„Geizkrägen und Unterdrücker“: Deutschland-Hasser Asselborn legt los

18 Dez

Die Deutschen sind in der EU unbeliebt

Mittwoch, 18.12.2013, 08:40 · von FOCUS-Redakteur 

Euro-Krise, Luxemburg, Jean Asselborn

afp Luxemburgs Außenminister Asselborn erlaubt sich ein Späßchen mit der Kamera eines Fotografen. Nicht so lustig findet er das Auftreten von Merkel und Sarkozy in der EU.

Für den Luxemburger Außenminister Jean Asselborn sind die Deutschen „Exportschmarotzer, Egoisten, Geizkrägen und Unterdrücker“. Er bezeichnet Deutschland als ein „Land mit der Peitsche“, das Europa seinen Willen aufzwinge. Es ist nicht seine erste Entgleisung gegen die Deutschen. Was treibt den Luxemburger?

Er hat es wieder getan. Jean Asselborn, Außenminister der ehemaligen Steuerhinterziehungszentrale Luxemburg, wütet gegen unser Land: Für ihn sind wir Deutschen Exportschmarotzer, Egoisten, Geizkrägen und Unterdrücker. Asselborn drückt sich zwar anders aus – meint es aber genauso.

In einem Gastkommentar für das „Handelsblatt“ fordert er, dass Deutschland viel mehr für die europäische Gemeinschaft bezahlen müsse: „Deutschland sollte auch imstande sein zu geben, damit Euro und Europa eine Zukunft haben.“ Bisher sei unser Land „zu sehr auf sich selbst bezogen“ gewesen. Asselborn, Mitglied der Sozialistischen Arbeiterpartei Luxemburgs: „Der deutsche Steuerzahler und seine Interessen wurden mit mechanischer Hartnäckigkeit verteidigt.“

Deutschland – das „Land mit der Peitsche“?

Er wünsche sich von Deutschland die „Entwicklung einer neuen Dimension von Solidarität“, statt wie bisher „das Land mit der Peitsche“ zu sein. Zwar seien tatsächlich „in einzelnen Euro-Ländern Fehler gemacht“ worden. Doch wir Deutschen müssten immerwährend dankbar dafür sein, dass es dieses Europa überhaupt gebe: „Das Exportpotenzial Deutschlands und der damit geschaffene Mehrwert sind größtenteils dem Euro zu verdanken.“

Asselborn schreibt so offenkundigen Unsinn, dass man sich die Mühe ersparen kann, ihn zu widerlegen. Stattdessen sei an dieser Stelle einmal daran erinnert, dass der Luxemburger Außenminister Deutschland nicht zum ersten Mal attackiert. Vor einem Jahr klagte er dem „Spiegel“, wie sehr es ihn störe, dass die Bundesregierung den anderen Europäern immer nur predige: „Ihr müsst, ihr müsst, ihr müsst.“ Kein Wunder, so Asselborn, dass sich die europäische Stimmung gegen die Bundesrepublik wende –nach dem Motto: „Ihr Deutschen schaut immer nur auf euer Interesse. Und wir machen angeblich alles falsch, und deswegen müssen wir bluten.“

Deutschland – der Euro-Profiteur?

In einem Interview mit der Nachrichtenagentur „Reuters“ legte Asselborn wenig später nach. Er warf der Bundesrepublik vor, sogar von der Euro-Krise profitieren zu wollen: „Auf lange Zeit kann es nicht gutgehen, dass Deutschland sich Geld zu 1,5 Prozent leihen kann und andere in der Euro-Zone das Vier- oder Fünffache zahlen müssen. Das muss auch in die Köpfe der Deutschen hinein.“

Und wenn Asselborn gerade einmal keine aktuelle Bösartigkeit gegen unser Land einfällt – eine Attacke funktioniert immer: Die Erinnerung an das schlimme Deutschland der Vergangenheit. Im „Morgenmagazin“ der ARD schwadronierte der Außenminister im Jahr 2012 wortwörtlich: „Ich will kein Deutschland haben, als europäischer Bürger, vor dem man Angst hat.“ Und „wenn in Deutschland der Gedanke aufkomme, man sei besser dran ohne Europa“, dann sei das „extrem gefährlich, wenn man in die deutsche Geschichte schaut“.

So weit Jean Asselborn, ein Außenminister und Diplomat. Und ein Mann, der – kein Scherz – für „seine herausragenden Verdienste um die deutsch-luxemburgischen Beziehungen und die enge europapolitische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Luxemburg“  am 14. Dezember 2010 mit dem „Großkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland“ ausgezeichnet wurde.

Übertragen von Quelle : http://www.focus.de/finanzen/doenchkolumne/die-deutschen-sind-in-der-eu-unbeliebt-geizkraegen-und-unterdruecker-deutschland-hasser-asselborn-legt-wieder-los_id_3489664.html

4 Antworten to “„Geizkrägen und Unterdrücker“: Deutschland-Hasser Asselborn legt los”

  1. wulfrik 18. Dezember 2013 um 11:34 #

    ….und das ist mein Landsmann, ich muss mich für ihn entschuldigen leider haben fast alle Luxemburger politiker nicht mehr alle Nadeln an der Tanne.
    Sie zerstören ihr eigenes Land und wollen dass europa ihnen folgt…

  2. drbruddler 18. Dezember 2013 um 12:29 #

    Also mich wundert da nichts mehr. Doch mal ehrlich, ist das nicht auch ein Ergenis der nach Außen hin gelebten Fuzzy-Logik? Angesichts einer kleiner vom Euro profitierenten Elite jedoch von den „Deutschen“ zu schwadronieren? Doch das mit dem Bundestverdienstkreuz ist genauso aufzufassen wie unsere gesamte Migrationspolitik.

  3. neuesdeutschesreich 18. Dezember 2013 um 13:44 #

    Hat dies auf neuesdeutschesreich rebloggt.

  4. Rainer Sebald 18. Dezember 2013 um 20:34 #

    Nun das ist man ja schon gewohnt,wer sich nicht wehren kann wird bestohlen.In Klartext:Kein Deutsches Heer = die Feinde nehmen was sie uns nehmen können-ALLES!!!
    Als Dankeschön gibt man den Nazi zum besten oder man schreit nach mehr.
    Schon Bismark sagte einmal: „Um sich Freunde zu kaufen wird man nie genug Geld haben…“

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