Tag Archives: ARmut

Für Rentner wird es eng

5 Jul
Im Vergleich zum Vormonat sinkt die Zahl der zuzahlungsbefreiten Medikamente ab 1. Juli um mehr als ein Drittel. (Foto: dpa)

Im Vergleich zum Vormonat sinkt die Zahl der zuzahlungsbefreiten Medikamente ab 1. Juli um mehr als ein Drittel. (Foto: dpa)

Bis zu zehn Euro mehr pro Packung

Neue Zuzahlungen bei Medikamenten: Für Rentner wird es eng

Die neuen Zuzahlungen bei Medikamenten werden zu einer schweren finanziellen Belastung für Rentner. Der Vorstand des paritätischen Wohlstandsverbandes sieht große Probleme für ältere Menschen, die an mehreren Krankheiten leiden.

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Wieder einmal wird klar , wer hier nur den Profit in den Augen hat und wer sich die Taschen füllt.Das Abmelken der Bevölkerung geht in die nächste Runde und es ist eine absolute Sauerei.Unsere Rentner haben genug für dieses Land getan und anstatt sowas zu honorieren,werden unsere Rentner immer weiter geschröpft.Bereits jetzt können die wenigsten von ihrer Rente leben,müssen aufstocken oder müssen zur Tafel gehen.Ich frage mich nur, wie respektlos und würdelos dieser Staat mit seinen Rentnern noch umgehen will.Es wird Zeit,das die Menschen da draußen wach werden.Denn wer soll für das Recht unserer Rentner kämpfen,wenn nicht wir ????
In diesem Sinne ….

Ausnahmen vom Mindestlohn würden zwei Millionen Menschen treffen

27 Jan

mindestlohn ausnahmen zwei Millionen

sk  |  Veröffentlicht: 27/01/2014 10:27 CET

Derzeit verdienen etwa fünf Millionen Beschäftigte in Deutschland weniger als den geplanten Mindeststundenlohn von 8,50 Euro pro Stunde. Nach einer neuen Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung könnten es künftig immer noch zwei Millionen sein – wenn die Regierung all die Ausnahmen billigt, die derzeit diskutiert werden.

grafik1

Praktikanten und Auszubildende sind in den zwei Millionen noch nicht mitgerechnet. „Gälte der Mindestlohn nicht für Minijobber, Rentner, Schüler, Studenten und hinzuverdienende Arbeitslose, gingen 2 Millionen oder 37 Prozent der Geringverdiener leer aus“, heißt es in der Analyse. Ohne Ausnahmen für geringfügig Beschäftigte wäre es immer noch fast ein Viertel.

Ausnahmen in wenigen Branchen

Die Regelung wäre dann löchrig wie ein „Schweizer Käse“, heißt es beim WSI. Die Stiftung warnt vor „problematischen Verdrängungseffekten auf dem Arbeitsmarkt“, wenn Beschäftigte mit Mindestlohn durch solche ohne Mindestlohn ersetzt würden.

grafik2

Die Ausnahmen würden sich der Studie zufolge auf wenige Branchen konzentrieren: „Knapp 56 Prozent aller Minijobber und 52 Prozent aller erwerbstätigen Rentner, Schüler und Studenten mit Stundenlöhnen unter 8,50 Euro arbeiten entweder im Gastgewerbe, dem Einzelhandel, den unternehmensnahen Dienstleistungen oder den ’sonstigen Dienstleistungen‘ wie beispielsweise Wäschereien oder das Friseurgewerbe“, teilt das WSI mit.

Übertragen von Quelle :

http://www.huffingtonpost.de/2014/01/27/mindestlohn-ausnahmen-zwei-millionen_n_4672154.html?ref=topbar

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“ Vor der Wahl ist nicht nach der Wahl “ – Im Endeffekt ist diese Mindestlohndebatte genauso eine leere Luftblase ,wie viele andere die unsere Politiker ausbrüten.Entweder gilt der Mindestlohn für alle oder für keinen.Denn im Endeffekt nützt es unseren Mitmenschen nicht im geringsten.Da keiner im Endeffekt mehr im Portemonnaie hat.Letzten Endes geht es unseren Politikern wie Frau Merkel nicht um uns .Wichtig für solche Leute ist nur eins,nämlich das die Lobby keine Einbußen einfährt.Die Reichen werden reicher und der Rest der Bevölkerung wird immer weiter politisch gewollt in die Armut getrieben.

