Tag Archives: Auch

Grüne und Linkspartei verharmlosen linksextreme Krawalle in Hamburg

23 Dez

Veröffentlicht: 22. Dezember 2013 | Autor: 

Die gewalttätigen Ausschreitungen in Hamburg am gestrigen Sonnabend, den 21. Dezember, haben zu unterschiedlichen Reaktionen bei Vertretern der politischen Parteien geführt.

Über 3000 Polizisten, von denen 120 teils schwer verletzt wurden, standen 4700 Straßenkampf-Linksradikalen gegenüber, die vielfach vermummt waren. Unklar bleibt bislang, weshalb lediglich 19 Personen festgenommen wurden. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) kritisierte einen schweren Mißbrauch des Demonstrationsrechts “durch Tausende militanter Gewalttäter”.PICT0033

Der CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach warnte vor einer Überforderung der Sicherheitskräfte:

“Gegen Rechtsextremismus gibt es zu Recht einen geschlossenen Widerstand in Staat und Gesellschaft. Bei Linksextremisten sprechen wir von ,Aktivisten’ und ,Autonomen’ und versuchen, über Gespräche einen rechtmäßigen Zustand herbeizuführen. Das könnte in dieser Szene als Schwäche des Staates missverstanden werden.”

Auch die Hamburger SPD solidarisierte sich mit den Polizeibeamten. Innensenator Neumann erklärte, Chaoten aus ganz Deutschland und dem Ausland seien massiv gewalttätig geworden und hätten auch nicht davor zurückgeschreckt, unbeteiligte Passanten zu gefährden.

FDP: “Wir erleben in Hamburg regelmäßig linke Gewalt”

Hamburgs FDP-Fraktionvorsitzende Katja Suding erklärte zu den Ausschreitungen der Linksradikalen: “Auf diese Weise wird unser Grundrecht auf Demonstrationsfreiheit ausgehebelt.”  –  Die FDP-Politikerin fügte hinzu: “Wir erleben in Hamburg regelmäßig linke Gewalt. Leider wird sie immer wieder verharmlost, was sich auch in den fehlenden Konzepten des Senats gegen linke Gewalt zeigt.”

Die Fraktion der Grünen in Hamburg lieferte sodann ein Beispiel für diese Verharmlosung: deren innenpolitische Fraktionssprecherin Antje Möller  sah nicht etwa durch die Randalierer, sondern durch den Polizeieinsatz (!) das Demonstrationsrecht für “Tausende, die friedlich demonstrieren wollten”, ausgehebelt.

Ob denn wohl zum “friedlichen” Demonstrieren auch die rechtswidrige Vermummung zählt?

Ähnlich besorgt zeigte sich die Linksfraktion um die geistesverwandte linksradikale Basis:“Ich habe den Eindruck, dass es die politische Absicht war, die Demonstration nicht stattfinden zu lassen”, sagte die innenpolitische Fraktionssprecherin Christiane Schneider. Auch habe sie hinsichtlich der Polizeistrategie ihre Zweifel, “dass eine Wahrung der Verhältnismäßigkeit beabsichtigt war”.

Zitate aus der Tageszeitung DIE WELT online vom heutigen Sonntag (22.12.)

HINWEIS: Diese Pressemeldung der Polizei Hamburg im Vorfeld der Krawalle beweist, daß mit gewalttätigen Ausschreitungen zu rechnen war:

 http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/6337/2626185/pol-hh-131220-3-demonstrative-aktionen-am-letzten-adventssamstag-polizei-richtet-gefahrengebiet-ein

Übertragen von Quelle : http://charismatismus.wordpress.com/2013/12/22/grune-und-linkspartei-verharmlosen-linksextreme-krawalle-in-hamburg/

EU-Bericht enthüllt – Tausende Fälle von Genitalverstümmelung in Deutschland

26 Nov

Montag, 25.11.2013, 23:05

Die Vereinten Nationen versuchen mit einer Resolution, weibliche Gentialverstümmelungen mit Gesetzen und strenger Überwachung zu verhindern

Die Vereinten Nationen versuchen mit einer Resolution, weibliche Gentialverstümmelungen mit Gesetzen und strenger Überwachung zu verhindern  Foto: ©Krümel/Pixelio

In Europa sind etwa 500.000 Frauen von Genitalverstümmelung betroffen. Besonders Migrantinnen leiden unter den schmerzhaften Methoden und werden zu Opfern. Auch in Deutschland gibt es Tausende Fälle.

