Wahl-Debakel der Liberalen FDP-Vorstand um Philipp Rösler tritt zurück – Lindner will Parteichef werden

23 Sep

Bundestagswahl, FDP, Philipp Rösler, Rücktritt

Nur 4,8 Prozent hat die FDP bei der Wahl geholt, fliegt damit aus dem Bundestag – ein historisches Debakel. Der Rücktritt von Parteichef Philipp Rösler war daher erwartet worden. Nun zieht sich nach FOCUS-Online-Informationen allerdings der gesamte FDP-Vorstand zurück.
Der FDP-Vorsitzende Philipp Rösler ist zurückgetreten. Das bestätigte er am Montag auf einer Pressekonferenz. Es sei für die Liberalen nach dem Wahldebakel wichtig, sich neu aufzustellen, „inhaltlich, aber auch in personeller neuer Formation.“Nach FOCUS-Online-Informationen tritt neben Rösler der gesamte Parteivorstand zurück. Insgesamt sitzen darin 54 Personen, darunter alle Parteigrößen wie Außenminister Guido Westerwelle, Gesundheitsminister Daniel Bahr und NRW-Spitzenmann Christian Lindner. Der will nach Angaben aus Parteikreisen neuer Vorsitzender werden. Der 34-Jährige habe sich entschieden, sich um den Vorsitz zu bewerben, berichteten Teilnehmer am Montag aus der Vorstandssitzung.

Rösler: „Eine Chance für die FDP“

Einige der Zurückgetretenen werden sich vermutlich zur Wiederwahl stellen, darunter Lindner. Auf einem Parteitag soll ein neuer Vorstand gewählt werden. Der Neuaufbau der Partei wird vor allem über die Länder erfolgen.

Rösler sieht trotz der Wahlschlappe gute Chancen für einen Neuaufbau der Partei. „Auch diese schwierige Situation ist eine Chance für die FDP“, sagte er. „Man hat ganz bewusst diese FDP abgewählt. Es gibt vielleicht 15, 20 Prozent der Menschen, die liberal denken, und die eine liberale Partei wählen würden. Diese Menschen habe wir nicht überzeugen können.“ Das sei aber theoretisch möglich.“

Lindner oder Kubicki als Nachfolger?

Als neuen Parteichef wünschen sich auch mehrere Führungsmitglieder Ex-Generalsekretär Lindner. Parteikreisen zufolge wäre Wolfgang Kubicki als künftiger Generalsekretär denkbar. Diese Personalien sind aber noch offen.

Der für Januar geplante Sonderparteitag zur Europawahl könnte vorgezogen werden, um die Parteiführung neu zu bestimmen, hieß es in Parteikreisen. Die FDP hatte am Sonntag lediglich 4,8 Prozent der Stimmen erringen können und sitzt damit erstmals seit 1949 nicht im Bundestag.

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Wenigstens etwas Licht am Ende des Tunnels.Auch wenn es an dem Wahlschock erst einmal nicht viel ändert,so ist das doch auch schon mal eine kleine Genugtuung.
In diesem Sinne ….

3 Antworten to “Wahl-Debakel der Liberalen FDP-Vorstand um Philipp Rösler tritt zurück – Lindner will Parteichef werden”

  1. neuesdeutschesreich 23. September 2013 um 14:41 #

    Hat dies auf neuesdeutschesreich rebloggt.

  2. badtke farnk 23. September 2013 um 15:51 #

    auflösen die FDP braucht kein mensch mehr und die konten verteilen an arme und schulen

    • bunzelmann 23. September 2013 um 17:44 #

      das ist ein sehr guter Gedanke . Vielen Dank für deine Einlassung.

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