Archiv | November, 2013

Hoffnung für Wachkomakind Dylan – Aus Kampfhund Tascha könnte Behindertenhund werden

30 Nov

Freitag, 29.11.2013, 19:11

Der seit der Geburt im Wachkoma liegende Dylan mit seinem Hund Tascha

dpa : er seit der Geburt im Wachkoma liegende Dylan mit seinem Hund Tascha

Eine Familie in Brandenburg kämpft um ihren Staffordshire-Bullterrier: Für ihren im Wachkoma liegenden Sohn Dylan wirkt Kampfhund Tascha wie eine Therapie. Das Ordnungsamt hält ihn aber für gefährlich und ordnete die Trennung an. Doch nun zeichnet sich eine Lösung ab.

Der Kampfhund Tascha könnte bei dem schwerkranken zehnjährigen Dylan aus Schönwalde/Glien (Havelland) bleiben. Für den behördlich als gefährlich geltenden American Staffordshire sei beim Gemeindeamt ein Ausnahmeantrag eingegangen, sagte Bürgermeister Bodo Oehme (CDU) am Freitag. Jetzt werde genau geprüft, ob Tascha als Therapiebegleithund gelten könne. Er wies zuvor auf die Ausnahme für Blindenführ- und Behindertenbegleithunde hin und versprach, zeitnah zu entscheiden. Die Erna-Graf-Stiftung für Tierschutz aus Berlin will das erreichen.

Die Geschichte von dem Jungen,Jungen, der von dem Tier getrennt werden soll,bewegt viele Menschen. Dylan liegt seit seiner Geburt im Wachkoma, er wird künstlich beatmet. Kind und Hund verbindet dennoch eine innige Freundschaft – laut Angehörigen hat der Hund eine beruhigende Wirkung auf den Jungen. Wachkoma-Patienten haben zwar die Augen geöffnet, nach Angaben von Ärzten aber ein eingeschränktes Bewusstsein. „Wenn Tascha beim ihm liegt, wird der Junge viel ruhiger, Puls und Atmung entspannen sich“, sagt Vater Eckhard Gerzmehle. Videos zeigen, wie der sechs Jahre alte American Staffordshire Tascha dem Jungen zärtlich die Hand leckt oder seinen braunen Fellkopf auf den Arm legt.

Eine Freundschaft mit vielen Unterstützern

Der Vierbeiner kam als Welpe in die Familie, die damals in Berlin lebte. Am Anfang hatte niemand gewusst, zu welcher Rasse er gehört. Als das dann klar war, gingen sie zur Hundeschule. Doch mit dem Umzug von Berlin nach Brandenburg vor zwei Jahren änderte sich die Lage. Offiziell ist Staffordshire-Bullterrier Tascha in dem Bundesland als gefährlich eingestuft. Als Tascha kürzlich vom Grundstück rannte und einen anderen Hund verletzte, entschied das zuständige Ordnungsamt, dass der Hund nicht bei der Familie bleiben dürfe.

Die Geschichte von dem Jungen, der von seinem vierbeinigen Freund vom Amt getrennt werden soll, bewegt viele Menschen. Der Berliner Feuerwehrmann Jürgen Töpfer startete vor einer Woche eine Facebook-Aktion die bis Donnerstagmittag 84.000 Likes sammelte. „Ich bin überwältigt“, sagt der 48-Jährige, der selbst Vater ist. Seit der Übersetzung der Seite ins Englische kommen auch Kommentare aus England, Amerika und asiatischen Ländern. Mittlerweile bangen allein auf Facebook mehr als 110.000  Menschen mit Tascha, Dylan und ihrer Familie.

Tascha helfe dem Jungen im Alltag, begründete der Vorsitzende der Erna-Graf-Stiftung, Eisenhart von Loeper, die beruhigende Wirkung auf den Jungen. Um weitere Vorfälle mit anderen Tieren zu verhindern, sicherte die Familie zu, den Leinen- und Maulkorbzwang einzuhalten. Zudem werde eine Schulung für Behindertenbegleithunde absolviert. Bürgermeister Oehme und das Ordnungsamt wollen voraussichtlich nächste Woche eine Entscheidung treffen.