Genitalverstümmelung an Frauen ist nach Angaben der EU-Kommission auch ein Problem in Europa. In einem am Montag veröffentlichten Bericht geht die Brüsseler Behörde von 500.000 betroffenen Frauen in der EU aus. Nach Zahlen aus dem Jahr 2007 sind es allein in Deutschland 19.000.

Sozialer Druck sorge dafür, dass Mädchen und Frauen auch weiterhin Opfer der blutigen Praxis würden. „Es scheint, dass Tausende in der EU lebende Mädchen von einer Genitalverstümmelung bedroht sein könnten“, heißt es in dem Bericht.

Der Eingriff basiert oft auf altem Brauchtum

Bei der Beschneidung werden die äußeren Genitalien der Frau ohne medizinischen Grund abgeschnitten oder zumindest verletzt. Der Eingriff gilt oft als kultureller oder religiöser Brauch. Um gegen die Praxis vorzugehen, will die EU-Kommission unter anderem Geld aus europäischen Töpfen bereitstellen und Fortbildungen für Angehörige der Gesundheitsberufe entwickeln. Im laufenden Jahr hat die Behörde 2,3 Millionen Euro für Projekte gegen weibliche Genitalverstümmelung bereitgestellt. Sie fordert auch die EU-Staaten zum Handeln auf.

Betroffen sind laut EU-Kommission vor allem Migrantinnen, die während eines Besuchs in ihren Heimatländern beschnitten würden. Die Opfer sind der Weltgesundheitsorganisation zufolge hauptsächlich Mädchen und junge Frauen im Alter bis zu 15 Jahren. Die große Mehrheit lebe in afrikanischen Ländern. Laut Unicef sind weltweit mehr als 125 Millionen Frauen betroffen.

Übertragen von Quelle : http://www.focus.de/gesundheit/news/eu-bericht-enthuellt-genitalbeschneidung-betrifft-eine-halbe-million-frauen_id_3431714.html

Feuerbestattungen immer beliebter – Bestatter setzen auf Produkte aus Totenasche

25 Nov

Samstag, 23.11.2013, 21:45

Immer mehr Menschen lassen sich nach dem Tod verbrennen

Immer mehr Menschen lassen sich nach dem Tod verbrennen

Immer mehr Menschen lassen sich nach dem Tod verbrennen – Feuerbestattungen haben dem Begräbnis längst den Rang abgelaufen. Und die Totenasche eröffnet Bestattern ganz neue Möglichkeiten zum Geldverdienen. Etwa in Form von Schmuck, Bildern oder Bleistiften.

Vergänglicher Schmuck, Bleistifte aus Asche oder Amulette mit Omas Kuchenrezept: Früher trugen Angehörige nach dem Tod eines lieben Menschen als Zeichen ihrer Trauer meist nur schwarze Kleidung – heute gibt es dafür spezielle Angebote.

„Es gibt mittlerweile viele Produkte, die den Erinnerungsaspekt stärker mit der Persönlichkeit des Verstorbenen verknüpfen“, sagt Bestattungsmarkt-Experte Dominic Akyel vom Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln. „Das sind zwar zurzeit noch Nischenprodukte, aber die Nachfrage danach steigt.“

Immer mehr Menschen lassen sich nach dem Tod verbrennen

Neben Bleistiften aus der Asche des Toten böten inzwischen auch Künstler an, daraus Porträts des Verstorbenen zu malen. „Produkte aus Totenasche gibt es allerdings erst, seit die Anzahl der Feuerbestattungen zugenommen hat“, erklärt Akyel.

Mittlerweile werden Tote ebenso häufig verbrannt wie begraben. Nach Einschätzung von Akyel dürfte es aber nicht mehr lange dauern, bis die Feuerbestattungen klar in der Überzahl sind.

