Wahlkampf in Hessen Ex-SPD-Mann Clement rührt Werbetrommel für die FDP

20 Sep

Wolfgang Clement, FDP, FDP-Stimmen, Hessen, SPD, Wahlkampf, Werbetrommel

Früher war es das Aushängeschild der SPD, heute trommelt er für den politischen Gegner. Im Hessen-Wahlkampf wirbt Wolfgang Clement für FDP-Stimmen. Nicht das erste Mal, dass er sich mit seinen sozialdemokratischen Wurzeln anlegt.
Florian Rentsch, 38, Wirtschaftsminister von Hessen und FDP-Landtagskandidat für die Landeshauptstadt Wiesbaden, erhält kurz vordem Urnengang am 22. SeptemberWahlkampfunterstützung von einem prominenten Ex-Sozialdemokraten. Wolfgang Clement, zu SPD-Zeiten Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und Bundeswirtschaftsminister, ärgert mit Inbrunst seine alte Partei. An diesem Samstag werden in zwei hessischen Zeitungen große Annoncen erscheinen. Darin ruft Clement zur Wahl des Liberalen Rentsch auf.„Florian Rentsch steht für eine mittelstandsfreundliche und innovative Wirtschaftspolitik“, erklärt der 73-jährige Ex-Politiker, der aktuell Vorsitzender der arbeitgebernahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ist. Rentsch garantiere eine „Energiewende mit Sinn und Verstand“, so der Ex-Sozi in der Anzeige. Seit langem kritisiert Clement den abrupten Schwenk hin zu regenerativer Energie. Der einstige Journalist belässt es nicht bei der Werbung für das Politit-Talent Rentsch, der auf Bundesebene zur Führungsreserve der FDP zählt. Er ruft obendrein dazu auf, auch mit der Zweitstimme die Freidemokraten zu wählen.

Clement warnte bereits 2008 vor Andrea Ypsilanti

Der gebürtige Bochumer ist ein Wiederholungstäter. 2008 warnte Clement in einem Gastbeitrag für die „Welt am Sonntag“ eindringlich davor, bei der hessischen Landtagswahl die SPD zu stimmen und damit Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti zur Ministerpräsidentin zu machen. Die Genossen waren über den Meinungsbeitrag ihres prominenten Parteikollegen aufgebracht und wollten ihn anschließend aus der Partei ausschließen.Das Parteiordnungsverfahren endete schließlich am 24. November 2008 in letzter Instanz mit einer Rüge.

Clement, ein langjähriger Weggegfährte von SPD-Übervater Johannes Rau und Kumpel von Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder, hatte nun aber genug. Ein Ego-Politiker wie dieser knorrige Westfale lässt sich eben nicht maßregeln. Am 25. November 2008 trat er aus der SPD aus. Er versprach anschließend, er werde sich als „Sozialdemokrat ohne Parteibuch“ weiter an Debatten über die Wirtschaftspolitik beteiligen. Er hat mal wieder Wort gehalten.
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Also wenn ein Politiker ,der eins für Rot -SPD stand nun plötzlich für die FDP kämpft,sollte man sich da nicht mal langsam Sorgen machen.Entweder war der gute Mann so unzufrieden von seiner Arbeit bei der SPD und ist deshalb nach FDP gewechselt ? Oder es bedeutet letzten Endes , das alles Parteiengetue nur eine große Show darstellt,da letzten Endes doch alles in einer Richtung entschieden wird und das nicht zwingend für das deutsche Volk.
In diesem Sinne ….

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