Türkische Gemeinde fordert gesetzlichen muslimischen Feiertag in Deutschland

26 Jan

tof/dpa  |  Veröffentlicht: 25/01/2014 13:13 CET

muslimischer feiertag deutschland

BERLIN – Die Türkische Gemeinde in Deutschland wünscht sich die Einführung eines gesetzlichen muslimischen Feiertags. „Das wäre ein wichtiges Signal an die muslimische Bevölkerung“, sagte der Bundesvorsitzende Kenan Kolat der Nachrichtenagentur dpa in Berlin. Als Beispiel nannte er das Opferfest, eines der wichtigsten islamischen Feste. Über solche gesellschaftlichen Themen solle eine künftige Islamkonferenz beraten, sagte Kolat mit Blick auf die Neuausrichtung der Runde. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) will am Montag mit Vertretern muslimischer Verbände über die Zukunft der Islamkonferenz sprechen.

Wolfgang Schäuble (CDU), damals Bundesinnenminister, hatte die Deutsche Islamkonferenz 2006 ins Leben gerufen, um den Austausch zwischen Staat und Muslimen zu verbessern. Kritiker bemängelten jedoch, die Runde habe nach Fortschritten in der Anfangsphase auf der Stelle getreten.

Hinzu kam der Vorwurf, Sicherheitsthemen seien zu sehr in den Vordergrund gerückt. Bei der jüngsten Konferenz 2013 mit de Maizières Amtsvorgänger Hans-Peter Friedrich (CSU) hatten sich muslimische Verbände darüber verärgert gezeigt und beklagt, im bisherigen Format habe die Runde keinen Sinn mehr.

Reform der Islamkonferenz

De Maizière hat nun angekündigt, die Islamkonferenz nicht in alter Form fortzuführen, sondern mit den muslimischen Verbänden über die Zukunft der Runde und mögliche Themen reden. Geplant ist dazu am Montag ein Treffen mit sieben Organisationen – darunter die Türkische Gemeinde, der türkisch-islamische Dachverband Ditib, die Alevitische Gemeinde Deutschland und der Verband der Islamischen Kulturzentren.

Kolat begrüßte den Schritt. „Dass der Minister den Dialog sucht, ist wichtig.“ Mit Friedrich habe es keinen offenen Dialog gegeben. Der CSU-Politiker habe vieles unter Sicherheitsgesichtspunkten bereden wollen. Dabei müssten gesellschaftliche Fragen und das Leben der Muslime in Deutschland bei der Runde im Vordergrund stehen.

Als weiteres Thema für die künftige Islamkonferenz nannte Kolat den Einsatz muslimischer Seelsorger bei der Bundeswehr, in Gefängnissen, Krankenhäusern und Pflegeheimen. Ähnliches hatte auch der Zentralrat der Muslime gefordert. Kolat sagte, in diesen Einrichtungen sei es generell wichtig, mehr auf Muslime einzugehen, dort beispielsweise auch spezielles Essen anzubieten.

„Anderer Ton als bei seinem Vorgänger“

Auch andere muslimische Verbände lobten de Maizières Kurswechsel. Der Generalsekretär des Verbands der Islamischen Kulturzentren, Seyfi Ögütlü, sagte der dpa: „Es ist wichtig, dass der Minister ein neues Kapitel öffnet.“ Es sei nun nicht sinnvoll, Dinge aus der Vergangenheit aufzurollen. „Wir schauen nach vorne.“

Ditib-Vorstandsmitglied Bekir Alboga bezeichnete de Maizières Schritt als „gutes Zeichen“. Der Minister zeige eine angemessene Haltung gegenüber den islamischen Religionsgemeinschaften. „Es ist ein anderer Ton und eine andere Vorgehensweise als bei seinem Vorgänger.“

Auch Yilmaz Kahraman von der Alevitischen Gemeinde Deutschland begrüßte das Vorgehen des Ressortchefs. „Die Islamkonferenz hat in den vergangenen Jahren nicht viel gebracht“, sagte er der dpa. Außer „schönen Broschüren und Papieren“ sei nur wenig Konkretes dabei herausgekommen. Wie bisher könne es nicht weitergehen.

Kahraman appellierte zugleich an Muslime, nicht nur zu fragen, was der Staat für sie tun könne. „Man muss auch schauen, was die Muslime machen können.“ Sie sollten sich in die Gesellschaft einbringen und nicht Parallelstrukturen aufbauen und „ihr eigenes Süppchen kochen“.

Übertragen von Quelle :

http://www.huffingtonpost.de/2014/01/25/muslimischer-feiertag-deutschland_n_4664408.html

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Zitat : “ Als weiteres Thema für die künftige Islamkonferenz nannte Kolat den Einsatz muslimischer Seelsorger bei der Bundeswehr, in Gefängnissen, Krankenhäusern und Pflegeheimen. Ähnliches hatte auch der Zentralrat der Muslime gefordert. “

Nun reicht es aber langsam !!!!!!

In diesem Sinne

2 Antworten to “Türkische Gemeinde fordert gesetzlichen muslimischen Feiertag in Deutschland”

  1. Rainer Sebald 26. Januar 2014 um 13:32 #

    So sehr es viele Deutsche ärgert mit welcher Impertinenz die Musleme dies und das fordern in Deutschland (und auch bekommen),wird es nichts an der Tatsache ändern das seit 1990 ca. 1 Million Menschen pro Jahr gekommen sind.Es wurde von den Deutschen alles verdrängt,wer etwas sagt ist ein Neonazi.
    Es leben wahrscheinlich über ca. 30 Millionen Ausländer in diesen Land ,über 1/3 der Gesamtbevölkerung ,wovon mindestens 15 Millionen Muslime sind.Das dieser Anteil nun uns seine Kultur aufzwingen will ist die logische Konsequenz.
    Das ist die Strafe dafür das Deutsche-Deutsche denunziert haben,das sich niemand gewehrt hat über die Jahre.Immer wurde und immernoch wird der Kopf in den Sand gesteckt. Das Unrechtregieme der Alliierten kann nur durch WIEDERSTAND gebrochen werden.Denn wer die Wahrheit kennt und sie eine Lüge nennt ist ein Verbrecher und in diesen Sinne hat sich das Regierungskonstrukt um A.Merkel des Hochverates schuldig gemacht.Ich muß nicht erwähnen welche Strafe in anderen Länder auf Hochverat steht aber diese Bande hätte es verdient.

  2. wall 27. Januar 2014 um 15:55 #

    Wenn Deutschland f’öllt, fällt die Welt!

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