Trend zu „mobilen Trauerorten“

Ein weiterer Grund sind ihm zufolge gesellschaftliche Veränderungen: „Die Menschen sind heutzutage deutlich mobiler als noch vor einigen Jahrzehnten. Deshalb gibt es in der deutschen Bestattungskultur einen klaren Trend hin zu flexiblen und mobilen Trauerorten.“

Erkannt hat das auch der Bestattungsunternehmer Michael Vollmer aus Titisee-Neustadt im Schwarzwald. Er bietet nach der Einäscherung des Leichnams gleich das passende „Haus im Himmel“. Hinterbliebene können dieses Holzhäuschen auf Wunsch individuell bemalen lassen und dann die Asche des Verstorbenen darin aufbewahren.

Eigentlich darf Totenasche nicht mit nach Hause genommen werden

In Deutschland ist es streng genommen zwar nicht zulässig, die Asche aus dem Krematorium zu Hause zu lagern – es besteht Bestattungszwang. Nach Angaben von Vollmer sind aber manche Krematorien bereit, einen kleinen Teil der Asche für die Hinterbliebenen zu entnehmen.

„Das ganze Bestattungsgewerbe verändert sich in Richtung Individualität“, erklärt Vollmer, der seit 35 Jahren in der Branche arbeitet. Seit mehr als vier Jahren hat er die Häuser im Angebot, wie er erzählt. Seitdem seien die Verkaufszahlen jährlich um 10 bis 15 Prozent gestiegen.

Spannung zwischen Wirtschaftlichkeit und Moral

Seine Produkte, die je nach Beschaffenheit schon mal mehrere hundert Euro kosten können, wollte er am Samstag auf der Messe „Lebenswende“ in Stuttgart zeigen. Das Branchentreffen befasst sich mit Produkten und Dienstleistungen rund um das Thema Tod und Trauer.

Aber darf man beim Thema Tod überhaupt nach dem Geld fragen? „Im Bestattungsmarkt existiert eine Spannung zwischen wirtschaftlichem Handeln und moralischen Wertvorstellungen“, sagt Akyel. „Weil immer die Frage ,Wie viel ist mir der Tote wert?` mitschwingt, darf man beim Bestattungskauf nicht geizig sein. Deshalb werden Preise nicht mit der gleichen Selbstverständlichkeit verglichen wie in anderen Bereichen.“

„Kaum einer trägt heute noch Schwarz“

Der Gesamtumsatz der Branche hat nach Angaben des Fachmanns aber zugenommen. Zuletzt lagen die Erlöse bei 16 Milliarden Euro – Nischenprodukte wie Vollmers Häuser noch nicht mitgerechnet.

Ähnliche Beobachtungen zur Preisgestaltung hat auch die Geschäftsführerin von ConVela, Stefanie Oeft-Geffarth, gemacht. Sie bietet nach eigenen Angaben Produkte zur „Erinnerungskultur“ an – darunter Trauernadeln zum Anstecken und Amulette. „Es ist die moderne Interpretation des klassischen Trauerflors“, sagt sie. „Kaum einer trägt heute noch Schwarz.“ Im ersten Geschäftsjahr habe sie 5500 Trauernadeln verkauft, im zweiten Jahr sollen es 7000 werden.

Wunsch nach Individualität

„Am Anfang haben wir fünf Euro für die Trauernadel genommen und sie damit unter Wert verkauft“, berichtet Oeft-Geffarth. „Das haben uns die Kunden auch gespiegelt.“ Mit einem vermeintlichen Billigprodukt wollte scheinbar niemand um seine Liebsten trauern. Heute kostet die Nadel fünfmal so viel wie zu Beginn. Auch Diamantringe aus der Asche des Verstorbenen bietet ConVela an.

Bei den Amuletten mache sich indes der Wunsch nach Individualität bemerkbar, erzählt Oeft-Geffarth, deren Unternehmen in Halle (Sachsen-Anhalt) sitzt. Eine Kundin habe in eines etwa das Kuchenrezept ihrer verstorbenen Großmutter gravieren lassen – in deren eigener Handschrift.