In diesem Sinne ….

Bringt Zuwanderung mehr Wohlstand?

30 Dez

EU: Rumänen und Bulgaren helfen Deutschland

Montag, 30.12.2013, 08:09

Die Armutsmigranten aus Rumänien und Bulgarien werden unterschiedlich betrachtet

Die Armutsmigranten aus Rumänien und Bulgarien werden unterschiedlich betrachtet / dpa

Die CSU pocht auf schärfere Regeln für Armutsmigranten aus Rumänien und Bulgarien. Das Bundesarbeitsministerium hingegen sieht keine Bedrohung für den deutschen Arbeitsmarkt, die EU-Kommission rechnet sogar mit mehr Wohlstand.

Das Bundesarbeitsministerium sieht nach einem Zeitungsbericht keine sonderlichen Risiken durch die Öffnung des Arbeitsmarktes für Bulgaren und Rumänen im Januar. Nach den Erfahrungen der Öffnung für Polen und weitere mittel- und osteuropäische EU-Bürger 2011 seien keine erheblichen Auswirkungen auf dem Arbeitsmarkt zu erwarten, heißt es in einer Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion, die der „Süddeutschen Zeitung“ vom Montag vorliegt.

Bringt Zuwanderung mehr Wohlstand?

Der zuständige EU-Sozialkommissar Laszlo Andor erwartet von der Öffnung gar mehr Wohlstand für Deutschland. „Die Aufhebung der bisherigen Beschränkungen für Arbeitnehmer aus Rumänien und Bulgarien wird nicht zu ernsthaften Störungen oder gar Schocks in der deutschen Wirtschaft oder sonst wo in Europa führen“, sagte er der Zeitung „Die Welt“. „Der Zuzug von rumänischen und bulgarischen Arbeitnehmern wird im Gegenteil bemerkenswert positive wirtschaftliche Auswirkungen haben und zu Wohlfahrtsgewinnen in Deutschland führen.“ Als Grund nannte Andor, die neuen Migranten würden dazu beitragen, den Arbeitskräftemangel in einigen Branchen zu beseitigen.

Die Wiener Zeitung „Die Presse“ kritisierte die abwartende Haltung der EU-Kommission: „Es ist dies die in Zeiten der Krise verstärkte Angst vor einem Jobverlust durch die größere Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt und davor, vom ohnehin kleinen Kuchen künftig ein noch schmäleres Stück zu bekommen. Ohne Aufklärungsarbeit und klare Regeln schafft diese Angst jede Menge Platz für Populismus – was wohl keineswegs im Sinn der Kommission sein kann. Mit ihrem Handeln erreicht die Behörde nun aber das Gegenteil des gewünschten Effekts. (…) Ein erster Schritt in die richtige Richtung wäre es daher, das Vorhandensein eines Problems überhaupt einmal einzugestehen und Aufklärung zu leisten.“

Die CSU hatte am Wochenende eine heftige Debatte über das Thema ausgelöst, weil bekanntgeworden war, dass sie auf ihrer Klausur Anfang Januar einen schärferen Kurs gegen Armutszuwanderer aus EU-Staaten beschließen will. Anlass sind Befürchtungen, die von Januar an geltende Arbeitnehmerfreizügigkeit für Rumänen und Bulgaren könnte zu einem verstärkten Zuzug aus diesen Ländern führen. Die CSU will ihnen der Zugang zum deutschen Sozialsystem erschweren, wie aus der Beschlussvorlage für ihre Klausur hervorgeht.

