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Arbeitskreis humaner Tierschutz – Schächten-Video

17 Okt

Schächten nennt man das betäubungslose Schlachten von Tieren. Diese grausame Form der Tiertötung wird von verschiedenen Religionsgemeinschaften praktiziert — auch bei uns hier in Deutschland.
Beim betäubungslosen Schächten werden den Tieren bei vollem Bewusstsein Haut, Muskeln, die Halsschlagadern, die Luft- und Speiseröhre mit einem Schnitt durchtrennt. So soll erreicht werden, dass das Tier möglichst rückstandslos ausblutet, denn der Verzehr von Blut ist sowohl im Judentum als auch im Islam verboten.
Diese religiösen Speisevorschriften, auf die sich Muslime und Juden berufen, sind Jahrhunderte alt. Ursprünglich waren sie dazu gedacht, Tiere vor unnötigen Qualen zu schützen, denn die Möglichkeit, Tiere vor der Schlachtung zu betäuben, gab es damals noch nicht.
Heute gibt es die Möglichkeit, den Tieren einen minutenlangen qualvollen Todeskampf zu ersparen, doch einige religiöse Hardliner halten am betäubungslosen Schächten fest.
Dabei haben wissenschaftliche Untersuchungen belegt, dass betäubungslos getötete Tiere nicht mehr Blut verlieren als betäubte Tiere.
Das betäubungslose Schächten eines Tieres ist zweifelsohne grausame Tierquälerei. Der austretende Vormageninhalt wird aus der durchtrennten Speiseröhre in die Lungen eingeatmet. Erstickungsanfälle, mit höllischen Schmerzen, Atemnot und panische Angst sind die Folge. Minutenlang ringt das Tier mit dem Tod, versucht immer wieder sich aufzubäumen, aufzustehen oder zu fliehen.
Eigentlich verbietet das Deutsche Tierschutzgesetz das Töten eines warmblütigen Tieres ohne Betäubung, mit einer Ausnahme. Angehörige einer Religionsgemeinschaft, die das Schächten zwingend vorschreibt, können eine Ausnahmegenehmigung beantragen.
Das muss ein Ende haben. In anderen Ländern, wie Schweden, Island, den Niederlanden und Liechtenstein, ist das betäubungslose Schächten bereits verboten. Ein solches Verbot wird auch von zahlreichen muslimischen und jüdischen Religionsgelehrten befürwortet.
Bereits seit Jahren debattieren deutsche Politiker über eine Änderung des Tierschutzgesetzes, um das grausame Schächten zu beenden. Im Jahr 2010 wurde ein entsprechender Antrag im Bundesrat verabschiedet, doch bislang nicht von der Bundesregierung umgesetzt.
Dabei wird es höchste Zeit, dass diese Tierquälerei endlich verboten wird. Dafür setzt sich der Arbeitskreis für humanen Tierschutz ein.

Quelle :http://www.youtube.com/user/Tierschutzvideo?feature=watch

Eine Antwort to “Arbeitskreis humaner Tierschutz – Schächten-Video”

  1. neuesdeutschesreich 18. Oktober 2013 um 01:36 #

    Hat dies auf neuesdeutschesreich rebloggt.

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