Übertragen von Quelle : http://www.focus.de/panorama/welt/neues-im-streit-um-tascha-darf-der-kampfhund-nun-doch-bei-wachkomakind-dylan-bleiben_id_3443577.html

 

Hollande-Berater: „Nicht Frankreich, Deutschland ist das kranke Kind Europas“

30 Nov

Jacques Attali im Interview

Freitag, 29.11.2013, 11:00 · von FOCUS-Online-Autor  (Paris)

Armes Deutschland? Der französische Präsidentenberater Jacques Attali hält den starken Nachbarn für das künftige Sorgenkind Europas. Im Interview mit FOCUS Online erklärt Attali, weshalb er den deutschen Aufschwung für einen Erfolg auf tönernen Füßen hält.

Der Ökonom Jacques Attali, einer der einflussreichsten Wirtschaftsexperten Frankreichs und Bestsellerautor (insgesamt mehr als 60 Bücher), beriet bereits die Präsidenten Francois Mitterrand und Nicolas Sarkozy. Nun erstellt er Berichte für Francois Hollande. Im Interview reiht er sich nahtlos ein ins Kartell der Deutschland-Kritiker der letzten Zeit ein, was kein gutes Licht auf die deutsch-französischen Beziehungen wirft.

FOCUS:Die französischen Präsidenten sind ja nie besonders begabt gewesen, langfristig zu denken. Kommen daher nicht die Rekordverschuldung und der Reformstau in Ihrem Land?

Jaques Attali:Mir gefällt diese Art der Fragen nicht. Deutschland ist doch auf so manchem Gebiet weit weniger langfristig aufgestellt als Frankreich. Das zeigt die desaströse demografische Entwicklung Deutschlands.

FOCUS:In Frankreich schrammt das Wachstum derzeit nur knapp an der Rezession vorbei, während es in Deutschland wieder deutlich anzieht.

Attali:Frankreich befindet sich im Gegensatz zu Deutschland in einer guten Situation. Deutschland ist in einigen Punkten das kranke Kind Europas.

FOCUS:Das müssen Sie uns erklären, da doch Deutschland den Euro stabilisiert und in fast allen wirtschaftlichen Kriterien viel besser dasteht als Frankreich.

Attali:Die geringe deutsche Arbeitslosigkeit ist ein Witz, wenn Leute für fünf Euro pro Stunde arbeiten. Das deutsche Bankensystem ist bankrott, weshalb die Regierung auch keine Kontrolle durch eine europäische Instanz will. Deutschland ist ein veraltendes Land mit katastrophalen Grundschulen und sinkender Produktivität, weil die meisten Exportprodukte gerade kopiert werden”.

FOCUS:Was offenbar nichts daran ändert, dass Deutschland noch immer viel bewunderter Exportweltmeister ist.

Attali:Das Land muss heute in einer solch guten Situation sein und sparen, um später halbwegs über die Runden zu kommen. Deutschlands Zukunft wird heikel bei einer solch geringen Geburtenrate.

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Jaques Attali

„Die Umfragewerte für Präsident Hollande spielen keine Rolle“

Präsident  Francois Hollande und sein Berater Jacques Attali

REUTERS : Präsident Francois Hollande und sein Berater Jacques Attali

FOCUS Online:Teilen Sie die Meinung Ihres Präsidenten Francois Hollande, dass die Krise vorbei ist?

Attali:Wir sind noch weit von einem Ende der internationalen Wirtschaftskrise entfernt. Ich glaube sogar, sie wird sich wieder zuspitzen, zu schlecht ist der Zustand der amerikanischen und europäischen Wirtschaft.

FOCUS Online:Monsieur Attali, Sie skizzieren hier ein marodes Deutschland. Doch Kanzlerin Angela Merkel sitzt fest im Sattel und wird vom Volk geachtet. In Ihrem Land dagegen ist die Chefin der Rechtsradikalen, Marine Le Pen, erheblich beliebter als der Staatspräsident. Wie passt das zusammen?

Attali:Die Umfragewerte für Präsident Hollande spielen keine Rolle. Es kann auch ein Zeichen guter Politik sein, nicht beliebt zu sein. Schauen Sie auf Gerhard Schröder und seine guten Reformen. Er wurde dann abgewählt. Hollande hat noch vier Jahre vor sich.

FOCUSOnline:Immerhin finden 40 Prozent der Franzosen Marine Le Pen sympathisch…

Attali:Das ist natürlich ein Problem. Die gesamte Gesellschaft muss auf die einfachen Antworten der Radikalen reagieren: “Ausländer raus. Aus dem Euro raus!”, wird dort skandiert. Es reicht nicht, diesen Gegner zu verteufeln. Man muss sich mit seinen Argumenten auseinandersetzen. Ich vergleiche die heutige französische Situation die Rechtsradikalen betreffend mit Deutschland 1933, kurz bevor die NSDAP gewählt wurde.

