Dschihad Auf Dem Schulhof – Salafistenlager In Den Ardennen

7 Nov

Fall der Moslembrüder

Salafisten sind einer der Zweige der Moslembruderschaft – Momentan dienen sie dazu, die Schiiten auszuradieren und Europa zu islamisieren

 

Salafisten versuchen vermehrt, Jugendliche auf dem Schulhof für den Dschihad zu werben. Das schreibt der hessische Innenminister Boris Rhein (CDU) in einem Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Deutsche Muslime sollen im Kampf gegen den religiösen Fanatismus helfen.

Dass Salafisten Jugendlichen auf dem Schulhof nachstellten, eröffne eine „neue Dimension“ der Rekrutierung, schreibt Rhein. Das passiere einerseits „harmlos“ durch kostenlose Koran-Exemplare. Allerdings verwickelten die Propagandisten die Jugendlichen auch in Gespräche und zeigten ihnen vordergründig einfache Lebenswege auf. „Das eigentliche Ziel ist dabei jedoch die Indoktrinierung mit extremistisch-islamistischem Gedankengut“, schreibt Rhein weiter. Sie nutzten Lebenskrisen sowie vermeintliche Perspektivlosigkeit junger Muslime aus, um sie „in radikaler Auslegung des Islam auf einen Weg von Hass und Gewalt zu bringen“. Rhein erschrecke die Geschwindigkeit, mit der die Radikalisierung erfolge: Aus dem Rhein-Main-Gebiet gebe es Beispiele von Jugendlichen, die wenige Wochen, nachdem sie auf dem Schulhof angesprochen wurden, „zu den Söldnertruppen nach Syrien aufgebrochen sind“. Im Jahr 2013 reisten bis jetzt allein aus dem Rhein-Main-Gebiet über 20 Jugendliche und junge Erwachsene mit dem Ziel Syrien aus. Die hessischen Sicherheitsbehörden beobachteten das mit großer Aufmerksamkeit.

Moslembrüder-Film

Salafismus: größte sicherheitspolitische Herausforderung des Jahrhunderts

Trotz oft frühzeitig bemerkter Verhaltensveränderung informierten Eltern, Freunde, Lehrer oder Arbeitskollegen – wenn überhaupt – erst sehr spät staatliche Stellen. Es gebe aber Mittel, um gegen die Einflussnehmenden vorzugehen: Ein- und Ausreiseverbote, rechtliche Schritte zur Aufenthaltsbeendung von salafistischen Hasspredigern, Veranstaltungsverbote und vereinsrechtliche Maßnahmen. „In anderen Extremismusbereichen – wie dem Rechtsextremismus – ist es gelungen, mit einem Massnahmenbündel junge Menschen vor schädlichen Einflüssen zu schützen“, schreibt Rhein. Er führt an, dass das kostenlose Verteilen von Schulhof-CDs durch Rechtsextremisten an deutschen Schulen konsequent bekämpft und gestoppt wurde. Einen großen Erfolg nennt der hessische Innenminister zudem das Verbot des salafistischen Vereins „DawaFFM“ im Februar und die Ausweisung eines Hasspredigers namens Mohammed M. Den Salafismus bezeichnet Rhein als die „größte sicherheitspolitische Herausforderung des 21. Jahrhunderts“. Es müsse ergründet werden, weshalb integrierte junge Männer, die in zweiter oder dritter Generation in Deutschland leben, „anfällig für Kontamination des Seele mit Extremismus“ seien. Staatliche und zivilgesellschaftlichen Initiativen müsste es gelingen, „Argumente der Verführer und damit auch deren Irrlehre nachhaltig zu entzaubern“. Dabei sollen in Deutschland lebende Muslime, die „in übergroßer Mehrzahl unseren demokratischen Rechtsstaat akzeptieren und schätzen“, helfen. {Quelle:www.pro-medienmagazin.de}

