Investoren planen künstliche Insel vor Barcelona

12 Sep

Ein Weltraum-Hotel, einen überdachten Yachthafen, eine 70-Millionen-Euro-Wohnung: Das will ein US-Investor vor der katalanischen Küste bauen. Auch auf Kontakt mit Außerirdischen bereitet man sich vor.Von Julika Meinert

Der US-Investor Mobilona Space Hotels hat der Stadtverwaltung von Barcelona den Entwurf für eine künstliche Insel vorgelegt, die direkt vor der katalanischen Metropole liegen soll.

In Dubai oder Singapur gehören sie längst zum Landschaftsbild. Nun soll es auch in Barcelona, bekannt für Modernisme-Gebäude, Kunstmuseen und Gaudís unvollendete Prachtbasilika Sagrada Família, bald eine künstliche Insel mit Luxushotel, Anlegern für Superyachten und einem rund um die Uhr geöffneten Einkaufszentrum geben. Das sind zumindest die Pläne von Mobilona Space Hotels, die den Vorschlag der Stadtverwaltung von Barcelona unterbreitete.

Laut einem Bericht des britischen Nachrichtenportals „The Telegraph“hat der Bürgermeister der katalanischen Hauptstadt, Xavier Trias, dem Projekt bereits eine Absage erteilt. Die künstliche Insel passe nicht zu seiner Vision von Barcelona, so Trias. Man habe nicht die Absicht, Barcelona in ein Spektakel zu verwandeln. Dennoch werde die Stadtverwaltung den Antrag prüfen.

300 Meter soll der von Architekt Erik Morvan entworfene Galaxy-Tower des Space-Projektes hoch sein und damit das höchste Hotelgebäude Europas. Das ist nicht der einzige Superlativ, den Mobilona erreichen will: Die Titel des größten Hotels und der größten künstlich erschaffenen Insel Europas wollen die Projektverantwortlichen gleich noch mit abgreifen.

Eine Fußgängerbrücke führt in den Plänen von Mobilona von der Stadt auf die künstliche Insel. Dort soll es eine überdachte Marina geben, in der Yachten bis zu 60 Metern Länge gut geschützt vor Anker gehen können. In einem vertikalen Windkanal, der durch einen Luftstrom mit hoher Geschwindigkeit einen Flug ohne Hilfsmittel möglich macht, sollen Besucher das Gefühl der Schwerelosigkeit nachempfinden können.

Unterwegs in Space-Glidern und Wassertaxis

Auf dem Gaia-Tower, gleichnamig mit der personifizierten Erde in der griechischen Mythologie, gibt es einen Infinity-Pool. Auch Gärten, Parks und Strände sollen zu der künstlichen Landschaft gehören.

Alle Gebäude der Anlage sind durch Wasserwege verbunden und können – ähnlich wie im Madinat Jumeirah Resort in Dubai – mit solarbetriebenen Wassertaxis erreicht werden. In die oberen Bereiche der künstlichen Inselstadt bringen die Besucher sogenannte Space-Glider, die Platz für bis zu sechs Personen bieten.

So viel Luxus hat seinen Preis: Die sechsstöckige Mobilona-Space-Mansion auf dem Orbit Tower soll 70 Millionen Euro kosten – Dachterrasse mit privatem Infinity-Pool inklusive. Was dem Einfamilienhausbesitzer seine Garage ist, kann hier auf Wunsch auch gleich angebaut werden: Ein privater Hubschrauberlandeplatz und ein 20 Meter langes, überdachtes Yacht-Dock sind optional.

Online für den Kontakt mit Aliens bewerben

Die Penthouses in dem Gebäude sind mit Preisen zwischen 3,8 und 18,5 Millionen Euro deutlich günstiger. Fast schon als Schnäppchen erscheinen da die Hotel-Suiten und Appartements, die preislich laut Unternehmenswebsite bei 500.000 Euro beginnen. Eine Übernachtung im Hotel wird es laut Mobilona ab 300 Euro geben.

Die Räume selbst sollen technisch auf höchstem Stand ausgestattet werden: Das Internet der Dinge, beispielsweise Kühlschränke, die eigenständig Nachschub bestellen, gehört genauso zu den Plänen wie immersive Wände, die den Eindruck einer virtuellen Realität entstehen lassen.

Mobilona will nach eigenen Angaben rund 1,5 Milliarden Euro Erstinvestition für Barcelona Island tätigen.

Das Unternehmen Mobilona Space Hotels, dessen Logo an das Star-Trek-Emblem erinnert und das online nach Repräsentanten der Menschheit für Kontakte mit Außerirdischen sucht, plant weitere solcher Weltraumhotels in Los Angeles und Hongkong.

space hotel in barcelona

 

Übertragen von Quelle : http://www.welt.de/reise/staedtereisen/article119940679/Investoren-planen-kuenstliche-Insel-vor-Barcelona.html

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Anderswo verhungern täglich Kinder und hier weiß jemand nicht wohin mit seinen Milliaren. Sorry ,aber wer braucht so etwas ?

In diesem Sinne ……

Eine Antwort to “Investoren planen künstliche Insel vor Barcelona”

  1. neuesdeutschesreich 12. September 2013 um 15:21 #

    Hat dies auf neuesdeutschesreich rebloggt.

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