FOCUSOnline:Ein drastischer Vergleich. Warum wird Frankreich nicht fertig mit den Rechtsradikalen? Die Rechten haben immerhin seit Jahrzehnten mehr als 15 Prozent bei Wahlen.

Attali:Es gibt eine ähnliche Art von Extremismus auch in Deutschland. Es gibt etwa auch solche Tendenzen in der neuen Partei „Alternative für Deutschland“. Nur dass solche Extremisten wegen der deutschen Geschichte dort kritischer gesehen werden. Die Gefahr jedoch ist ähnlich groß wie in Frankreich. Wenn eine Demokratie sich nicht für langfristiges Wirtschaften interessiert, übernehmen die Extremisten.

Übertragen von Quelle : http://www.focus.de/politik/ausland/jacques-attali-im-interview-hollande-berater-nicht-frankreich-deutschland-ist-das-kranke-kind-europas_id_3441758.html

Skandalöses BGH-Urteil: Aufruf zum Dschihad ist nicht mehr strafbar

29 Nov

Gefunden auf : http://michael-mannheimer.info/2012/03/17/skandaloses-bgh-urteil-aufruf-zum-dschihad-ist-nicht-mehr-strafbar/

Michael Mannheimer

Gehen sie mal auf einen x-beliebigen Marktplatz und rufen sie zum Mord an einer beliebigen Bevölkerungsgruppe auf: „Tötet alle Dicken“, oder „Tötet alle Buddhisten“. Sie brauchen nicht zu brüllen, Sie können Ihren Aufruf ganz  freundlich und ruhig vortragen. Es wird nicht lange dauern, bis eine Polizeistreife auftaucht und sie an Ort und Stelle festnimmt. Nach Vorlage des Falls bei der Staatsanwaltschaft wird gegen Sie eine Anklage wegen (öffentlichen) Aufrufs zum Mord ergehen, und das Gericht, das sich mit Ihnen befasst,  wird Sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu einer jahrelangen Gefängnisstrafe verdonnern. Zu Recht. Denn wo kämen wir hin, wenn jedermann ungestraft die Ermordung bestimmter Personengruppen fordern dürfte.

Das StGB legt in § 26 fest, dass der Anstifter gleich einem Täter zu bestrafen ist. Eine gesetzliche Strafmilderung ist – im Gegensatz zur Beihilfe – nicht vorgesehen. (Die Strafe für den Anstifter kann allerdings in bestimmten Fällen höher oder niedriger sein als beim Haupttäter der konkreten Haupttat (vgl. § 28 und § 29 StGB).)

Doch für den Bundesgerichtshof gibt es eine Ausnahme: Wer Muslim ist, darf nun straflos zum Dschihad aufrufen – was nichts anderes ist als ein Aufruf zum Massenmord gegen „Ungläubige“ (in den Augen des Mordkults Islam sind das ca. 5,6 Milliarden Menschen). Und ein Aufruf zum Krieg, in Deutschland ebenfalls unter Strafe gestellt.

Offensichtlich ist es längst so, dass deutsche Gesetze nicht mehr für alle gelten. Wie spitzfindig die juristische Begründung des BGH auch ausfallen mag: Mit diesem Urteil ist ein weiterer Stein aus dem immer brüchiger werdenden Fundament des Grundgesetzes herausgemeißelt worden – von denen, die das Grundrechts von Geestz wegen eigentlich stärken und schützen müssten: Politik und Justiz.

Lesen Sie dazu den Bericht zum BGH-Urteil auf Welt-Online…

25.05.2007

Aufruf zum Dschihad ist nicht mehr strafbar

Quelle : http://www.welt.de/politik/deutschland/article897355/Aufruf-zum-Dschihad-ist-nicht-mehr-strafbar.html
An Propaganda für den „Heiligen Krieg“ darf man sich ab sofort beteiligen. Dies beschloss der Bundesgerichtshof in einer Grundsatzentscheidung. Rechtswidrig ist nur noch das Planen einer Terroraktion oder ein Werben um Mitglieder für eben diese.