Salafistenlager in den Ardennen

Der politische Islam trainiert seine Jünger

Am 24. Oktober berichteten belgische Medien, dass eine Gruppe junger Dschihadisten unter der Führung des in den Niederlanden wohnenden Extremisten Abou Moussa plane, in den belgischen Ardennen Trainingslager für “Glaubensgenossen” abzuhalten. Diese Nachricht, die rasch von anderen belgischen sowie internationalen Medien aufgegriffen wurde, wirkte besorgniserregend. Im belgischen Abgeordnetenhaus wurden mehrere parlamentarische Anfragen gestellt, und dies sowohl von Politikern der Mehrheit als auch von Oppositionspolitikern. Die belgischen Sicherheitsdienste gehen davon aus, dass es sich bei diesem “Ausflug” in die lieblichen Ardennen um wahre Ausbildungslager für künftige Syrienkrieger handele. Dutzende aktueller belgischer Syrienkämpfer hätten nach Angaben der flämischen Tageszeitung Het Nieuwsblad derartige Lager besucht und seien dort zu Kriegern ausgebildet worden. Moussa selber dementierte das nach Bekanntwerden und gab an, er sei nicht in die Sache involviert, habe nur die Nachricht “weitergeleitet”. Dabei habe er nach Zeitungsangaben mehrfach betont, etwa 80 Prozent der belgischen Syrienkrieger persönlich zu kennen. Moussa ist aber nach Angaben der eben zitierten Sicherheitsdienste ein guter Bekannter des belgischen Salafistenführers Fouad Belkacem, der mit seiner mittlerweile – nach eigenen Angaben – aufgelösten Organisation Sharia4Belgium, einem Ableger der gleichnamigen britischen Terrorpredigerorganisation Sharia4UK, die Gemüter in den belgischen Großstädten Brüssel und Antwerpen mehrfach kräftig erhitzt hat. Belkacem wurde dieses Jahr wegen Volksverhetzung und Bedrohungen rechtskräftig zu einer Gefängnisstrafe und einer Geldstrafe verurteilt. Seit einiger Zeit fungiert er zudem nicht mehr als offizieller Sprecher der (selbstaufgelösten) Extremistenorganisation.

Krieger gegen Assad

Man kann diese neueste Entwicklung nicht von der ganzen Problematik der Syrienkrieger trennen, die besonders aus Belgien zu Dutzenden zugleich nach Syrien in den Bürgerkrieg und in das militärisch-religiöse Abenteuer ziehen. Viele kamen dabei schon ums Leben. Einige kehrten zurück, wie der junge Salafist Jejoen Bontinck, der am 18. Oktober bei seiner Rückkehr nach Belgien sofort festgenommen wurde. Anderen Heimkehrern ging es genauso, und mehreren Familien von Syrienkriegern wurden die Sozialleistungen gestrichen. Besonders drei flämische Bürgermeister taten sich bei der gesellschaftlichen, gerichtlichen und polizeilichen Ahndung dieser Syrienkrieger hervor: Der flämisch-konservative Bürgermeister von Antwerpen, Bart De Wever (N-VA), der liberale Bürgermeister von Mecheln, Bart Somers (OpenVLD), und der sozialistische Bürgermeister der fast an eine brasilianische Favela erinnernden ehemaligen Industriestadt Vilvoorde nahe Brüssel, Hans Bonte (SP.A). Da diese Maßnahmen mittlerweile den Ring um die Syrienkrieger, ihre Angehörigen und ihre Netzwerke von Unterstützern zu schließen beginnen, wächst die Nervosität und der Hass bei den radikalen Salafisten.

 Wachsende Drohkulisse

 Am 29. Oktober wurde die Antwerpener Innenstadt aufgeschreckt durch eine Bombenmeldung, die gegen die Antwerpener Universität gerichtet war. Am selben Tag erhielten die besagten Politiker De Wever und Bonte sowie der flämische Rechtspopulistenführer Filip Dewinter (VB) Todesdrohungen. Nach Angaben der belgischen Sicherheitsdienste in den flämischen Tageszeitungen Gazet van Antwerpen und Het Belang van Limburg kamen sowohl die Bombenmeldung als auch die Todesdrohungen aus Kreisen der belgischen Syrienkrieger. Wie das alles weitergehen wird, lässt sich schwer einschätzen. Dass aber in den belgischen Ballungszentren sowie mittlerweile in großen Teilen Europas der Konflîkt wächst und die Stimmung weiter gährt, ist “bombensicher”. Man entschuldige das Wortspiel. Wenn dann den europäischen politischen Eliten das Geld, das immer weniger vorhanden ist, um soziale und unterschwellige ethnische Spannungen auszugleichen, völlig ausgeht, wird es erst richtig losgehen. {Quelle:german.ruvr.ru – Jürgen Branckaert}

Übertragen von Quelle : http://koptisch.wordpress.com/2013/11/07/dschihad-auf-dem-schulhof-salafistenlager-in-den-ardennen/

Eine Antwort to “Dschihad Auf Dem Schulhof – Salafistenlager In Den Ardennen”

  1. neuesdeutschesreich 7. November 2013 um 23:37 #

    Hat dies auf neuesdeutschesreich rebloggt.

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