45 Prozent Preisanstieg – Spekulanten verdrängen Bauern von den Äckern in Deutschland

16 Nov
LANDWIRTSCHAFT
Ein Mähdrescher erntet Getreide bei Altenburg in Thüringen. Die Preise für Ackerland in Deutschland explodieren. Für die Bauern wird es eng. (Foto: dpa)Ein Mähdrescher erntet Getreide bei Altenburg in Thüringen. Die Preise für Ackerland in Deutschland explodieren. Für die Bauern wird es eng. (Foto: dpa)

3 Antworten to “45 Prozent Preisanstieg – Spekulanten verdrängen Bauern von den Äckern in Deutschland”

  1. neuesdeutschesreich 16. November 2013 um 22:58 #

    Hat dies auf neuesdeutschesreich rebloggt.

  2. Runenkrieger11 16. November 2013 um 23:54 #

    Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt und kommentierte:
    So sieht es in allen „Bundesländern“ aus. Die kleinen werden wie überall in der Welt platt gemacht.

  3. Stefan Wehmeier 19. November 2013 um 16:21 #

    “Weltweit ist der Aufkauf von Feldern und Weiden zum Problem geworden. Entwicklungen wie in einigen afrikanischen Staaten werden als „land grabbing“ bezeichnet. Darunter wird der Aufkauf großer Flächen etwa durch ausländische Gruppen aus China oder den arabischen Staaten verstanden. In einigen Fällen wurden Einheimische von dem verkauften Land verdrängt. Sie verloren dadurch ihre Existenzgrundlage.”

    Darum ist für den eigentlichen Beginn der menschlichen Zivilisation nicht nur eine Geldreform (konstruktive Geldumlaufsicherung), sondern auch eine Bodenreform (allgemeines Bodennutzungsrecht) notwendig:

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2013/01/geldtheorie.html

    “Hauptursache des Preisanstiegs ist das massive Gelddrucken der Zentralbanken.”

    Das ist natürlich Blödsinn, denn die Kaufkraft des Geldes wird nicht allein von der Geldmenge bestimmt, sondern vom Produkt Geldmenge x effektive Umlauffrequenz im Verhältnis zur Warenmenge (siehe: “Geldtheorie”). Sinkt die effektive Umlauffrequenz, weil das Geld (Zinsgeld) eben nicht konstruktiv umlaufgesichert ist, bleibt der Zentralbank nichts anderes übrig, als die Geldmenge zu erhöhen, damit der Geldkreislauf (der “Baum des Lebens” in der Heiligen Schrift) – und damit die gesamte Volkswirtschaft – nicht sofort zusammenbricht. Das Wunder ist nicht die “Finanzkrise”, sondern dass das zivilisatorische Mittelalter (Zinsgeld-Ökonomie) noch bis heute hinausgezögert werden konnte.

    “Wir wären weit, weit über den Kapitalismus hinaus (Kapitalismus = wirtschaftlicher Zustand, in dem die Nachfrage nach Geld und Realkapitalien das Angebot übertrifft und darum den Zins bedingt), wenn seit 3000 Jahren durch die Wirtschaftskrisen die Kultur nicht immer wieder die mühsam erklommenen Stufen heruntergestoßen worden wäre; wenn die bettelhafte Armut, in der jede Krise die Volksmassen hinterlässt, nicht die Bettlergesinnung großgezogen hätte, die nun einmal den Menschen, groß und klein, in den Knochen liegt. … Die Plage des Hungers und der Druck der Schulden sind böse Erzieher. …Und wo wären wir heute in wissenschaftlicher, technischer Beziehung angelangt, wenn die vielversprechende Kultur, die das Gold, obschon blutbefleckt, geraubt und erpresst, in Rom erstehen ließ, nicht unter einer anderthalbtausendjährigen, durch Geldmangel erzeugten ökonomischen Eiszeit erstarrt, vergletschert, vernichtet worden wäre? Sicherlich säßen wir jetzt auf dem Throne Gottes und ließen das All im Kreis an unserem Finger laufen.”

    (aus “Die neue Lehre vom Geld und Zins”, 1911)

    Silvio Gesell (1862 – 1930) konnte noch nicht wissen, dass die von ihm im Detail beschriebene Natürliche Wirtschaftsordnung (freie Marktwirtschaft ohne Kapitalismus = echte Soziale Marktwirtschaft) nicht nur der sprichwörtliche, sondern der tatsächliche “Himmel auf Erden” ist, denn die Heiligen Schriften von Nag Hammadi, die das zweifelsfrei beweisen, wurden erst 1945 entdeckt. Aus den vier biblischen Evangelien, die von Anfang an nur für den Moralverkauf erdichtet wurden, ist das nicht mehr zu erkennen. Umso erstaunlicher ist die Leistung des Silvio Gesell (die moderne Physik hat Einstein verstanden, aber die “moderne” VWL noch nicht Gesell), der wie Jesus von Nazareth die einzige Möglichkeit zur Überwindung der Erbsünde beschrieb, ohne aber zu wissen, was die Erbsünde ist, und ohne Gott erkannt zu haben:

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2013/11/macht-oder-konkurrenz.html

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