Frankreich, die Türkei, Saudi-Arabien und die Emirate folgen den USA

4 Sep

Für einen Angriff auf Syrien gewinnt US-Präsident Obama auch Unterstützer im US-Senat. Auf dem G-20-Gipfel wird eine Kontroverse mit Russland und China erwartet.

US-Verteidigungsminister Chuck Hagel vor dem Außenpolitischen Ausschuss in Washington

US-Verteidigungsminister Chuck Hagel vor dem Außenpolitischen Ausschuss in Washington   |  © Joshua Roberts/Reuters

Die USA können nach den Worten von Verteidigungsminister Chuck Hagel mit mehreren internationalen Verbündeten für einen Angriff auf Syrien rechnen. Hagel sagte vor dem Außenpolitischen Ausschuss des US-Senats, Frankreich, die Türkei, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emiraten und andere Ländern stünden als Partner für jedwede Militäraktion der USA bereit. Die US-Streitkräfte seien bereit zu handeln, wann immer Präsident Barack Obama den Befehl gebe.

Hagel, Außenminister John Kerry und Generalstabschef Martin Dempsey waren von Obama beordert worden, im Senat für einen Angriff auf Syrien zu werben. Damit will Obama Syriens Präsidenten Baschar al-Assad für den mutmaßlichen Einsatz von Chemiewaffen in Vororten von Damaskus am 21. August bestrafen und vom weiteren Gebrauch von Giftgas abhalten. Die USA sehen es als erwiesen an, dass Assads Truppen, und nicht die Rebellen, den Angriff verübten. Dabei kamen nach US-Angaben mindestens 1.429 Menschen ums Leben.

Kerry sagte im Senat, bei der Debatte um einen Militärschlag gehe es nicht darum, dass Obamas „rote Linie“ überschritten sei. „Diese Debatte dreht sich um die rote Linie der Welt“, sagte er. Der Giftgasangriff sei „eine rote Linie, die jeder, der ein Gewissen habe, ziehen“ müsse. Kerry gab zugleich zu bedenken, dass das Ansehen der USA unter den Verbündeten leide, falls Washington nicht handeln sollte.

Obama hatte am Wochenende überraschend angekündigt, für einen Militärschlag die Genehmigung des US-Kongresses einholen zu wollen. Führende Republikaner, darunter der Präsident des US-Abgeordnetenhauses, John Boehner, sicherten Obama ihre Unterstützung zu. Die beiden Häuser des US-Kongresses werden vermutlich kommende Woche, nach dem Ende der parlamentarischen Sommerpause am 9. September, über einen Angriff abstimmen.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon mahnte indes, dass ein Militärschlag Syrien noch tiefer ins Chaos stürzen könnte.

Auf dem G-20-Gipfel am Donnerstag und Freitag in Sankt Petersburg will Obama weiter für internationale Unterstützung werben. Russland und China sind gegen einen Angriff. Allerdings steht Syrien bei dem auf Wirtschaft ausgerichteten Treffen auch nicht auf der offiziellen Tagesordnung.

Quelle :http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-09/syrien-angriff-senat

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Die Ratten sammeln sich und wer bitte macht den Rattenfänger?Wir basteln auch ne Pfeife für ihn.Schade das unsere Welt keine Scheibe ist,da könnte man se am Rand runterschupsen und hätte ein für alle mal Ruhe.

In diesem Sinne …

Eine Antwort to “Frankreich, die Türkei, Saudi-Arabien und die Emirate folgen den USA”

  1. neuesdeutschesreich 4. September 2013 um 23:33 #

    Hat dies auf neuesdeutschesreich rebloggt.

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