Mitarbeiter in den Genuss einer solchen Betriebsrente kommen, die vor 2005 angefangen haben.

Problematisch ist für die Betriebe die steigende Lebenserwartung ihrer Pensionäre in Verbindung mit einem offenbar dauerhaft niedrigen Zinsniveau an den Kapitalmärkten. Dadurch wächst tendenziell die Lücke zwischen den Pensionszusagen und den dafür angesparten Vermögen zusehends.

Zusagen sind nicht mehr haltbar

Anfang September schreckte die Meldung auf, dass sich die 60.000 Mitarbeiter der Lufthansa auf deutlich niedrigere Betriebsrenten einstellen müssen. Die Rentenkasse der Airline könne nicht mehr ausreichend Rendite erwirtschaften, um einst gemachte Zusagen zu erfüllen. Im kommenden Jahr müsste die Lufthansa nach eigenen Angaben sonst fast eine halbe Milliarde Euro zuschießen. Die Gewerkschaft Ver.di hat dem Konzern inzwischen mit Streik gedroht, sollte es seine Pläne wahrmachen.

Die gute Nachricht aus der Umfrage: Kein anderes der befragten Unternehmen plant ähnlich drastische Einschnitte wie die Kranich-Linie. Die schlechte Nachricht: Viele Unternehmen müssen dies gar nicht tun, weil sie längst still und heimlich „Anpassungen“ vorgenommen haben. Neun der 25 Unternehmen, welche die Umfrage beantwortet haben, sind den Weg bereits gegangenen, den die Lufthansa erst beschreiten will: Sie haben das finanzielle Risiko an ihre Mitarbeiter ausgelagert.

Ein Beispiel ist der Elektrokonzern Siemens: Seit dem Jahr 2003 gilt dort „ein beitragsorientiertes Versorgungssystem“. Die Höhe der Betriebsrente ist im Wesentlichen von den Investmenterträgen auf die eingezahlten Beiträge abhängig. Siemens selbst garantiert nur noch eine Mindestverzinsung, die sich am Garantiezins der Lebensversicherungen orientiert. Dieser Garantiezins lag zuletzt bei 1,75 Prozent. „Mit diesem System haben wir ein zukunftsfähiges und für das Unternehmen kalkulierbares Versorgungssystem geschaffen. Wir haben derzeit keine Veranlassung, am bestehenden System Veränderungen vorzunehmen“, formuliert ein Sprecher der Münchener.

Ähnlich äußert sich Daimler. Die 2012 eingeführte Betriebsrente der Stuttgarter ist kapitalmarktorientiert. Das bedeutet, dass künftigen Pensionären keine festen Bezüge garantiert werden. Die Höhe der Betriebsrente hängt zum guten Teil an den Launen der Kapitalmärkte.

Daimler zahlt die Betriebsrente aus eigener Tasche

Bei Daimler lobt man sich dennoch für die neue Betriebsrente: Denn der Autobauer zahlt sie aus der eigenen Tasche, was keineswegs selbstverständlich ist. „Die Höhe der vom Arbeitgeber finanzierten Versorgungsbeiträge wurde im Vergleich zum Altsystem beibehalten. Zusätzlich bieten wir den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Möglichkeiten zum Aufbau einer Eigenvorsorge durch Entgeltumwandlung.“ Nach Unternehmensangaben enthält die Betriebsrente einen zusätzlichen Schutz bei Erwerbsminderung oder im Todesfall. Die Regelung gilt für alle seither eingetretenen Tarifbeschäftigten.

Der Stahlkonzern ThyssenKrupp überprüft „regelmäßig die Angemessenheit und Wirksamkeit“ der vorhandenen Betriebsrentenzusagen. In diesem Zusammenhang seien beispielsweise erst kürzlich Änderungen im Garantiezins für die Betriebsrente umgesetzt worden. Wenig beruhigend für Mitarbeiter: „Auch zukünftig sind Anpassungen nicht ausgeschlossen.“

Immerhin 16 der 25 Dax-Unternehmen haben die Risiken noch nicht ausgelagert. Ein Beispiel ist die Deutsche Telekom. Der Bonner Konzern will an der bestehenden Regelung festhalten. Unabhängig von der Kapitalmarktentwicklung macht die Telekom feste Zusagen. Dabei hätte sie einige Gründe, die Kürzungen vorzunehmen. Während das Planvermögen (das für die betriebliche Altersversorgung reservierte Vermögen) bei 1,7 Milliarden liegt, betragen die Verpflichtungen knapp neun Milliarden. Der Rest wird über Rückstellungen finanziert. Der Ausfinanzierungsgrad beträgt demnach nicht mal ein Fünftel. Damit ist sie Schlusslicht im Dax. Doch der Konzern hat entschieden, mittelfristig eine Kapitaldeckung von mindestens 50 Prozent zu erzielen.

„Der Aufbau der Kapitaldeckung ist nicht lediglich ein Instrument des Risikomanagements, sondern zugleich ein deutliches Zeichen dafür, dass der Vorstand der Telekom auf Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung bei der Finanzierung der betrieblichen Altersversorgung setzt“, heißt es bei dem Fernmelde-Riesen. Die Telekom ist ein Exempel dafür, wie Firmen die Betriebsrente nutzen, um neue Mitarbeiter zu werben und alte zu binden. Doch die Möglichkeiten engen sich zunehmend ein, wollen die Firmen nicht ihre Finanzen ruinieren.

Übertragen von Quelle : http://www.welt.de/finanzen/altersvorsorge/article120025377/Hunderttausenden-Deutschen-droht-ein-Rentenschock.html

armut-in-deutschland

 

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Werte Familie Regierung und Deutschlandzerstörer. Ihr solltet euch so was von schämen.Mit eurer Politik treibt ihr das deutsche Volk bis auf paar wenige in den absoluten Armutsruin .Aber das ist ja das ,was ihr wollt .Eure heilige Europapolitik ist der absolute Massenkiller aller Identitäten und allem Sozialen,was dieses Jahr je zu bieten hatte.

In diesem Sinne ….

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