Vergängliche Accessoires mit Haaren oder der Asche eines Fotos

Das bestätigt auch Goldschmiedin Ulrike Werkmeister aus Tübingen, die vergänglichen Trauerschmuck verkauft. Egal ob Ringe oder Perlenketten – alles zerfällt im Laufe der Zeit, je nachdem, wie oft es getragen wird. Auch ihre Kunden bestellten die vergänglichen Accessoires häufig mit individuell eingearbeitetem Material: „Das kann die Asche eines Fotos sein, aber auch Haare des Toten.“

Übertragen von Quelle : http://www.focus.de/panorama/welt/kaum-jemand-traegt-noch-schwarz-bestatter-setzen-auf-produkte-aus-totenasche_id_3427421.html

Neue „Pizza-Connection“ Schwarz-Grün gründet Geheimzirkel

23 Nov

Freitag, 22.11.2013, 06:52

Angela Merkel (CDU), Umfrage, Deutschland, Grüne, CSU, CDU

Die Wachsfigur von Kanzlerin Angela Merkel bei Madame Tussauds in Berlin

Bis Weihnachten, so hat es Kanzlerin Merkel versprochen, soll es eine neue Regierung geben. Allerdings zweifeln immer mehr Deutsche am Sinn einer Großen Koalition. Schon bereiten die Grünen einen neuen Geheimzirkel mit der Union vor – als Nachfolger der „Pizza-Connection“.

Laut dem „Deutschlandtrend“ der ARD findet die Große Koalition weniger Anhänger als zuvor. Zwar sprachen sich in der Umfrage 55 Prozent für ein Bündnis aus Union und SPD aus. Anfang Oktober hatte dieser Wert allerdings noch bei 66 Prozent gelegen.

Immerhin 43 Prozent der Befragten sehen demnach eine Neuwahl als Alternative,heißt es bei der ARD. Auch das ein eindeutiger Trend: Im Oktober lag dieser Wert bei 31 Prozent. Auch unter Anhängern der SPD und der Union sehen je vier von zehn eine Neuwahl positiv.

Neue Runde aus 30 Abgeordneten

Union und Grüne wollen derweil in einem vertraulichen Zirkel die erste schwarz-grüne Koalition im Bund ab 2017 vorbereiten. Der CDU-Gesundheitsexperte Jens Spahn und der Grünen-Verteidigungspolitiker Omid Nouripour planen dazu nach Informationen der Tageszeitung „Welt“ eine neue Runde aus etwa 30 Bundestagsabgeordneten von CDU, CSU und Grünen.

Das erste Treffen ist nach Informationen der Zeitung für Januar geplant – um die derzeit laufenden Koalitionsverhandlungen von Union und SPD über eine große Koalition nicht zu gefährden. Im nächsten Jahr soll es etwa sechs Termine hinter verschlossenen Türen geben.

„Es geht ums bessere Kennenlernen“

„Es geht vor allem darum, in einer gewissen Verbindlichkeit wieder den Gesprächsfaden aufzunehmen“, sagte der CDU-Politiker Spahn der „Welt“. „Wir wollen inhaltliche Gemeinsamkeiten ausloten, aber es geht vor allem auch ums bessere Kennenlernen. Wen kann ich anrufen, wenn ich eine verlässliche Absprache treffen will, wer hat welche Empfindlichkeiten.“

Die neue schwarz-grüne Runde soll die so genannte Pizza-Connection ablösen, die Mitte der 90er-Jahre von Politikern aus CDU und Grünen gegründet worden war, zuletzt allerdings eingeschlafen ist. Nach dem Scheitern der offiziellen schwarz-grünen Sondierungsgespräche im Oktober wollen Spahn und Nouripour die Annäherung jetzt weiter vorantreiben.

Nur ein Drittel für Schwarz-Grün

Das Vorgehen ist ihren Angaben zufolge mit den Parteispitzen und Fraktionsführungen abgestimmt. Einen Namen hat die neue Runde noch nicht.Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiterhatte sich am Dienstag sogar offen für Gespräche mit der Union gezeigt, falls die derzeitigen Verhandlungen scheitern. Dem Willen der Deutschen entspräche eine schwarz-grüne Koalition aber offenbar nicht: Im ARD-Trend sprachen sich nur 32 Prozent für ein solches Bündnis aus.