Der Bundesgerichtshof hat den Straftatbestand der Unterstützung terroristischer Vereinigungen eingeschränkt. Nach einer in Karlsruhe veröffentlichten Entscheidung können Täter mit dem entsprechenden Paragrafen nicht verurteilt werden, wenn sie für Organisationen wie al-Qaida werben, ihre Ziele rechtfertigen oder ihre Taten verherrlichen. Solche Fälle könnten nur noch als Werben um Mitglieder oder Unterstützer solcher Vereinigungen bestraft werden, heißt es in dem Beschluss. Damit sinkt das maximale Strafmaß von zehn auf fünf Jahre. Das gelte unabhängig davon, wie menschenverachtend die Werbung sei.

Foto: EPA Zum Dschihad darf künftig aufgerufen werden, er darf nur nicht umgesetzt werden

Die neue Rechtsprechung sei „zwingende Folge“ von Änderungen der Strafvorschriften 2002 und 2003, erklärte der BGH. Ziel dieser Änderungen sei es mit Blick auf die Meinungsfreiheit gewesen, reine Sympathiebekundungen von der Strafbarkeit auszunehmen. Nach dem neuen Recht sei es nur noch strafbar, wenn gezielt Mitglieder oder Unterstützer für eine konkrete Organisation gewonnen werden sollen. Ein allgemeiner Aufruf, sich etwa am Dschihad, dem Heiliger Krieg, zu beteiligen, reiche dafür nicht aus. Früher war es dagegen schon strafbar, wenn terroristische Aktivitäten zustimmend dargestellt oder kommentiert wurden.

Konkret hatte der Dritte Strafsenat in einem vom Generalbundesanwalt betriebenen Ermittlungsverfahren über die Fortdauer der Untersuchungshaft gegen einen Beschuldigten zu befinden, der dringend verdächtig ist, Internetwerbung für die Al Kaida betrieben zu haben. Ihm wird vorgeworfen, in den Jahren 2005 und 2006 über das Internet in einem islamistisch ausgerichteten Chatroom in 40 Fällen Audio- und Videobotschaften verbreitet zu haben, in denen mehrere al-Qaida-Anführer – darunter Osama bin Laden – zur Teilnahme am Dschihad sowie zur Tötung von Gegnern aufriefen oder bereits begangene terroristische Anschläge rechtfertigten.

Auch wenn der beschuldigte Mann nicht wegen der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung belangt werden kann, bleibt er aber wegen des Werbens für eine terroristische Organisation weiter in Haft. Die beschränkte Strafbarkeit ist den Richtern zufolge zwingende Folge von Änderungen der Strafvorschriften in den Jahren 2002 und 2003.

Übertragen von Quelle : http://michael-mannheimer.info/2012/03/17/skandaloses-bgh-urteil-aufruf-zum-dschihad-ist-nicht-mehr-strafbar/

Orientalische Migranten stürmen Berliner Rathaus und greifen Deutschland an

29 Nov

Geschrieben von deutschelobby – 29/11/2013

Spürnase: Karl

Es ist so weit! Und man kann nicht einmal sagen, dass die Muslimmigranten aus dem Orieng hinterhältig, ohne Kriegserklärung, aus dem heiteren Himmel angegriffen hätten. Sie haben diese Schlacht nach allen Regeln der Kriegskunst angekündigt. Sie sind nicht schuld, wenn Deutschland diese Kriegserklärung nicht hören wollte:

 

Demonstranten stürmen Bezirksamt Kreuzberg

Etwa 250 wütende Protestler vom Flüchtlingscamp am Oranienplatz stürmten gestern Abend das Rathaus Kreuzberg. Sie besetzten Teile des Sitzungssaals und die Zuschauer-Tribüne.

Lautstark forderten sie den Erhalt des Oranienplatzes für Flüchtlinge und protestierten gegen die Asylpolitik und für den Erhalt der Schule in der Ohlauer Straße als Flüchtlingsheim. „Henkel vertreiben, die Schule muss bleiben“, skandierten sie.

Bürgermeisterin Monika Herrmann (49, Grüne) gab Innensenator Frank Henkel (50, CDU) Schuld an der neuen Eskalation. Weil er dem Bezirk ein Ultimatum für die Räumung des Oranienplatzes gestellt hatte.