Übertragen von Quelle : http://www.focus.de/politik/deutschland/armutszuwanderung-csu-kritik-gefahr-wohlstand-armutszuwanderung-rumaenien-bulgarien-doch-keine-gefahr-bundesarbeitsministerium-2_id_3509360.html

Video

Weihnachtsmann Wenn es Dich wirklich gibt Dann Bitte ich Dich

1 Dez

Veröffentlicht am 30.11.2013
Weihnachtsmann — Wenn es Dich wirklich gibt, dann bitte ich Dich
Nun ist es nicht mehr lange hin, für das Fest der „Liebe und Besinnung“. Es ist aber auch eine Zeit, wo für Millionen Familien und einsame Menschen keine große Freude auf das Fest aufkommen wird. Das Video widme ich all diesen Familien und Menschen, welche an den Rand der Gesellschaft gedrängt wurden, welche im Schatten auf dieser „ach so heilen Welt“ leben müssen. Ich weiß, dass es ihnen nicht viel nützen wird. Vielleicht hilft es ihnen aber, wenn sie wissen, dass es auch Menschen gibt, welche an die Vergessenen und Verstoßenen der Gesellschaft denken und das Schicksal eines jeden Menschen eben nicht egal ist.

Videoquelle : http://www.youtube.com/watch?v=zvostUPw7lg

weitere Fundstellen : http://volksbetrugpunktnet.wordpress.com/2013/12/01/weihnachtsmann-wenn-es-dich-wirklich-gibt-dann-bitte-ich-dich/

Einen wunderschönen ersten Advent wünsche ich allen meinen treuen Gefährten meines Blogs und allen Lesern

In diesem Sinne …

Jeder zehnte Hauptverdiener ist von Armut bedroht

26 Nov

Phänomen „Working Poor“

Montag, 25.11.2013, 15:17

Jeder zehnte Hauptverdiener in Deutschland ist von Armut bedroht

Arm trotz Arbeit – das Phänomen betrifft nicht nur Leiharbeiter oder Teilzeitbeschäftigte, sondern oft auch die, die eine Familie ernähren müssen. Jeder zehnte Hauptverdiener in Deutschland ist von Armut bedroht – besonders, wenn er in bestimmten Branchen arbeitet.

In Deutschlands Familien ist knapp jeder zehnte Hauptverdiener trotz Vollzeitjob von Armut bedroht. Am meisten betroffen sind Beschäftigte im Gastgewerbe. Dort ist rund jeder dritte Familienernährer armutsgefährdet, wie eine jüngst veröffentlichte Untersuchung der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung zeigt. Weit überdurchschnittlich betroffen seien auch Beschäftigte im Bereich Kunst, Unterhaltung und Erholung sowie in Heimen und im Sozialwesen, wo jeder fünfte Hauptverdiener unter der Armutsgefährdungsschwelle liegt.

Am Bau sind gut acht Prozent und im Handel 12,5 Prozent armutsgefährdet. In der Energieversorgung, bei Banken und Versicherungen, in der öffentlichen Verwaltung, der chemischen Industrie oder im Fahrzeug- und Maschinenbau betrifft dies dagegen weniger als drei Prozent, wie die Analyse des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung ergab.

Nicht nur Leiharbeiter tragen ein hohes Armutsrisiko

In den vergangen Jahren sei in Deutschland die Quote der sogenannten „Working Poor“ – der Arbeitsarmut – deutlich gewachsen. Zwar tragen atypisch Beschäftigte wie Leiharbeiter ein besonders hohes Armutsrisiko, allerdings stehen sie damit keineswegs alleine da. „Die Zahlen legen nahe, dass Arbeitsarmut auch unter Familienernährern und ihren Familien ein Problem ist“, erklärte WSI-Forscher Eric Seils. Und dies in einigen Branchen auch trotz Löhnen von mehr als 8,50 Euro.

Als armutsgefährdet gelten laut Definition Beschäftigte und ihre Familien, wenn ihnen weniger als 60 Prozent des mittleren bedarfsgewichteten Nettoeinkommens zur Verfügung steht. Bei der Berechnung wird dabei auch berücksichtigt, wie groß der Haushalt ist und wie alt die einzelnen Familienmitglieder sind.