Übertragen von Quelle : http://www.focus.de/politik/deutschland/neue-pizza-connection-deutsche-zweifeln-an-grosser-koalition-schwarz-gruen-gruendet-neuen-geheimzirkel_id_3423619.html

Drogenkonsum im Tierreich Wenn zugedröhnte Kängurus randalieren

20 Nov

Mittwoch, 20.11.2013, 07:09 · von FOCUS-Online-Experte 

Im australischen Bundesstaat Tasmanien schlagen sich Kängurus gerne den Bauch mit Mohnkapseln voll

Im australischen Bundesstaat Tasmanien schlagen sich Kängurus gerne den Bauch mit Mohnkapseln voll

Exzessiver Drogenkonsum im Tierreich ist keine Seltenheit. Kängurus randalieren nach dem Genuss von Opiaten, Braunbären schnüffeln Kerosin und die sonst so genügsamen Rentiere fressen überaus gerne bewusstseinserweiternde Pilze.

Mit Hilfe von Drogen der schnöden Realität zu entfliehen, ist eine Verhaltensweise, die ganz offensichtlich nicht nur bei Menschen verbreitet ist. Auch bei Tieren trifft man weltweit auf Junkies der unterschiedlichsten Couleur.

Kornkreise nach Känguru-Art

Auf dem 5. Kontinent, genauer gesagt im australischen Bundesstaat Tasmanien, sind zum Beispiel zahlreiche Kängurus dem Opiumkonsum verfallen. Eine Erkenntnis, die in erster Linie mit der Tatsache zusammenhängt, dass der australische Bundesstaat Tasmanien der weltweit größte Produzent von legal angebautem Schlafmohn für pharmazeutische Produkte ist. Will heißen: In Tasmanien gibt es riesige Schlafmohnfelder. Und die reifen Mohnkapseln, die eben Opiate, wie zum Beispiel Morphin und Codein enthalten, ziehen einige Kängurus offensichtlich geradezu magisch an. Die Beuteltiere brechen nämlich ständig in die umzäunten Mohnfelder ein, um sich anschließend den Bauch mit Mohnkapseln vollzuschlagen.

Ein Genuss mit ungeahnten Folgen: Die Kängurus sind nämlich nach dem Mohnkonsum derart high, dass sie oft wie verrückt im Kreis umherhüpfen und dabei mit ihren großen Füßen die Mohnfelder zertrampeln. Durch das Gehoppel unter Drogeneinfluss entstehen dann so eine Art „Kornkreise auf Känguru-Art“. Für die Schlafmohnproduzenten stellen die außer Rand und Band geratenen Kängurus ein schwerwiegendes Problem dar, denn mit ihren unkontrollierten Hüpforgien zerstören die großen Beutler oftmals einen erheblichen Teil der Ernte.

Rentiere lieben Magic Mushrooms

Auf der nördlichen Erdhalbkugel gehen tierische Drogenkonsumenten dagegen ganz andere Wege. Rentiere setzen zum Beispiel bereits seit vielen Jahrhunderten auf den Verzehr von „magic mushrooms“, genauer gesagt aufden Verzehr von Fliegenpilzen.

Deren Inhaltstoffe rufen nach dem Verzehr bekanntermaßen ähnliche Halluzinationen, wie zum Beispiel LSD hervor. Gerade im Winter sind Rentiere in Skandinavien offensichtlich so scharf auf einen ordentlichen Pilzrausch, dass sie in dieser Jahreszeit Fliegenpilze sogar gezielt unter der Schneedecke ausgraben. Die Wirkung des Pilzkonsums auf die Vierbeiner ist dabei stets die gleiche: Die Rentiere haben einen unsicheren Tritt, schwanken hin und her, und geben seltsame Geräusche von sich. Bei einigen Vertretern wurde auch eine Art permanentes „Headbanging“ festgestellt.