Herrmann: „Wir müssen bis zum 16. Dezember eine Lösung finden, sonst wird geräumt.“

Berliner Zeitung

Nein, “wir” müssen nicht. Dafür muß ganz allein die Monika Herrmann aufrecht stehen. Sie muss sich für diesen Angriff verantworten. Man sollte sie am besten mit 20 Migrantenmänner in ein Zimmer einsperren. Sie sind nicht so wählerisch

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http://www.kybeline.com/2013/11/28/orientalische-migranten-stuermen-berliner-rathaus-und-greiffen-deutschland-an/


Übertragen von Quelle : http://deutschelobby.com/2013/11/29/orientalische-migranten-sturmen-berliner-rathaus-und-greifen-deutschland-an/

Video

Der Staat beraubt die Bürger und Ihr zahlt keine Steuern! – Godfrey Bloom

29 Nov

Videoquelle : http://www.youtube.com/watch?v=nltCSB5Y5_s

Die Menschen zu mindestens die in Deutschland werden leider nicht aufstehen .

In diesem Sinne

1200 Sprengköpfe für Granatwerfer – Türkei soll syrische Rebellen mit Waffen beliefern

29 Nov

Mittwoch, 27.11.2013, 14:01

Der türkische Regierungschef Erdogan

Der türkische Regierungschef Erdogan

Nach Angaben der türkischen Opposition sind die türkischen Behörden tiefer in Waffenlieferungen an syrische Rebellen verstrickt als bisher angenommen. Die Sprengköpfe sollen demnach in ein Gebiet geliefert werden, das von Al-Kaida beherrscht wird.

Oppositionsführer Kemal Kilicdaroglu verwies nach Zeitungsberichten vom Mittwoch auf einen kürzlich abgefangenen Transport von rund 1200 Sprengköpfen für Granatwerfer, die in einem Lastwagen versteckt und für Syrien bestimmt waren. Kilicdaroglu sagte, der in Untersuchungshaft genommene Lkw-Fahrer habe ausgesagt, ähnliche Transporte in der Vergangenheit hätten mit Wissen der Militärbehörden im Grenzgebiet stattgefunden.

„Sie liefern Waffen nach Syrien“, sagte Kilicdaroglu den Berichten zufolge an die Regierung gerichtet. Die Aussage des Lastwagenfahrers sei ein „Dokument eines Verbrechens“. Der Mann habe berichtet, dass er mit zwei früheren Waffenladungen durch Kontrollposten der türkischen Gendarmerie im Grenzgebiet gelangt sei, ohne dass die Ladung kontrolliert worden wäre. Die Waffen habe er nur 200 Meter von einem Posten der Gendarmerie entfernt abgeladen.

Waffen sollen in Al-Kaida-Gebiet geliefert worden sein

Die unabhängige Tageszeitung „Taraf“ berichtete unter Berufung auf die Gerichtsakten des Falls, die Granat-Sprengköpfe seien für ein Gebiet in Syrien bestimmt gewesen, das von Mitgliedern des Terrornetzwerks Al-Kaida beherrscht werde. Deshalb werde dem Lastwagenfahrer und anderen Beschuldigten Hilfe für eine terroristische Vereinigung vorgeworfen.

Die 900 Kilometer lange Landgrenze zwischen der Türkei und Syrien ist in den fast drei Jahren des syrischen Konflikts zu einem wichtigen Transitgebiet für syrische Aufständische geworden. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan und andere Regierungspolitiker haben den Vorwurf, die Türkei leiste militärische Unterstützung für syrische Rebellen, jedoch mehrmals zurückgewiesen.Unterdessen wurde ein Bericht des türkischen Innenministeriums bekannt, nach dem sich rund 500 Türken radikal-islamistischen Gruppen in Syrien angeschlossen haben, um gegen die Regierung von Präsident Baschar al-Assad zu kämpfen. Etwa 90 Türken seien bei den Kämpfen in Syrien getötet worden, hieß es in dem von mehreren Zeitungen zitierten Bericht.

Übertragen von Quelle : http://www.focus.de/politik/ausland/krise-in-der-arabischen-welt/syrien/1200-sprengkoepfe-fuer-granatwerfer-tuerkei-soll-syrische-rebellen-mit-waffen-beliefern_id_3436288.html

Polizei vermutet Terrorakt – Raketen nahe US-Stützpunkt in Japan abgeschossen

29 Nov

Freitag, 29.11.2013, 07:37

Japanische Polizisten untersuchen ein Feld nach der US-Militärbasis Yokota, nachdem zwei Raketen abgeschossen worden sind

Japanische Polizisten untersuchen ein Feld nach der US-Militärbasis Yokota, nachdem zwei Raketen abgeschossen worden sind
 
 

Mitten im japanisch-chinesischem Inselstreit hat ein Vorfall bei Tokio für neue Spannungen gesorgt: Nahe eines US-Stützpunkts sind zwei Raketen abgefeuert worden. Die Polizei verdächtigt linksradikale Gruppen.