Forscher plädieren für Mindestlohn

Die Forscher sehen einen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn, wie er derzeit auch in den Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD diskutiert wird, als wichtigen Schritt in die richtige Richtung. Ein Mindestlohn allein könne aber das Problem der Arbeitsarmut nicht lösen. Notwendig sind laut Seils darüber hinaus Reallohnsteigerungen im unteren Lohnsegment.

Union und SPD sind sich grundsätzlich einig, dass es einen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn geben soll. Die wichtigste Frage, wann und in welcher Höhe er eingeführt wird, war aber bislang offen.

Übertragen von Quelle :http://www.focus.de/finanzen/news/arbeitsmarkt/working-poor-seine-familie-zu-ernaehren-macht-jeden-zehnten-arm_id_3430764.html

Zahl der Sanktionen gesunken Debatte: Jobcenter sollen mehr Hartz-IV-Strafen verhängen

14 Nov

Mittwoch, 06.11.2013, 15:41

ALG II, Arbeitslosigkeit, Bundesagentur für Arbeit, Hartz IV, Jobcenter, Sanktionen, Strafen

Die Arbeitsagentur will härtere Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger      dpa / Hendrik Schmidt/ Symbol

Die Zahl der Strafen gegen Hartz-IV-Empfänger ist im ersten Halbjahr 2013 deutlich gesunken. Während ein interner Bericht der Bundesagentur für Arbeit offenbar auf konsequentere Umsetzung von Strafen drängt, widersprach eine Sprecherin.
Die Zahl der verhängten Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger ist deutlich zurückgegangen: In der ersten Jahreshälfte verhängte die Bundesagentur für Arbeit (BA) 486 191 Sanktionen gegen Empfänger von Arbeitslosengeld II, wie die „Bild“ am Mittwoch unter Berufung auf einen Bericht der internen Revision der BA berichtet. Dies seien rund 35 000 weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Zahlen bestätigte eine BA-Sprecherin in Nürnberg.Danach wurde jedem betroffenen Hartz-IV-Empfänger im Durchschnitt die Leistung um 108,67 Euro gekürzt. Die Zahl der erwerbsfähigen Hartz-IV-Bezieher liegt bei etwa 4,5 Millionen. Die Sanktionen werden in 70 Prozent der Fälle wegen „Meldeversäumnissen“ verhängt, sagte die Sprecherin.

„Drohkulissen“ helfen nicht

Sie widersprach der Darstellung, die BA dringe auf konsequentere Umsetzung von Strafen . Die Prüfung und Verfolgung von Sanktionssachverhalten seien „überwiegend nicht nachvollziehbar“, hatte „Bild“ zuvor aus dem Bericht zitiert. Dem Grundsatz „Fördern und Fordern“ werde von den Mitarbeitern in den Jobcentern „nicht ausreichend Rechnung getragen“.

Demgegenüber sagte die BA-Sprecherin nun: „Wir dringen darauf, dass die Kollegen in den Jobcentern mit dem Instrument der Sanktion richtig und mit Augenmaß umgehen.“ Es gehe darum, mit den Betroffenen „zusammenzuarbeiten und sie mitzunehmen“. Das gelinge nur in einem partnerschaftlichen Vertrauensverhältnis. „Drohkulissen helfen uns nicht weiter.“

Laut einem Bericht der internen BA-Revision kam es in 200 überprüften Fällen zu elf Sanktionen – es hätte aber nach Ansicht der Kontrolleure 26 Strafen geben müssen. Die Prüfung und Verfolgung sei in diesen Fällen unzureichend gewesen, räumte die Sprecherin ein.