Braunbären als Kerosinschnüffler

Etliche tausend Kilometer weiter östlich, im auf der russischen Halbinsel Kamschatka gelegen Kronozkij – Naturreservat bestand bis vor kurzem ebenfalls ein tierisches Drogeneldorado. Dort hatten nämlich einige Braunbären herausgefunden, dass man sich durch gezielte Kerosinschnüffelei in einen äußerst angenehmen Trancezustand versetzen kann. Dummerweise hatten ausgerechnet die Wildhüter, die für den Schutz dieses riesigen Naturschutzgebiets verantwortlich sind, die Kerosinfässer, die sie zum Betanken ihrer Hubschrauber benötigt haben, unbeaufsichtigt in der Taiga umher stehen lassen. Und da sind die Petze offensichtlich auf den Geschmack gekommen und schnüffelten verzückt an den Fässern mit Flugbenzin, um sich in rauschartige Zustände zu versetzen.

Der Kerosinkonsum vermittelte den Drogenbären zunächst wohl das Gefühl einer Art angenehmer Schwerelosigkeit, wonach sich die Petze zunächst ganz friedlich eine Kuhle gruben, sich auf den Rücken legten und dann ganz dezent ihren Rausch ausschliefen. Da Kerosin allerdings im dringenden Verdacht steht, krebserregend zu sein und von der EU als „gesundheitsschädlich“ eingestuft wird, hat man jedoch mittlerweile die Kerosinfässer „bärensicher“ untergebracht.
Mario Ludwig ist einer der bekanntesten Tierbuchautoren Deutschlands.20 Bücher, in denen er sich unterhaltsam und humorvoll mit den Phänomenen der Natur auseinandersetzthat der promovierte Biologe bisher veröffentlicht. Mit seinen„Unglaublichen Geschichten aus dem Tierreich“ landete er in den deutschen Bestsellerlisten. Mario Ludwig gibt es übrigens auch zu hören: Wöchentlich stellt er in seiner eigenen Sendung „Das Tiergespräch“ im Deutschlandradio neue Erkenntnisse aus der Wissenschaft vor – nur aufregend und außergewöhnlich sollten sie sein. Der begeisterte Bergsteiger wohnt zusammen mit seiner Frau und seinen beiden Katzen in Karlsruhe.

Übertragen von Quelle : http://www.focus.de/wissen/mensch/gastkolumnen/ludwig/drogenkonsum-im-tierreich-wenn-zugedroehnte-kaengurus-randalieren_aid_1154858.html

KOALITIONSGESPRÄCHE Asylbewerber sollen in Deutschland mehr Rechte bekommen

15 Nov

Asylbewerber sollen in Deutschland mehr Rechte bekommen

Flüchtlinge protestieren am Brandenburger Tor für eine lockerere Asylpolitik in Deutschland.

Berlin.   Union und SPD wollen die Lage von Asylbewerbern in Deutschland deutlich verbessern. Die Residenzpflicht könnte gelockert werden. Auch sollen die Betroffenen künftig nach sechs Monaten arbeiten dürfen. Zudem könnte das lange Warten bald ein Ende haben.

Union und SPD haben sich bei ihren Koalitionsverhandlungen auf weitreichende Verbesserungen für Asylbewerber und Flüchtlinge geeinigt. Die umstrittene Residenzpflicht für Asylbewerber soll künftig generell für das Bundesland gelten, wie die Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch aus Koalitionskreisen erfuhr.

Asylbewerber sollen in Deutschland mehr Rechte bekommen | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/politik/asylbewerber-sollen-in-deutschland-mehr-rechte-bekommen-id8663977.html#plx398380531

gefunden auf Quelle : http://www.derwesten.de

Warum sich die Deutschen selbst nicht mögen

15 Nov

Kölner Psychologen haben das Nationalgefühl der Deutschen untersucht. Ein Ergebnis: Unsere Nachbarn mögen uns lieber als wir uns selbst, denn wir sind höchst selbstkritisch. Von Maria Braun

Frauen Fussball WM 2011 in Deutschland

Frauenfußball-WM 2011: Deutsch sein kann doch so schön sein

Im Revier ist man stolz auf seine Heimat. Jeder zweite Bürger gibt an, sich stark mit dem Ruhrgebiet verbunden zu fühlen. Auch in Köln ist man gerne Lokalpatriot. Bei jedem Heimspiel im Müngersdorfer Stadionempfängt der Stadionsprecher alle Kölner und ihre Gäste mit dem Satz: „Willkommen in der schönsten Stadt Deutschlands“.