Zwei improvisierte Raketen sind nahe eines US-Stützpunkts bei der japanischen Hauptstadt Tokio abgefeuert worden. Der Vorfall habe sich am Donnerstagabend gegen 23.30 Uhr Ortszeit nahe der US-Militärbasis Yokota ereignet, sagte ein Polizeisprecher. Anwohner hätten die Polizei alarmiert, nachdem sie mehrere Explosionen gehört hatten. Vor Ort seien Stahlrohre, Kabel und Batterien gefunden worden. Bisher seien aber keine Schäden oder Opfer festgestellt worden. Auch die Raketen seien nicht gefunden worden.

Medienberichten zufolge waren die Rohre im Boden vergraben und wiesen in Richtung des Flugfelds von Yokota. Jiji Press berichtete, zwar gebe es bisher kein Bekennerschreiben, doch verdächtige die Polizei linksradikale Gruppierungen. Laut dem Fernsehsender NTV konzentrieren sich die Ermittlungen auf eine Gruppe, von der am Donnerstag ein Führungsmitglied festgenommen worden war. Vor vier Jahren hatte es einen ähnlichen Vorfall gegeben, nachdem die Polizei Verstecke derselben Gruppe durchsucht hatte.

Die USA haben fast 50.000 Soldaten mit ihren Familien in Japan stationiert. Die beiden Länder haben zwar ein Verteidigungsbündnis, doch ist die Präsenz der US-Soldaten zunehmend unpopulär. Besonders auf der südlichen Insel Okinawa, auf der der Großteil der Truppen stationiert ist, gibt es seit Jahren heftige Proteste. Grund sind unter anderem wiederholte Vergewaltigungen durch US-Soldaten. Gewaltsame Übergriffe auf die US-Truppen oder ihre Standorte sind aber selten.

Chinesische Medien fordern hartes Vorgehen

Der Vorfall ereignet sich zudem inmitten erhöhter Spannungen zwischen Japan und China, das jüngst im Streit um eine unbewohnte Inselgruppe im Ostchinesischen Meer eine „Luftverteidigungszone“ in der Region ausrief. Peking erhebt seit Jahren Anspruch auf die von Tokio kontrollierte Inselgruppe, die in Japan Senkaku und in China Diaoyu genannt wird. Die chinesische Regierung entsendet immer wieder Kriegsschiffe in das Gebiet um die Inseln und provoziert damit ärgerliche Reaktionen in Tokio.

Japan kündigte derweil an, besonnen mit Chinas neu geschaffener Luftraumüberwachungszone umzugehen. Seine Regierung werde sich „ruhig und standhaft“ mit der Problematik auseinandersetzen, sagte der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe am Freitag laut Medienberichten bei einem Treffen mit Vertretern seiner Liberaldemokratischen Partei.

Chinesische Staatsmedien wiederum haben ein hartes Vorgehen gegen Tokio gefordert. „Wir sollten ohne Zögern umgehend Maßnahmen gegen Japan ergreifen, wenn es Chinas neu ausgerufene Luftverteidigungszone verletzt“, schrieb die Zeitung „Global Times“ am Freitag, die der Kommunistischen Partei nahesteht. „Wenn Tokio seine Flugzeuge in die Zone fliegt, werden wir gezwungen sein, unsere Flugzeuge in ihre Luftverteidigungszone zu fliegen.“ Sollte die aktuelle Entwicklung weitergehen, könnte es wie im Kalten Krieg zwischen den USA und der Sowjetunion zu Spannungen in der Luft kommen. „Wir sind bereit, eine langwierige Konfrontation mit Japan einzugehen“, schrieb aber die Zeitung. Sie schreckte allerdings davor zurück, auch den USA zu drohen, die am Montag demonstrativ zwei B-52-Bomber durch die Luftverteidigungszone geschickt hatten. Die „Global Times“ schrieb, die Zone richte sich nicht gegen die USA, sondern ausschließlich gegen Japan.

Übertragen von Quelle : http://www.focus.de/politik/ausland/polizei-vermutet-terror-akt-raketen-nahe-us-stuetzpunkt-in-japan-abgeschossen_id_3441193.html

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