Stiftung Warentest Altersarmut-Alarm! Fast alle Riester-Renten fallen durch

13 Nov

Dienstag, 12.11.2013, 16:52

Rentnerpaar im Grünen

Rentnerpaar im Grünen

Die Renten in Deutschland schrumpfen. Ohneprivate Vorsorgedroht Altersarmut. „Finanztest“ hat die aktuellen Angebote für Riester-Renten unter die Lupe genommen – mit erschreckendem Ergebnis.
Immer deutlicher zeigt sich: Die staatliche Rente allein garantiert kein sorgenfreies Leben mehr im Alter. Laut einem Bericht der „Bild“-Zeitung hatten Männer, die 2012 in Rente gingen, im Durchschnitt nur noch 29,6 (Ostdeutschland: 38,1) Versicherungsjahre auf dem Rentenkonto. Das seien durchschnittlich 3,7 Jahre (Ost: 3 Jahre) weniger als im Jahr davor. Frauen hatten demnach sogar nur 18 (Ost: 34,5) Versicherungsjahre auf dem Rentenkonto – das sind 1,6 Jahre respektive 3,9 Jahre weniger als noch im Jahr zuvor. Der Gründe dafür sind oft Arbeitslosigkeit und längere Berufsausbildungszeiten.Doch nicht nur die Zahl der Beitragsjahre sinkt. Auch die Ansprüche, die Arbeitnehmer in diesen Jahren erwerben, gehen zurück. Denn sie bemessen sich an den Einzahlungen der Beschäftigten – und damit an deren Bezügen. Obendrauf kommt noch, dass das allgemeine Rentenniveau in den kommenden Jahren wegen des demografischen Wandels zurückgehen dürfte. Wenn immer weniger Beitragszahler immer mehr Rentner versorgen müssen, reichten die Einnahmen der Rentenkasse sonst nicht mehr aus.

Nur fünfmal „gut“

Wer im Alter keine Geldsorgen haben will, muss also selber vorsorgen.In der aktuellen Ausgabe von „Finanztest“ haben die Experten der Stiftung Warentest Riester-Rentenversicherungen unter die Lupe genommen. Ihr Fazit: Es gibt empfehlenswerte Tarife – aber sie sind selten.

Nur fünf von 42 Angeboten bewerteten die Tester mit der Note „gut“. Gleich siebenmal gab es die Note „ausreichend“.

Weitere Erkenntnis: Die Riester-Rente lohnt sich nur, wenn man die staatlichen Zulagen mit einrechnet.

Am besten schnitt die Riester-Rente von Huk24 ab. Das Angebot überzeugte die Tester mit einer hohen Rentenzusage, niedrigen Kosten und einem guten Anlageerfolg in den vergangenen drei Jahren. Ebenfalls ein „gut“ erhielten die Alte Leipziger („Fiskal“), zweimal die Hannoversche („Riester-Rente-Plus“, „HL Garantie“) und HanseMerkur („Riester Care“). Am schlechtesten kamen die Angebote von Barmenia und Württembergische weg. Grundlage der Bewertung war der Musterfall eines 37-jährigen Modellkunden ohne Kinder.
Das Hauptaugenmerk legten die Tester auf zwei Bereiche:1) Rentenzusage und Kosten

In dieser Kategorie begutachtete die Stiftung Warentest, wie hoch die garantierte Mindestrente der einzelnen Anbieter ist. Die Bandbreite ist groß: Je nach Anbieter betrug die zugesagte Rente aus Eigenbeiträgen zwischen 119 und 145 Euro.

2) Anlageerfolg
Die garantierte Rente macht nur einen Teil der späteren Zahlung aus. Hinzu kommen die Überschüsse, die ein Versicherer mit dem Kundengeld erwirtschaftet. Deshalb werteten die Experten auch den Anlageerfolg der Unternehmen in den vergangenen drei Jahren aus. Hier schnitt vor allem die Alte Leipziger gut ab.

Generell stellten die Tester fest, dass die Riester-Rente in den vergangenen Jahren erheblich an Attraktivität eingebüßt hat. Das liegt zum einen daran, dass der Garantiezins deutlich sank. 2002 lag er noch bei 3,25 Prozent. Mittlerweile sind es nur noch 1,75 Prozent. Außerdem führten die Versicherer im Jahr 2005 neue Sterbetafeln ein, in denen sie eine längere Lebenserwartung unterstellen. Entsprechend länger müssen die angesparten Guthaben für die Rentenzahlungen ausreichen, was die Monatsrente drückt. Auch die Unisex-Tarife knabbern an der Rendite. Sie führten dazu, dass die Rente für Männer bei gleichem Beitrag erheblich sinkt, die Rentenzusagen für die Frauen stiegen dagegen geringfügig an.

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