Doch mit dem Deutschsein tut man sich hierzulande schwer. „Im Vergleich mit anderen Ländern ist die nationale Identität in Deutschland am schwächsten. Das hat nicht nur unsere Studie gezeigt, auch bei anderen Untersuchungen ist Deutschland immer das Schlusslicht“, sagt Ulrich Schmidt-Denter, Professor für Psychologie an der Universität zu Köln.

Er hat das Deutschsein genau untersucht und wollte nicht nur herausfinden, wie wir uns selbst sehen, sondern auch, wie unsere Nachbarländer Dänemark, Polen, Tschechien, Österreich, die Schweiz, Frankreich, Belgien, Luxemburg und die Niederlande über uns denken.

Zehn Jahre Forschung

Insgesamt 6122 Jugendliche und ihre Eltern wurden von Schmidt-Denter und seinem Team befragt. Und das nahm viel Zeit in Anspruch. Zehn Jahre dauerte es, all die Menschen zu interviewen, ihre Antworten auszuwerten und eine Analyse zu schreiben. Doch jetzt liegen die Ergebnisse vor.

Die Deutschen sind fremdenfreundlich und sehr selbstkritisch. In keinem anderen Land finden fremdenfreundliche Statements so viel Zustimmung wie in Deutschland. Europaweit belegt das Land einen unangefochtenen Spitzenplatz. Gleichzeitig mögen sich die Deutschen nicht besonders gerne. Im Falle einer Wiedergeburt würden sie gerne als Spanier, Brite oder Amerikaner auf die Erde kommen.

Ein 18-jähriger Deutscher sagte zum Beispiel: „Ich glaube, ich wäre gerne Brite. Mich fasziniert das Nationalgefühl, was die Briten haben, ich find das oft ulkig, aber auch echt interessant.“

Während unsere Nachbarn in den Fragebögen ganz selbstbewusst ankreuzten „Ich finde mein eigenes Land sehr sympathisch“, wie es die Schweizer, Franzosen und Polen taten, so stimmten viele Deutsche der Aussage zu „Ausländer haben viele positive Eigenschaften, die uns Deutschen fehlen“.

 

Positiver Effekt der Fußball-WM 2006

Doch diese etwas traurige Haltung der Deutschen sich selbst gegenüber war in den zehn Jahren der Untersuchung nicht beständig. Denn als glücklicher Zufall fiel die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in den Forschungszeitraum und das globale Sportfest eignete sich für die Psychologen hervorragend als Gegenstand der Untersuchung zur „nationalen Identität“.

Schmidt-Denter und sein Team hatten bereits vor der Weltmeisterschaft einen Großteil der Befragungen in Deutschland und den Nachbarstaaten abgeschlossen und stellten ein Jahr nach dem Fußball-Ereignis einer vergleichbaren Gruppe dieselben Fragen.

Der Effekt der Weltmeisterschaft ließ sich eindeutig feststellen: „Das Großereignis hat Deutsche und Ausländer zusammengeführt“, sagt Schmidt-Denter. „Es hat auf der einen Seite den Nationalstolz der Deutschen gestärkt und zudem ihre Toleranz und Fremdenfreundlichkeit vergrößert. Viele denken ja, dass das eine das andere ausschließt, aber das Gegenteil war hier der Fall.“

Patriotismus tue gut, weil es die eigene Identität stärke und Selbstsicherheit vermittle. So könne man auch Fremden gegenüber offener sein.

Wenn du weiterlesen möchtest,folgen dem Link :

http://www.welt.de/politik/deutschland/article13813483/Warum-sich-die-Deutschen-selbst-nicht-moegen.html

Übertragen von derselben Quelle ,siehe Link :

%d Bloggern gefällt das: