Studie enthüllt hohe Nebeneinkünfte Bundestagsabgeordnete verdienen im Schnitt 170000 Euro

4 Sep

Beinahe jeder dritte Bundestagsabgeordnete verdient neben dem Mandat dazu. Das ergibt eine Studie der Otto-Brenner-Stiftung der IG Metall.

Nebeneinkünfte bei Bundestagsabgeordneten sind offenbar nicht der Ausnahmefall. Wie eine Studie der Otto-Brenner-Stiftung der IG Metall zeigt, bringen es die Abgeordneten auf insgesamt 32 Millionen Euro Nebeneinkünfte in vier Jahren. Vor allem eine Berufsgruppe kassiert ordentlich ab.
Beinahe jeder dritte Bundestagsabgeordnete verdient neben dem Mandat noch dazu. Dies berichtet die „Süddeutsche Zeitung“. 188 der 651 Volksvertreter, die es in dieser Wahlperiode gab, hatten demnach nennenswerte Nebeneinkünfte. Zusammen kamen sie in den vier Jahren auf Einnahmen von schätzungsweise 32 Millionen Euro. Rechnerisch wären dies mehr als 170 000 Euro pro Parlamentarier – und dies bei Diäten, die sich im Lauf einer Wahlperiode bei jedem auf knapp 400 000 Euro summieren.Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Otto-Brenner-Stiftung der IG Metall, die an diesem Samstag veröffentlicht wird. Die Abgeordneten der Koalition sind demnach nebenberuflich deutlich erfolgreicher als die der Opposition: „Zumindest zu 70 Prozent“ entfielen die Nebeneinkünfte auf sie, heißt es in der Studie.

Nebeneinkünfte sind kein Ausnahmefall

Nach der Debatte um dieNebeneinkünfte von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrückwollte die Stiftung ermitteln, ob Abgeordnete nur im Ausnahmefall Nebeneinkünfte erzielen, wie hoch sie sind und welche Bedeutung dem beizumessen ist. Der Autor Herbert Hönigsberger – ein Berliner Sozialwissenschaftler, der sich seit Jahren mit der Unabhängigkeit von Abgeordneten befasst – hat sich auf die individuellen Angaben der Parlamentarier auf der Bundestags-Website gestützt und anschließend Schätzungen vorgenommen.Hönigsberger ermittelte die 32 Millionen Euro als „brauchbaren Mittelwert“. Der Betrag sei angesichts einzelner Honorare, die bekannt geworden seien, eine „konservative Schätzung“. Nach den Verhaltensregeln des Bundestags müssen die Abgeordneten bislang nur angeben, ob sie für eine Nebentätigkeit 1000 bis 3500 Euro, bis 7000 Euro oder mehr als 7000 Euro erhalten. Von der nächsten Wahlperiode an müssen zwar vor allem Großverdiener genauere Angaben machen: Dann wird es sieben Stufen für Einkünfte zwischen 7000 und 250 000 Euro geben. Aber auch künftig muss niemand exakte Beträge verraten.

Vor allem Anwälte und Redner

Zu den Ergebnissen der Studie zählt auch, dass die Abgeordneten unterschiedliche Tätigkeiten ausüben, je nachdem, welcher Partei sie angehören. So entfielen auf die Regierungsfraktionen 75 Prozent der Nebeneinkünfte von Anwälten im Bundestag. Insgesamt erzielten 66 Anwälte im Parlament zwischen 3,8 und vier Millionen Euro. Hingegen lassen sich Sozialdemokraten stärker als Redner buchen. Hönigsberger taxiert die Einnahmen aus Vorträgen insgesamt auf „zwischen 1,7 und 1,9 Millionen Euro“. Fast 70 Prozent davon entfielen auf fünf Abgeordnete der SPD.

Quelle :http://www.focus.de/politik/deutschland/studie-enthuellt-hohe-nebeneinkuenfte-bundestagsabgeordnete-verdienen-im-schnitt-170-000-euro_aid_1086944.html

 

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Alleine dies ist in der gesamten Bevölkerung eigentlich bekannt und trotzdem lassen die Deutschen sich das gefallen? Traurig aber wahr.Wir haben bekannter Weise eine sehr hohe Kinder-und Rentner-Armut im Lande und viele weitere Statistiken werden beschönigt oder gar weit ab der Realität verfasst , jeder zweite Deutsche beim öffnen seinen Portemonnaies feststellen muss ,das es immer schneller leer wird und sich nicht so schnell wieder füllt und es geschieht NICHTS .Legt doch endlich mal eure Scheuklappen ab und schaut nach euren Nachbarn und seht wie es denen geht.Die Politiker wissen nicht was Armut ist oder wie es für ein Kind sein muss,nur eine Mahlzeit am Tage zu sich nehmen zu können und den Rest des Tages zu Hungern.
In diesem Sinne ….

Eine Antwort to “Studie enthüllt hohe Nebeneinkünfte Bundestagsabgeordnete verdienen im Schnitt 170000 Euro”

  1. neuesdeutschesreich 4. September 2013 um 22:42 #

    Hat dies auf neuesdeutschesreich rebloggt.

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